Zur Hauptseite Zurück zum Heftarchiv INHALT HEFT 55 Woher wird uns diese Gnade zuteil..? Gott soll das Zentrum Eures Lebens sein Geborgen in Gottes Hand Für mich ist Medjugorje der Brennbunkt für dir Verbreitung des Evangeliums Gedanken zur Botschaft Ich bin hier, um der Gospa für meine Genesung zu danken Internationales Gebetstreffen der Jugend |
Pater Slavko sprach mit Holly Domingez und ihrer Familie über ihre Heilung Ich bin hier, um der Gospa für meine Genesung zu dankenIm Juni des Vorjahres kam Holly Domingez in Begleitung ihres Mannes im Rollstuhl nach Medjugorje. Danach fühlte sie sich besser. Sie begann wieder zu gehen und die Hände zu gebrauchen, was sie früher nicht vermocht hatte. Heuer kam sie mit ihrem Mann und ihren vier Kindern wieder nach Medjugorje, um der Gospa für ihre Heilung zu danken. Ich litt 23 Jahre an Muskeldystrophie berichtet Holly Domingez und wurde vor einem Jahr geheilt, genauer gesagt, der Heilungsprozeß wurde am 17. Juni 1998 in Gang gesetzt. Seitdem erzähle ich jedermann davon. Meine vier Kinder haben auf meine Heilung recht unterschiedlich reagiert. Mein neunzehnjähriger Sohn wollte es nicht glauben, doch als wir in die Kirche gingen und er mich dort knien sah, mußte er es einfach glauben, denn das wäre mir zuvor unmöglich gewesen. Mein einundzwanzigjähriger Sohn wollte kein Wort darüber hören. Die Reaktion der Töchter war dagegen völlig anders. Sie waren überglücklich. Meine älteste Tochter hatte mich in all den Jahren betreut. Als sie erkannte, daß ich ihrer Hilfe nicht mehr bedurfte, kam sie sich überflüssig vor, fast wie eine Mutter, die erkennt, daß sie von ihrem Kind nicht mehr gebraucht wird. Durch meine Genesung wurden die Kinder in eine Situation versetzt, mit der sie sich nur schwer abfinden konnten. Sie weigerten sich, ihren Freunden von meiner Heilung zu berichten, da sie befürchtete, als Glaubensfanatiker verschrien zu werden. Als sie den ersten Schock überwunden hatten, taten sie es doch. Wie reagierte Ihre Umwelt? Meine Schwiegermutter erwartete mich am Flughafen. Ihre erste Frage war: Wo ist der Rollstuhl?" Das fragte sie, völlig aufgelöst, mehrere Male. Zu Hause fertigte sie von meiner Genesung ein Video an, verfaßte einen Bericht und brachte die Audiokassette unter ihren Bekannten in Umlauf. Sie spricht ständig über meine Heilung, und nun will sogar einer unserer Freunde ein Buch darüber schreiben. Hat sich in Ihrer Familie in religiöser Hinsicht etwas geändert? Ja, es hat sich etwas verändert. Die Kinder warfen mir anfangs vor, eine Fanatikerin zu sein, weil ich vom Gebet und dem Rosenkranz sprach. Eine Zeitlang wollten sie davon überhaupt nichts hören. Doch in ihnen geht eine Wandlung vor, und ich bete unablässig für sie. Diesmal sind wir mit den Kindern nach Medjugorje gekommen, damit auch sie etwas von dem erleben können, wovon ich so oft gesprochen habe. Wir haben uns auf diese Pilgerreise gut vorbereitet, denn wir wollen unser Leben Maria weihen. Wie finden sich die Kinder in Medjugorje zurecht? Allmählich beginnen sie sich zurechtzufinden. Sie waren bei der hl. Messe, haben den Rosenkranz gebetet und die Berichte der Seher und Geistlichen gehört. Ihre Heilung schreitet voran und Sie fühlen sich von Tag zu Tag besser. Ich habe sogar wieder zu arbeiten begonnen. Ich betreue im Kindergarten mit einer Kollegin 10 Kinder. Vor 5 Jahren habe ich aufgrund der Erkrankung meine Arbeit verloren. Einige Wochen nach meiner Pilgerreise begann ich in einem Kaufhaus zu arbeiten, doch der Schichtdienst hat mir nicht entsprochen. Später fand ich dann diese Arbeit, und ich erfülle sie mit großer Freude. Wenn ich die Kinder halte oder füttere, bete ich, und ich bin überzeugt, daß ihnen mein Gebet hilft. Ich habe schon mehrmals gehört, das gerade das die ruhigsten Kinder seien. Sie äußern weniger Anzeichen von Nervosität und weinen auch viel weniger. Bei dieser Arbeit fühle ich auch, wie jeder meiner Handgriffe sicherer wird. Während meiner Erkrankung war ich nicht einmal fähig, mich alleine anzuziehen. Die Krankheit, die ich hatte, verläuft progressiv. Ich wurde immer schwächer und hatte immer mehr Schmerzen zu erleiden. Doch die Heilung schreitet unablässig voran. |
Sie sagen, die Heilung schreitet voran. Wie meinen Sie das? Nach der Pilgerreise wollten wir zu meinem Arzt gehen, der mich bereits viele Jahre kennt. Ich war nervös, denn ich wußte nicht, was er sagen würde. Meine Beine waren vollkommen geheilt, nur die Hände waren schwach und wiesen noch sichtbare Deformationen auf. Am Vorabend des Arztbesuches las ich das Buch von Rita Klaus, die ebenfalls geheilt worden war. Ich stieß dabei auf ein Gebet, und so betete auch ich: Gospa, ich danke dir, daß du für mich betest. Ich danke dir für die Heilung meiner Beine. Ich bitte dich jetzt auch um die völlige Genesung meiner Hände." Plötzlich spürte ich einen seltsamen warmen Strom durch meine Hände fließen. Ich lief zu meinem Mann und erzählte ihm, was passiert war. In diesem Moment fühlte ich, daß ich vollkommen gesund bin. Jesus und die Gospa sind bei mir.
Wir fragten auch Blake, den Ehemann, wie er diese neue Situation empfindet. Ich bete jetzt mehr als früher, aber sicher noch nicht genug. Wir bereiten uns heute den letzten Tag darauf vor, unser Leben Maria zu weihen, und darum ist es mir besonders wichtig, heute hier zu sein. Seit unserer vorjährigen Pilgerreise berichten wir, wenn wir dazu eingeladen werden, in Pfarren und bei marianischen Treffen von dem, was meiner Frau widerfahren ist. Im Anschluß daran beten wir mit den Menschen den Rosenkranz. In meinem Leben hat sich vieles verändert. Meine Leidenschaft ist Fußball, doch dafür bleibt jetzt keine Zeit mehr, und damit erbringe ich ein Opfer. Als Holly krank war, blieben die Kinder das Wochenende über bei ihr, und ich konnte mich dem Fußball widmen. Jetzt geht das nicht mehr, denn wir planen und verbringen nun die Freizeit zusammen, und eigentlich ist das auch viel schöner.
Nach dem Gespräch mit Holly und Blake fragten wir auch deren Kinder, wie sie die Genesung der Mutter erlebt hätten und was dies für sie persönlich bedeuten würde.
Elisia, 15 Jahre: Ich habe erwartet, daß sich etwas ereignen würde, und ich habe, während meine Mutter zum erstenmal in Medjugorje war, darum gebetet. Ich habe zu keiner meiner Freundinnen darüber gesprochen, weil sie nicht an Gott glauben. Ehrlich gesagt, habe auch ich bis zur Heilung meiner Mutter eher halbherzig an Gott geglaubt. Heute weiß ich, daß Gott existiert. Früher ging ich nicht in die Kirche, heute schon. Jonathan, 21 Jahre: Zuerst konnte ich es nicht glauben, doch als ich sah, daß meine Mutter Bewegungen ausführt, zu denen sie früher nicht imstande war, war auch ich überzeugt. Als ich klein war, wollte ich Priester werden. Ich habe schon immer an Gott geglaubt, doch heute fällt es mir noch viel leichter zu glauben. Ich bin überzeugt: Wenn wir etwas von Gott erbitten, dann wird Er uns antworten. Amy, 13 Jahre: Ich bin irgendwie geschockt und finde keine Worte. Matthew, 19 Jahre: Auch ich habe einen Schock erlitten. Doch als ich begriff, daß meine Mutter tatsächlich geheilt ist, wurde ich wieder gläubig. Es fällt mir nun leichter zu glauben, daß es Gott gibt und daß Er den Menschen hilft. Aus diesen Antworten wird deutlich, daß es den Kindern nicht leichtgefallen ist, an das Wunder, das sich in Medjugorje ereignete, zu glauben. Schließlich haben sie es doch begriffen und sind Gott für die Heilung ihrer Mutter, die Er auf Fürsprache Mariens gewährte, dankbar. Sie erklärten, sie wollten in Zukunft vermehrt darüber Zeugenschaft ablegen. |