P. Sakota: Was bedeutet für mich Medjugorje und die Gospa?

P. Sakota: Was bedeutet für mich Medjugorje und die Gospa?

19.08.2017

Pater Sakota, Pfarrer von Medjugorje über die Bedeutung Medjugorjes für sein Leben:

“Medjugorje ist für mich eine Schule des Lebens, eine Schule des Evangeliums. Ohne Medjugorje würde ich das Evangelium nicht kennen; ohne Medjugorje hätte ich mir viele Fragen des Lebens nicht gestellt, ich hätte vieles nicht verstanden; auch nicht die Problematik, die mit Medjugorje verbunden ist; ohne Medjugorje hätte ich über gewisse Dinge nie nachgedacht über wichtige Dinge im eigenen Leben, über kirchliche Fragen – wie zum Beispiel die Frage des Kreuzes, die Frage der Beziehung zu den anderen. Wenn es Medjugorje und die Schule der Muttergottes nicht gäbe, wäre ich mit gewissen Themen nie in Kontakt gekommen.

Aber hier in Medjugorje haben wir ständig neue Gelegenheiten: Hier begegnet man durch die vielen Pilger jeden Tag neuen Lebenssituationen – man begegnet Menschen mit ihren vielfältigen Problemen, sodass ich Gott dankbar bin für Medjugorje und für die Schule der Gospa, in der uns die Muttergottes lehrt. Ich denke, dass Medjugorje wirklich ein Ruf zu einem Weg nach innen ist; ein Ruf zum Nach-innen-Gehen; ein Ruf ins Herz, zum Herren zu gehen. Wir wissen als Christen, wie man betet; wir wissen vieles davon, aber oft bleiben wir irgendwie an der Oberfläche. Wir tun alles, was wir tun sollen – wir beten, wir gehen zur Heiligen Messe, wir empfangen die Sakramente. Aber wir bleiben an der Oberfläche und berühren nicht das Wichtige, das, was uns Jesus sagt: ‘Kommt zu mir und lernt von mir. Denn ich bin demütig und sanftmütig von Herzen.’ Medjugorje ist das Kennenlernen des Herzens Jesu, des Herzens Mariens und unseres Herzens. Das ist für mich Medjugorje: ein Ruf, zum Herzen Jesu, zum Herzen Mariens hin zu wachsen; es ist aber auch der Ruf zum Wachstum des eigenen Herzens.”

 

Auszug aus einem Interview im Juni 2017.

Nachzulesen in Medjugorje 126

Foto: (C) Gebetsaktion Medjugorje

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