Die drei Dimensionen des Fastens: Die zweite Dimension

Die drei Dimensionen des Fastens: Die zweite Dimension

16.02.2018

Während sich die erste Dimension des Fastens nur auf das Äußerliche fokussiert, geht es bei der zweiten Dimension darum, dass man seine inneren Zwänge erkennt; dass uns bewusst wird, wie sehr wir abhängig von verschiedenen Sachen geworden sind, die uns nicht gut tun; oft auch darum, dass man die Angewohnheiten des alltäglichen Lebens hinterfragt, denen wir uns so gar nicht bewusst wären.

Das Fasten hilft uns, uns von diesen Zwängen zu befreien. Pater Slavko sagte oft: „Wer mit Sachen leben kann, kann auch mit Menschen leben.“ Damit ist gemeint, wer mit Sachen leben kann, ohne sie für sich zu nutzen, lernt auch mit Menschen respektvoll umzugehen; nicht alles für sich in Anspruch zu nehmen, andere auch zu akzeptieren wenn sie schwach sind. Durch das Fasten lernen wir, mit dem Entzug der inneren Freiheit zu leben und mit ihr umzugehen, nicht alles nehmen zu müssen, was man will, sondern bescheiden und geduldig zu werden.

Gedanken aus dem Interview mit Pater Sakota (H128) 

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