Zur Hauptseite Zurück zum Heftarchiv INHALT HEFT 55 Woher wird uns diese Gnade zuteil..? Gott soll das Zentrum Eures Lebens sein Geborgen in Gottes Hand Für mich ist Medjugorje der Brennbunkt für dir Verbreitung des Evangeliums Gedanken zur Botschaft Ich bin hier, um der Gospa für meine Genesung zu danken Internationales Gebetstreffen der Jugend |
![]() Mein Name ist Christian Kammerhofer, ich bin 36 Jahre alt, technischer Angestellter und komme aus der Steiermark. In den folgenden Zeilen möchte ich berichten, wie Medjugorje für mich ein wichtiger Meilenstein auf meinem Glaubens- und Lebensweg geworden ist.
Geborgen in Gottes HandMeine Eltern waren die ersten Personen, die durch die christliche Erziehung und ihr vorgelebtes Beispiel, in mir den Grundstein des Glaubens gelegt hatten. Bei dieser Gelegenheit möchte ich meinen Eltern aus ganzem Herzen dafür danken!Meiner Meinung ist die Weitergabe des Glaubes das größte Geschenk, welches Eltern ihren Kindern auf ihrem Lebensweg mitgeben können.In meiner Schulzeit waren es dann meine Katecheten und Religionslehrer, die auf dem vorhandenen Fundament weiter bauten.Obwohl in meiner Jugendzeit die sonntäglichen Gottesdienstbesuche seltener wurden, und mir vieles andere wichtiger erschien besonders heute in unserer multimedialen Welt, drängt sich jungen Menschen sehr viel auf, was den Blick auf Jesus vernebelt oder ganz verfinstert erlosch Gott sei Dank der Funke des Glaubens in mir nicht. In dieser Zeit wurde ich sicher durch das Gebet anderer Menschen getragen. Ich entdeckte meinInteresse für die Technik, besonders für die Elektronik und Computerwelt. Ich verschlang viele Bücher und Zeitschriften, die sich mit diesen Themen befaßten. Diese Zeit war dann auch entscheidend für meine Berufswahl, die ich bis zum heutigen Tag nicht bereue und sogar Jahre später eine Bestätigung von oben" erhalten habe. Doch darüber etwas später. Zu Weihnachten 1986 kam eine Sternsinger-Gruppe zu uns in die Wohnung.Eine schon etwas müde Begleiterin der lebhaften kleinen Könige, fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, Ihre Gruppe für einen Tag zu übernehmen. Da ich erst vor wenigen Wochen vom Bundesheer abgerüstet hatte und noch keine Arbeit gefunden hatte, willigte ich ein. Damit hat Jesus ein neues Kapitel in meinem und im Leben meiner Familie aufgeschlagen! Am Dreikönigstag 1987 lud unser damalige Kaplan bei einer abschließenden Jause für die Sternsinger und deren Begleiter meinen Bruder und mich zu den wöchentlichen Jugendstunden in der Pfarre ein.Bei diesen Jugendstunden lernten wir engagierte junge Menschen kennen, die uns vom ersten Augenblick an in ihre Gemeinschaft aufnahmen. Ich erlebte plötzlich eine Kirche mit vielen vertrauten Gesichtern.Im Laufe der Zeit begegnete ich auch einem Salesianerpater DonBoscos, der sich besonders um die Jugendlichen in unserer Stadt und ihrer Umgebung annahm. Durch seine große Liebe zu den jungen Menschen und sein begnadetes priesterliches Wirken, eroberte er viele junge Herzen für Jesus.Irgendwann erwähnte er einmal, daß es im damaligen Jugoslawien einen Ort gibt, wo seit einigen Jahren die Muttergottes einigen Jugendlichen erscheinen soll.Dies hatte jedoch zu diesem Zeitpunkt noch keine besondere Reaktion in mir ausgelöst, da Marienerscheinungen für mich etwas darstellten, was vor langer Zeit, vielleicht im Mittelalter, passiert sein könnte. Daher war auch das Rosenkranzgebet für mich nicht mehr ganz zeitgemäß und für moderne, junge Leute nicht ganz passend. Deshalb überließ ich dieses Gebet eher älteren Semestern". Doch am Weihnachtsabend 1988 sollte sich dies alles ändern.Unter dem Weihnachtsbaum befand sich ein besonderes Geschenk für mich.Es handelte sich um ein Buch über Medjugorje, von Frau Dr. Ingeborg Obereder, mit dem Titel: Einladung zum Frieden". Dieses Buch schildert in, besonders für junge Menschen, sehr ansprechender Weise, die Ereignisse von Medjugorje. Anmerkung am Rande:Ohne von diesem Geschenk vorher etwas gewußt zu haben, schenkte ich an diesem Weihnachtsabend meinem Vater ebenfalls einBuch über Medjugorje, da ich annahm, daß ihn so etwas" interessieren könnte. Der Heilige Geist war wieder einmal kräftig am Werk! Obwohl meine Freude über ein Buch zum Thema Elektronik oder Computer noch größter gewesen wäre, begann ich an diesem Weihnachtsabend in diesemBuch zu lesen. Schon nach den ersten Seiten fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Was da in diesem Buch berichtet wird, ist ja hoch aktuell!Die Muttergottes erscheint ja jetzt, in unserer Zeit!Sie spricht von Dingen, die für uns moderne Menschen von heute von entscheidender Bedeutung sind!
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Ihre Worte sind einfach und klar und trotz des oft mahnenden Charakters ihrer Botschaften, schenkt sie uns viel Hoffnung und Zuversicht. Ja, sie ist wahrhaftig die Königin des Friedens und in einer immer friedloseren Welt errichtet sie an diesem Ort eine Oase des Friedens. Wie keine zweite Mutter nimmt sie sich uns Menschenkindern an, damit wir an ihrer Hand sicher unser Ziel erreichen. Sie ist für uns der zuverlässigste Wegweiser, der uns zumHaus des ewigen Vaters führt. In dieser Erkenntnis wuchs in mir das Verlangen einmal nach Medjugorje zu kommen.Dieser Wunsch sollte schon nach einigen Monaten, zu Pfingsten 1989, in Erfüllung gehen.Ich schloß mich einer großen Jugendpilgergruppe an, die mit einigen Reisebussen aus Wien und Kapfenberg die Fahrt nach Medjugorje antrat. Schon während der Fahrt war ich sehr von den Jugendlichen beeindruckt, die mit Begeisterung gemeinsam den Rosenkranz beteten, schwungvolle religiöse Lieder sangen und aufmerksam den vorgelesenen Botschaften der Muttergottes lauschten. Trotz der etwas anstrengenden Nachtfahrt waren wir am nächsten Tag froher Dinge und erwarteten voll Freude den ersten Blick auf den Gnadenort. Gegen 11.00Uhr erreichten wir unser heiß ersehntes Ziel.Wir wurden sehr herzlich von den Einheimischen aufgenommen. Angenehm berührt von einer Atmosphäre des Friedens, die sich beinahe greifbar über diesen Ort gelegt hat, hatte ich das Gefühl, zu Hause angekommen zu sein. Eine spürbare Einheit unter den Pilgern verschiedenster Nationen machte sich bemerkbar, dies ganz besonders beim abendlichen Rosenkranzgebet in und um der Kirche, bei dem zur gleichen Zeit jeder in seiner Muttersprache mitbetete. Einer der Höhepunkte in Medjugorje war für mich, neben der gemeinsamen Eucharistiefeier mit all den Pilgern, die abendliche Erscheinung der Gottesmutter während dem Rosenkranzgebet. Auch wenn die Jungfrau Maria nur den anwesenden jugendlichen Sehern sichtbar war, so war mich doch bewußt, welches Geschenk mir zuteil wurde, ganz nahe an jenem Ort zu sein, an dem zur selbenZeit unsere himmlische Mutter zu denSehern spricht und uns sicher alle liebevoll segnet. Es sind dies jene Momente, in denen eine ganz besondere Begegnung zwischen Himmel und Erde stattfindet. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird einem die letztendliche Bestimmung des Menschen bewußt. Nie zuvor wurde mir die Erkenntnis so stark vermittelt, daß unsere ewige Heimat bei Gott ist und daß wir alles daransetzen müssen, diese ewige Heimat nicht zu verlieren.
So tauchte in mir eines Tages die Frage auf, ob ich meinen technischen Beruf durch eine kirchliche Laufbahn (z.B. Pastoralassistent) ersetzen sollte. ImGebet bat ich Gott, er möge mir durch eine Bibelstelle eine Antwort geben.So schlug ich die Bibel an einer beliebigenStelle auf und mein erster Blick fiel auf einen Vers im 2. Brief des Apostel Paulus an Timotheus: Du aber bleibe bei dem, was du gelernt und wovon du dich überzeugt hast. (2 Tim 3, 14) Mit großem Erstaunen dankte ich Gott für Seine klarenWorte und interpretierte sie als Bestätigung und als Auftrag, dort wo mich Gott hingestellt hat,Zeugnis zu geben von Seiner Liebe und Güte. Mit dieser Schilderung möchte ich uns allen Mut machen, uns immer wieder aufs Neue auf Gott einzulassen, denn Er ist unser aller Vater, der nur das Beste für Seine Kinder möchte. |