„Meine Kinder, betet für die Kraft des Glaubens und vertraut auf den himmlischen Vater und fürchtet euch nicht.“

„Meine Kinder, betet für die Kraft des Glaubens und vertraut auf den himmlischen Vater und fürchtet euch nicht.“

23.03.2018

In der jährlichen Botschaft am 18.3.2018 ruft die Gottesmutter uns auf, dass wir für die Kraft des Glaubens beten und auf Gott vertrauen. Als Beispiel dafür nennt sie ihr eigenes irdisches Leben. Am Beginn der Botschaft sagt sie: „Mein irdisches Leben war einfach. Ich liebte und freute mich an kleinen Dingen. Ich liebte das Leben – das Geschenk von Gott – obwohl Schmerz und Leid mein Herz durchbohrt haben. Meine Kinder, ich hatte die Kraft des Glaubens und des grenzenlosen Vertrauens in die Liebe Gottes.“ Die Gottesmutter zeigt uns den Weg, was in Situationen des Leides und des Schmerzes hilft. Sie verweist uns auf Gott und auf die Kraft des Glaubens. Der Glaube an Christus kann uns retten, denn in Christus öffnet sich das Leben völlig für eine Liebe, die den Menschen von innen her verwandelt. Durch den Glauben hat ihr Leid einen neuen Gehalt und neue Bedeutung gewonnen.

Werfen wir schon heute – eine Woche vor dem Karfreitag – einen Blick auf die Gottesmutter unter dem Kreuz. Es gibt nichts Schlimmeres, als dass eine Mutter zusehen muss, wie ihr eigener Sohn stirbt. Bei Maria war es Jesus, Gottes Sohn. Sie kannte ihn, sie wusste, dass Er der verheißene Messias, der Retter ist. Maria steht unter dem Kreuz und leidet mit Jesus mit. Ihr Herz zerbricht vor Schmerz. Doch selbst in diesem großen Leid verliert sie die Hoffnung nicht. In dem Moment unter dem Kreuz durchbohrte das Schwert Marias Herz, aber Maria hat die Hoffnung nicht aufgegeben. Ihre Hoffnung ist nicht gestorben. In dieser Stunde hat Maria in ihrem Inneren die Botschaft des Engels neu gehört, der zu ihr gesagt hatte: „Fürchte dich nicht, Maria!“ (Lk 1,30)  Papst Benedikt schreibt in dieser Situation über Maria: „In diesem Glauben, der auch im Dunkel des Karsamstags Gewissheit der Hoffnung war, bist du auf den Ostermorgen zugegangen. Die Freude der Auferstehung hat dein Herz berührt.“ Maria hat all ihren Schmerz in die Hände Gottes gelegt und ist zur Mutter der Glaubenden geworden. Maria hat in Leid und Schmerz standgehalten und ist im Glauben erstarkt.

In unserer heutigen Zeit, in einer Gesellschaft, die das Gute nicht mehr kennt, weist Maria uns den Weg des Glaubens. Denn, „der Glaube bewirkt, gemäß dem Guten zu leben, und dann kommt das Licht der Liebe Gottes immer zum gewünschten Moment.“ Glaube ist ein tiefes Vertrauen in die Liebe Gottes. Die Menschen in unserer Zeit haben Gott vor die Tür gestellt, ja sogar unser „christliches“ Europa. Wir glauben, dass wir alles selber machen können und keinen Gott brauchen. Deshalb ist die Botschaft des Glaubens heute so wichtig. Wenn wir an Grenzerfahrungen unseres Lebens kommen, dann gibt uns der Glaube und die Liebe Gottes Trost. Es wird eine Tür geschlossen, doch gleichzeitig öffnet sich eine andere.

Die Begegnung mit Jesus Christus, dem lebendigen Gott, lässt uns die Wahrheit und das Gute erkennen. Wenn wir Gott verlieren, dann verliert der Mensch seine Menschlichkeit. Deshalb ist es so wichtig zu glauben, mit offenem Herzen zu Gott zu kommen. Durch die Begegnung mit Ihm werden wir verwandelt, Er öffnet unsere Augen. Die Gottesmutter sagt in der Botschaft, dass der Kampf noch schwerer werden wird. Deshalb wollen wir ihrem Beispiel folgen und für die Kraft des Glaubens beten, weil nur Er uns retten kann.

Gedanken von Schwester Kerstin, unserer Korrespondentin aus Medjugorje

Foto: (C) Gebetsaktion Medjugorje

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