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Gedanken zur Botschaft vom 25. Juni 2010

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Bild (Klick für grosses Bild)(27.07.2010) - JESUS IMMER NÄHER KOMMEN
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"Liebe Kinder! Mit Freude rufe ich euch alle auf, meine Botschaften mit Freude zu leben, nur so meine lieben Kinder, werdet ihr meinem Sohn näher sein können. Ich möchte euch alle zu Ihm führen, und in Ihm werdet ihr den wahren Frieden und die Freude eures Herzens finden. Ich segne euch alle und liebe euch mit unermesslicher Liebe. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

O Maria, unsere himmlische Mutter, wir freuen uns außerordentlich, dass du zu uns kommst und uns deine Botschaften mitteilst. Sie sind ja eins mit den Botschaften Jesu, deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Denn du willst ja nichts anderes als uns zu Jesus führen. Wenn wir nur immer daran dächten, dass er in unseren Herzen wohnt, wo wir ihn stets anbeten dürfen. O Mutter, erinnere uns immer daran! Wenn ich das Wort "nahe" höre, denke ich an das schöne Lied: "Näher mein Gott zu dir, näher zu dir." Es klingt mit tiefer Sehnsucht in unserer Seele. Du möchtest uns alle zu Jesus führen, der unser wahrer Friede und die Freude unseres Herzens ist. Danke, o Maria, für deinen Segen und deine unermessliche Liebe zu uns! Wie schön ist es zu erfahren, dass wir in deiner Liebe leben dürfen, und dass du uns unermesslich liebst!

DIE BOTSCHAFTEN MIT FREUDE LEBEN

"Liebe Kinder! Mit Freude rufe ich euch alle auf, meine Botschaften mit Freude zu leben, nur so, meine lieben Kinder, werdet ihr meinem Sohn näher sein können."
Die Gottesmutter hat große Freude, dass sie schon so lange zu uns kommen darf, um uns die Botschaften des Herrn zu bringen, damit wir sie mit innerer Freude leben und verwirklichen. Wir wollen Christus, unserem Herrn und Meister, immer näher kommen. Er wohnt ja in unserem Herzen, wenn wir im Stande der heiligmachenden Gnade sind. Wer will das nicht sein? Und trotzdem ist Christus Jesus oft ganz weit von unserem Denken, Reden und Tun entfernt. Er ist zwar in uns, trotzdem haben wir bisweilen keine Verbindung mit ihm, weil wir nicht an das große Geheimnis seiner Gegenwart denken. Jesus sagte einmal zur Schwester Faustina von Krakau (+1938): "Für sie (= die glaubenden Menschen) wohne ich im Tabernakel. Als König der Barmherzigkeit will ich die Seelen mit Gnaden beschenken, doch sie wollen sie nicht annehmen." Jesus ist nun nicht nur im Tabernakel – und wir rennen an den Kirchen vorbei, obwohl wir Zeit hätten, eine Besuchung zu machen – er ist ja eben auch in uns. Das ist ja das große Geheimnis! Judas Thadäus fragte einst bei den Abschiedsreden den Herrn. "Herr, warum willst du dich nur uns offenbaren und nicht der Welt?" Da antwortete ihm Jesus: "Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten, mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen." Dieses Wort zeigt uns, dass Jesus in uns anwesend ist und damit auch der Dreifaltige Gott. Wie groß muss die Liebe Gottes zu uns sein! Jesus sagte einmal zur Schwester Faustina: "Komme wenigstens du so oft wie möglich zu mir und nimm die Gnaden entgegen, die andere nicht haben wollen, und du wirst dadurch mein Herz trösten."

ICH MÖCHTE EUCH NUR ZU JESUS FÜHREN

"Ich möchte euch nur zu Ihm führen, und in Ihm werdet ihr den wahren Frieden und die Freude eures Herzens finden."
Die Liebe der Gottesmutter zu Jesus ist ohne Grenzen. Sie hat ihm das menschliche Leben geschenkt. Sie stand unter dem Kreuz, als Jesus für uns starb. Sie hat aus Liebe zu Jesus und zu uns alles auf sich genommen, selbst das größte Opfer, dass sie Ja sagte, als Jesus dieses furchtbare Leid auf sich nahm. So muss auch unsere Liebe zu Jesus immer größer werden.
Ich erinnere mich – da ich in diesem Jahr (2010) mein Goldenes Priesterjubiläum feiere – an meine Vorbereitung auf die Priesterweihe in den Jahren 1955-1960. Immer klarer wurde es in meinem Inneren, wenn ich die Priesterweihe anstrebe, muss meine Liebe zu Christus ganz stark werden. So entschloss ich mich, 30-tägige Exerzitien zu machen. Dort schenkte mir der Herr ganz große Gnaden seiner Liebe, dass alle Zweifel wichen und ich mit tiefer Freude auf dem Weg zum Priestertum weiterging. Am Tag der Priesterweihe kam ein Mitbruder in aller Frühe zu mir und fragte mich: "Lässt du dich heute weihen?" Mit klarer Überzeugung sagte ich "Ja". Diese feste Antwort stützte auch ihn und er ging mit echter Überzeugung zur Weihe. Der Böse versucht alles, um einen Menschen von der wahren Erkenntnis abzubringen.
Die Gottesmutter will nichts anderes als uns zu Jesus führen. Unsere Liebe zu ihm soll immer stärker und tiefer werden. Denn nur in ihm finden wir den wahren Frieden und die tiefe Freude unseres Herzens. Der heilige Philipp Neri war durch seine Liebe zu Christus ganz tief mit ihm verbunden. So sagte er einmal: "Wer außer Christus etwas wünscht, weiß nicht, was er wünscht, wer außer Christus etwas begehrt, weiß nicht, was er begehrt, wer außer für Christus arbeitet, weiß nicht, was er tut." Gerne ging er zum Gebet in die Katakomben. Eines Tages sah er eine Feuerkugel in seinen Mund schweben und in sein Herz hinabsteigen. Vor Seligkeit seufzte er: "Lass ab, o Herr, lass ab, denn die menschliche Schwäche vermag nicht das Übermaß solchen Jubels zu ertragen. Halt ein, o Herr, halt ein, oder ich sterbe!"
Der heilige Apostel Paulus war mit einer ganz großen Liebe zum Herrn erfüllt. Seine Briefe, vor allem der Philipperbrief, zeugen davon. So schreibt er im ersten Kapitel: "Denn für mich ist Christus das Leben, und Sterben Gewinn. Wenn ich aber weiterleben soll, bedeutet das für mich fruchtbare Arbeit. Was soll ich wählen? Ich weiß es nicht. Es zieht mich nach beiden Seiten. Ich sehne mich danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein – um wieviel besser wäre das!" ( Phil 1,21-24) Was der heilige Paulus alles für Christus getan hat, beschreibt er im 2. Korintherbrief (11,16-12,13). Lesen und betrachten wir einmal dieses Stück mit Ruhe und innerer Hingabe an den Herrn! Wir werden erkennen, was Paulus im Brief an die Galater meinte: "Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir" (Gal 2,20). Alles andere ist unwichtig, nur Christus bedeutet für Paulus alles: "Doch was mir damals ein Gewinn war, das habe ich um Christi willen als Verlust erkannt. Ja noch mehr: ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen und in ihm zu sein" (Phil 3,7f.). Bitten wir die Gottesmutter um eine solche Liebe zu Christus, dann wird wahrer Friede und wahre Freude in unseren Herzen sein.

ICH LIEBE EUCH MIT UNERMESSLICHER LIEBE!

"Ich segne euch alle und liebe euch mit unermesslicher Liebe. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.!"
Es ist so großartig und so wunderschön, dass du uns mit unermesslicher Liebe liebst! Welches Glück bereitest du uns mit einer solchen Liebe! Lass uns dich und mit dir Jesus über alles lieben!

Dr. Johannes Gamperl


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