GEBETSAKTION - MARIA KÖNIGIN DES FRIEDENS - MEDJUGORJE
GNADE
Gespräch mit Vicka Ivankovic
GNADE

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INHALT
HEFT 54


Ich schreibe, um Medjugorje in der Wahrheit der Geschichte und des Evangeliums zu belassen

Vicka: Die Muttergottes lehrt uns, demütig und ausdauernd zu sein

Jährliche Erscheinung: Seherin Ivanka Ivankovic-Elez

Bericht über den 18. Jahrestag

Pater Ljudevit: Gottes Gnade vermag mehr als die Schwäche der Menschen

Im Herzen der Kirche Liebe sein

Schwester Emmanuel: Medjugorje ist ein Ort, an dem wir Gott erfahren.

Pater Carlo Colonna, SJ

Bericht:
ARMEN- AUSSPEISUNG Kosovo


NEU: Buch; 18 Jahre Erscheinungen.
Postkarten; eine Serie von 12 Motiven aus Medjugorje.





Die Muttergottes lehrt uns, demütig und ausdauernd zu sein

Vicka Ivankovic




Vicka, Du begegnest der Gospa nun schon 18 Jahre. Kannst Du uns etwas über Deine Erfahrungen berichten, die Du durch die Erscheinungen gemacht hast?

Das kann man nicht einfach mit ein paar Worten beschreiben, denn es handelt sich ja um eine langjährige Begegnung mit der Muttergottes. Ich bin viele Jahre in ihre Schule gegangen und über die Begegnungen mit ihr könnte man viele Bücher schreiben. Selbst wenn ich stundenlang berichten würde, wäre das noch nicht genug. Immer noch würde etwas fehlen, auch weil mir die Worte dafür fehlen. Die Begegnung mit der Gospa ist etwas Großartiges.

Du hast sicher viel von der Gospa erfahren. Gibt es etwas Spezielles, was Du von ihr gelernt hast?

Die Gospa hat uns nie etwas Spezielles gelehrt. Sie unterweist uns nicht wie Studenten, sondern sie lehrt uns, demütig und ausdauernd zu sein, zu beten und mit dem Herzen ihre Botschaften zu leben.

Was haben die Begegnungen mit der Muttergottes in Dir persönlich bewirkt?

Ich bemühe mich vor allem, stets auf die Worte der Gospa zu hören und im Dienst dieser großen Gnade zu sein, die uns Gott durch die Gospa gewährt. Diese Gnade wird nicht nur uns Sehern zuteil, sondern allen Menschen. Der Mensch sollte sich allerdings bemühen, dem Ruf Gottes, den er durch die Gospa vernimmt, zu folgen. Schon das Befolgen und die Antwort auf den Ruf der Muttergottes ist in gewisser Weise ein persönlicher Neuanfang. Das ist der erste Schritt der Gnade, die wir in reicher Fülle von Gott erhalten. Mir persönlich erscheint es besonders wichtig, daß ich mich für ein Leben gemäß den Botschaften, die mir die Gospa gibt, entscheide. Auf diese Weise reife ich immer mehr und empfange immer reichere Gnaden. Die Gospa will, daß wir das, was sie von uns verlangt, in unserem Leben in den Vordergrund stellen. Meine Begegnung mit der Gospa verläuft nicht viel anders als die Begegnung zwischen Dir und mir. Du kannst von mir einen Rat erbitten, weil Du im Glauben wachsen willst, und ich werde Dir aufgrund meiner Erfahrung diesen Rat erteilen. Genauso ist es auch zwischen uns Sehern und der Gospa. Auch wir unterhalten uns mit ihr und fragen sie um Rat. Ich bemühe mich, das, was ich von der Gospa empfange, an andere Menschen weiterzugeben, sofern es eben in meiner Möglichkeit steht.

Wir feierten hier in Medjugorje gestern den 18. Jahrestag der Erscheinungen. Wie erlebst Du diese Tage?

Trotz all der Arbeit und der Hektik bemühe ich mich, auch für mich persönlich noch Zeit zu finden. Viele Pilger sind bereits vor Tagen hergekommen, weil sie an den Vorbereitungen zum Jahrestag mitwirken wollten. In diesen Tagen habe ich oft Zeugnis abgelegt und das ist für mich auch eine Art Vorbereitung. Ich bezeuge vor den Pilgern, was ich von Gott empfangen habe. Wenn Gott sieht, daß wir uns mit dem Herzen und mit all unserer Liebe bemühen, schenkt Er uns noch mehr.




Gestern, am Jahrestag, hattest Du auch eine Begegnung mit der Muttergottes. Kannst Du uns diese Erscheinung beschreiben?

Die gestrige Begegnung mit der Gospa war für mich ein großes Erlebnis. Will man es mit Worten beschreiben, bleibt noch immer vieles ungesagt. Ich habe öfter versucht, die Erscheinungen zu beschreiben, doch sehe ich die Worte am Papier vor mir, dann wird mir bewußt, daß immer noch das eine oder andere fehlt. An gewöhnlichen Tagen erscheint die Gospa in einem grauen Gewand, an Festtagen, so auch am Jahrestag, trägt sie ein goldenes Gewand. Ihr Antlitz, ihr Blick, ihre Liebe - das ist etwas, was man sonst nirgendwo auf der Welt sehen kann. Niemand sonst auf der Welt könnte so aussehen. Manchmal ist die Miene der Gospa traurig oder besorgt, und doch kann man in ihrem Inneren ein verborgenes Lächeln erkennen. Daraus schöpfen wir Hoffnung und Vertrauen. An diesem Jahrestag, das kann ich wirklich sagen, sah die Gospa sehr glücklich aus. Bei jeder Begegnung mit der Gospa, und gestern ganz besonders, bete ich für alle Kranken auf der Welt und speziell für diejenigen, die nach Medjugorje kommen. Es gibt so viele physische und psychische Erkrankungen, gegen die es kein Mittel gibt, und darum habe ich der Gospa besonders die Kranken ans Herz gelegt. Wir müssen die Krankheit als ein Geschenk Gottes ansehen. Gott weiß, warum Er einen Menschen leiden läßt und ebenso weiß Er auch, wann Er ihn von diesem Leid befreien wird. Darum bete ich, daß Gott allen Kranken die Kraft und Ausdauer gibt, ihr Kreuz mit Liebe zu tragen.

Die Gospa gibt schon durch so viele Jahre hindurch Botschaften, und diese Botschaften ähneln einander sehr. Könnte es sein, daß wir ihre Botschaften gar nicht richtig begreifen und sie nur halbherzig umsetzen?

Ich glaube, daß wir die Botschaften der Muttergottes noch nicht richtig begriffen haben, und darum bemerkt die Gospa, daß wir zwar die Botschaften annehmen und sie zu leben versuchen, doch nach kurzer Zeit müde werden. Sie meint, daß wir immer wieder lau werden und daher ständig von neuem beginnen müssen... Der Gospa wäre es lieber, ihre Botschaften würden ohne Unterbrechung gelebt werden, damit die Menschen in der Liebe mit ganzem Herzen vorwärts schreiten würden.

Was kannst Du jenen empfehlen, die sich ernsthaft bemühen, die Botschaften der Gospa zu leben?

Ich würde jedem raten, ohne Hast und Eile, zu versuchen, die Botschaften einfach anzunehmen und all das, was die Gospa von uns erbittet, zu erfüllen. Die Gospa weist uns darauf hin, daß wir bei der Annahme der Botschaften unser Herz langsam von dem befreien sollen, was uns daran hindert. Wenn wir mit dem Herzen beten wollen, dann wird uns die Gospa auch täglich im Inneren unseres Herzens sagen, was zu tun ist.

Möchtest Du am Ende unseres Gespräches noch ein paar Worte an unsere Leser richten?

Ich möchte alle von Herzen grüßen und der Königin des Friedens anempfehlen. Möge die Gospa alle segnen und in Ihre Herzen Liebe und Frieden einpflanzen. Was ich für Sie tun kann, ist, Sie alle der Gospa anzuempfehlen und für Sie aus ganzem Herzen zu beten. Bei dieser Gelegenheit möchte ich wieder einmal betonen, was die Gospa besonders in diesen Tagen hervorgehoben hat, nämlich, daß sich die Jugendlichen in einer äußerst schwierigen Situation befinden. Ihnen hat die Gospa folgende Botschaft zugedacht: Liebe Jugendlichen! Das, was euch die heutige Welt bietet, ist alles vergänglich. Dadurch könnt ihr sehen, daß der Satan jeden eurer freien Augenblicke nutzt, um euch auf seinen Weg zu verleiten. Damit will der Satan euch Junge und eure Familien vernichten. Ich sage euch daher, daß das die Zeit der großen Gnade ist und ich möchte, daß ihr meine Botschaften erneuert und sie mit dem Herzen weiterlebt.

Danke für das Gespräch! Herzlichen Dank für das Gespräch!



(Das Gespräch für die Gebetsaktion-Wien führte vd) )