Gedanken zur Botschaft von Mirjana Dragicevic-Soldo vom 2. Mai 2017

Gedanken zur Botschaft von Mirjana Dragicevic-Soldo vom 2. Mai 2017

08.05.2017

Dr. Maximilian Domej

Man wird immer wieder von Neuem durch die Worte  aus den Botschaften der Muttergottes berührt. Mit einer überirdisch klaren Diktion überbringt uns Mirjana in der aktuellen sehr ausführlichen  Botschaft  die zentralen Anliegen der Lebensschule der Muttergottes. Erneut  ruft sie uns auf, die Wahrheit und die barmherzige Liebe zu verkünden. Kardinal Christoph Schönborn hat in seiner Ansprache während  des ökumenischen Gebetes am 7. Mai 2017 in der koptischen Kirche Maria vom Siege in Wien für die verfolgten Christen von dieser Liebe des Verzeihens gesprochen: „Hass kann nie die Antwort auf Terror und  Zerstörung sein.“ Es ist dies die Botschaft, welche Jesus uns so konsequent vorgelebt hat, und welche so unzählig viele Menschen noch heute tief berührt und sie den Weg seiner Nachfolge gehen lassen. So sagt auch die Muttergottes Meine Kinder, mein Sohn ist das Herz der Welt. Man soll Ihn lieben und bitten, und nicht immer von Neuem verraten.“

Was heißt für uns eigentlich der Verrat oder verraten werden? Jeder von uns hat schon einmal erlebt, dass man von jemandem, dem man vertraut hat, enttäuscht und – in unseren Augen – auch verraten wurde. Oft ist derjenige, der einen vermeintlich verraten hat, sich dessen nicht einmal bewusst. Man sieht in unserer oberflächlich schnell gelebten Welt oft nicht einmal, dass man einem Mitmenschen dadurch auch sehr weh getan hat. Gerade deshalb will uns auch in diesem Punkt die Muttergottes leise auf die Tatsache des Verrates hinweisen. Es tut einfach weh, verraten worden zu sein. Und so empfindet es die göttliche Liebe, wenn wir immer wieder von diesem Weg abweichen und unrein werden. Es ist dies unser alltägliche Weg, der unaufhörlich das Aufstehen nach dem Fall bedeutet. Die Muttergottes aber ist immer bei uns. Die Botschaften sind solche wunderbaren Zeichen ihrer Zuneigung und Liebesbekundung an uns, ihre geliebten Kinder.

Vermehren wir diesen Glauben in unseren Herzen, damit unsere Mitmenschen wirklich eine positive Veränderung bemerken. Das Vorbild ist die beste Predigt! Und deshalb bittet uns auch in dieser Botschaft die Muttergottes, für unsere Hirten zu beten, damit sie aus dem Licht der Liebe und der Erkenntnis die anvertrauten Seelen zu Gott führen.

„Liebe Kinder! Ich rufe euch auf, zu beten, nicht zu ersuchen, sondern Opfer darzubringen – euch selbst zu opfern. Ich rufe euch auf, die Wahrheit und die barmherzige Liebe zu verkünden. Ich bitte meinen Sohn für euch, für euren Glauben, der zunehmend in euren Herzen kleiner wird. Ich bitte Ihn, dass Er euch mit göttlichem Geist helfe, wie auch ich euch mit mütterlichem Geist helfen möchte. Meine Kinder, ihr müsst besser sein. Nur diejenigen, die rein, demütig und mit Liebe erfüllt sind, erhalten die Welt – sie retten sich selbst und die Welt. Meine Kinder, mein Sohn ist das Herz der Welt. Man soll Ihn lieben und bitten, und nicht immer von Neuem verraten. Daher, ihr Apostel meiner Liebe, vermehrt den Glauben in den Herzen der Menschen mit eurem Vorbild, eurem Gebet und mit barmherziger Liebe. Ich bin bei euch, ich werde euch helfen. Betet, dass eure Hirten so viel Licht wie möglich haben, um all diejenigen erleuchten zu können, die in der Finsternis leben. Ich danke euch.”

Botschaft an Mirjana vom 2. Mai 2017

 

© Foto: Gebetsaktion Hrvoje Bulat

 

 

 

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