Betrachtung der Botschaft vom 2. Jänner 2018

Betrachtung der Botschaft vom 2. Jänner 2018

15.01.2018

„Liebe Kinder! Wenn auf Erden die Liebe entschwindet, wenn man den Weg des Heils nicht findet, dann komme ich, die Mutter, um euch zu helfen, den wahren Glauben – den lebendigen und tiefen Glauben – kennenzulernen, um euch zu helfen, wahrhaftig zu lieben.“

So beginnt die Botschaft der Muttergottes vom 2. Jänner 2018. Die Muttergottes bestätigt uns, was wir tagtäglich erleben – die Liebe entschwindet. In Kleinigkeiten, im Umgang der Menschen untereinander fehlt es oft am wichtigsten – an der wahren Liebe. Auch global nehmen wir wahr, dass immer mehr der Geist der Spaltung, der Gier, der Habsucht und des Egoismus regiert. Vergebung und Nachsicht werden als Schwäche deklariert. Der Satz der Muttergottes lässt auch sehr tief in die grenzenlose Liebe der Muttergottes blicken, sie kommt, um uns an der Hand zu nehmen, lässt uns in dieser Situation nicht allein. Sie tut dies nicht nur wie eine Mutter, sie ist unsere Mutter. Die Mutter von dir und mir. Sie liebt uns und sieht uns mit ihren liebevollen Augen an, voll wahrer, reiner Liebe.

Durch den lebendigen und tiefen Glauben lernen wir, wahrhaftig zu lieben, ohne Gier, Habsucht und Hintergedanken. Durch das Gebet, die Beziehung zu Gott, werden wir Ihm immer ähnlicher. Und nur dadurch werden wir es schaffen, wirkliche Liebe zu versprühen. Die Liebe scheint in uns wider, weil wir ein Spiegel Gottes werden. Der, der die wahre Liebe ist. Um uns werden andere Menschen diesen Geist Gottes bemerken, denn sie werden Jesus an unserer Seite fühlen. Mit wem man sich umgibt, so wird man auch selbst. Daher soll man immer mit Gott gehen und die engste Beziehung im Leben mit Ihm führen. Dann werden wir gar nicht anders können als Gutes zu tun, Liebe auszustrahlen und ein anderer – besserer – Mensch zu werden. Wenn es an dieser Beziehung mangelt, wenn das Gebet fehlt und der Kontakt zur Liebe, dann können wir die Liebe auch nicht weitergeben.

Die Muttergottes zeigt Verständnis wenn sie sagt: „Mein Sohn sagte euch, dass ihr vergeben und euch lieben sollt. Ich weiß, dass dies nicht immer leicht ist. Das Leid bewirkt, dass ihr im Geiste wachst. Damit ihr so viel wie möglich geistig wachst, müsst ihr aufrichtig und wahrhaftig vergeben und lieben.“ Und das Leid ist nicht umsonst, das Leid ist nicht sinnlos. Es hilft uns, es lässt uns geistig wachsen, über uns hinauswachsen und zu besseren Menschen werden.

Gerade in schwierigen Zeiten, in Zeiten des Leides, ist es beruhigend zu wissen, dass wir eine Mutter haben, die uns so liebt wie wir sind, die unsere Lebenssituation kennt und uns nicht verurteilt, uns nie aufgibt und aus uns nur das Beste machen möchte: „Als Mutter sehne ich mich nach eurer gegenseitigen Liebe, Güte und Reinheit. Mein Wunsch ist, dass ihr gerecht seid und dass ihr einander liebt. Meine Kinder, seid in der Seele froh, seid rein, seid Kinder.“ Lasst uns vielmehr wie sorgenlose Kinder sein, die wissen, dass ihnen nichts passieren kann. Denn sie haben eine liebende Mutter und einen Vater, der die Liebe ist. Wir brauchen keine Angst und Sorge haben vor der Zukunft, egal wie sie auch aussehen mag. Denn durch die innige Beziehung zu Jesus werden wir eine andere Kraft, eine andere Freude und eine andere Liebe verspüren; anders als die Welt sie uns je geben könnte, und unsere Hoffnung wird nie zu Ende sein, wenn wir Jesus vertrauen und uns von unserer Mutter führen lassen.

 

Im Gebet verbunden
Gebetsaktion Medjugorje Wien

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