Gedanken zur Botschaft vom 25. August 2017

Gedanken zur Botschaft vom 25. August 2017

01.09.2017

Am 25. August 2017 überbrachte uns die Seherin Marija Pavlovic-Lunetti eine sehr tiefe Botschaft, die an uns alle gerichtet ist. Die Muttergottes ruft uns auf, Menschen des Gebetes zu werden, und so lange zu beten, bis uns das Gebet zur Freude und zur Begegnung mit dem Allerhöchsten wird.

Sehr viele Menschen versuchen schon seit Jahren, nach den Botschaften zu leben und sie aktiv in ihr Leben zu integrieren.

Das Gebet ist die zentrale Botschaft von Medjugorje seit so vielen Jahren. Für uns, die wir im Alltag wenig Zeit für die Stille und das Gebet finden, scheinen sehr oft die sichtbaren Erfolge das Wichtigste zu sein, sei es im Beruf oder bei sonstigen weltlichen Projekten. Diese Erfolge sind oft auch notwendig. Doch die Muttergottes lädt uns besonders in dieser Augustbotschaft erneut zum Innehalten und zur Sammlung ein, um im längeren Gebet die Freude und die Nähe Gottes zu erfahren. Alles, was wir mit Freude erleben, ist nicht schwer. Das Gebet empfinden wir aber viel zu oft als Pflicht. Wenn wir mit uns selbst ehrlich sind, praktizieren wir es oft wie eine Pflichtübung. Aus einer inneren Verpflichtung heraus glauben wir, ein Vater Unser, ein Ave Maria, einen Rosenkranz beten zu müssen. Es scheint aber, dass uns die Muttergottes genauer kennt, als wir es wissen. Gerade deshalb ruft sie uns auf, so lange zu beten, bis das Gebet zur Freude und zur Begegnung mit dem Allerhöchsten wird!

Nehmen wir uns Zeit für das Gebet, für das stille Gebet, in dem wir die tiefe Dimension der Nähe Gottes erleben werden. Es scheint, dass uns die Muttergottes in dieser Botschaft in besonders eindringlicher Weise zur mystischen Erfahrung der Größe und Weite der Liebe Gottes liebevoll einlädt, die von alleine unsere Herzen verwandeln und uns zu Menschen der Liebe und des Friedens machen wird. Sie betont ausdrücklich, dass Satan stark ist. In der heutigen Welt voller Versuchungen neigen wir viel zu schnell dazu, unsere guten Vorsätze zu vergessen. Satan will uns von Gott entfernen, von der Urquelle unseres Seins. Er will uns entfernen von der Urquelle unseres wahren inneren Friedens, entfernen von der Urquelle der Glückseligkeit, von der so viele Heilige in ihren Biographien zu berichten haben.

Muttergottes, gib, dass wir erkennen, dass unser tiefes Gebet der geheime Schlüssel der Begegnung mit Gott wird. Das wirklich erlebte Gebet wird uns zu neuen Menschen machen, so dass wir als Zeugen des Kommens der Muttergottes diesen goldenen Schlüssel der Freude und des inneren Friedens auch unseren Mitmenschen weitergeben können. Muttergottes, wir danken dir für dein Kommen. Hab Geduld mit einem jedem von uns und führe uns auf dem Weg des freudig erlebten Gebetes. In der Nähe Gottes werden wir auch alle unsere Schwierigkeiten leichter meistern.

Dr. Maximilian Domej

 

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