GEBETSAKTION - MARIA KÖNIGIN DES FRIEDENS - MEDJUGORJE
EVANGELISATION
Video-Dokumentation - Jenseits des Zweifels
INTERVIEW

Zur Hauptseite

Zurück zum Heftarchiv

INHALT
HEFT 56


Bewahrt das Heiligtum Medjugorje

Europa sollte eine Wiege des Friedens werden

Worte des heiligen Vaters Johannes Paul II

Laßt euch mit Gott versöhnen

Wir sollten Träger des Friedens sein

Mitarbeiter für die Neuevangelisierung

Aufbruch der Jugend zu Gott




Aufbruch der Jugend
zu Gott


Video-Dokumentation
Jenseits des Zweifels



Video-Dokumentation - Jenseits des Zweifels  Das 11. Jugendfestival in Medjugorje wird in diesem Heiligen Jahr 2000 vom 31. Juli bis 6. August unter dem Motto "Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt" gefeiert; unter demselben Thema also, das der Heilige Vater für den 15. Weltjugendtag ausgewählt hat, der nur eine Woche später dann in Rom stattfinden wird. Man könnte also nach dem Medjugorje - Festival noch in Rom weiterfeiern beim "Jubiläum der Jugendlichen", wie der Papst es diesmal nennt!
Die Weltjugendtage, neu eingeführt unter Johannes Paul II., und durch die Muttergottes die neu entstandenen Jugendfestivals in Medjugorje – beides zusammen kann wohl als ein neuer Frühling der Kirche von morgen bezeichnet werden. Es sind Samenkörner der Gnade, die - heute gesät - in der Generation von morgen noch reiche Früchte bringen werden!
Bestens geeignet zur Einladung von Jugendlichen zum großen Medjugorje-Festival ist der neue Videofilm "Jenseits des Zweifels" von Michael Mayr. Hier sein Bericht, wie es zu diesem professionell gemachten Werk gekommen ist:



Da meine Mutter Katholikin und mein Vater Protestant war, wurden wir Kinder aus einer Kompromißentscheidung heraus als Protestanten getauft. Insgesamt hat in unserer Familie der Glaube keine große Rolle gespielt. In meiner Familie dominierte die bei Unternehmern und Wissenschaftlern übliche Ratio. Spirituelle Dinge mußte jeder für sich selbst finden und entwickeln. Ich denke, bei mir sind beide Seiten vorhanden. Einerseits bin ich schon ziemlich "down to earth - mit beiden Füßen auf dem Boden", andererseits bin ich auch immer ein Suchender geblieben nach einem tieferen Verständnis um dieses Leben und einem göttlichen Prinzip.
In meinem Beruf als Filmproduzent habe ich bis jetzt in insgesamt über 40 Ländern Dokumentarfilme und Fernsehreportagen gedreht und schon jede Menge Ungerechtigkeit und Grausamkeit gesehen. Ich bin Pazifist und finde jede Form der körperlichen und geistigen Gewalt und Unterdrückung unerträglich. Ende der achtziger Jahre habe ich einen Artikel über ein Reisebüro in Passau gelesen, das sich auf Pilgerreisen spezialisiert hat. Auch mit Fernsehkollegen habe ich darüber gesprochen, in deren Bekanntenkreis einige bereits in Medjugorje gewesen waren.

Mein Interesse war geweckt, und nach einigen Vorgesprächen habe ich das Thema "Medjugorje" angeboten. Da ich damals für einen Jugendsender tätig war, entschieden wir uns, über das Jugendfestival zu berichten, und wir haben eine Pilgerreise begleitet, die vom "Medjugorje - Deutschland e. V." organisiert worden ist.
Bei jenem ersten Film im Jahr 1990, wir benannten ihn "Pilgerfahrt nach Medjugorje", war es unser journalistisches Anliegen, Medjugorje als Phänomen an sich zu erklären. Dabei stand die wissenschaftliche Erklärbarkeit im Vordergrund.
Ich wußte damals nicht, was uns erwarten würde. Ich hatte ein polnisches Kamerateam mit, das mit sehr viel Ehrfurcht an die Sache herangegangen ist, und wir haben erstaunlich gute Gespräche mit den Leuten geführt. Ich hatte nicht damit gerechnet, daß die - wie ich es bezeichne - "positive Energie" des Ortes und der hier versammelten Menschen eine so aufgeschlossene und wohlwollende Grundstimmung auszulösen in der Lage sein würde.



Marienerscheinungen, der katholische Glaube und Dinge wie Beichte oder Rosenkranz sind ja hierzulande (in Deutschland) ein wenig anachronistisch geworden: Die Menschen haben Angst belächelt zu werden, wenn sie sich in unserer Leistungsgesellschaft mit derlei Dingen allzuweit "aus dem Fenster lehnen". In Medjugorje hingegen können sie das. Hier treffen sie Gleichgesinnte, und "die Energien addieren sich".
Dieser erste Film von mir über Medjugorje im Jahr 1990 hat eine solche Flut von Zuschauerpost ausgelöst, wie ich es in dieser Form kein weiteres Mal erlebt habe. Ich hatte über die Jahre hinweg immer die Idee im Hinterkopf, noch einmal in Medjugorje zu drehen.

Dann kam der Krieg. Ich wollte damals den Friedensmarsch von Split nach Medjugorje drehen, konnte aber keinen TV-Sender dafür begeistern. Mit einigen Leuten aus dem ersten Film war ich in Kontakt geblieben und wir wollten gerne noch einmal aktiv werden.
Letztes Jahr (1999) habe ich erneut eine Offensive bei diversen Sendern gemacht, mußte aber feststellen, daß hier unzumutbare Kompromisse nötig gewesen wären. So wollte Pro 7 zum Beispiel ein Wunder vor laufender Kamera; beim Bayerischen Rundfunk sind zwar einige Katholiken, die jedoch Medjugorje eher kritisch gegenüberstehen, weil es noch nicht anerkannt ist.
Ansonsten sind die meisten Sender an spirituellen Themen meist nur dann interessiert, wenn man die Leute vorführt und sich lustig macht über sie. Das wollte ich aber nicht. Die Presse berichtet eben gerne aggressiv oder zynisch über Marienerscheinungen (siehe Marpingen); also beschloß ich, bevor ich noch weitere Jahre vergeblich nach einem geeigneten Sendeplatz suche, den Film auf eigene Faust zu produzieren.

"Jenseits des Zweifels" ist also nun mein zweiter Film über Medjugorje. Er beschreibt die Empfindungen einiger Menschen, die mit durchaus unterschiedlichen Erwartungen nach Medjugorje kommen - wie sie den Ort, seine Stimmung und die Angebote, die während des Jugendfestival wahrgenommen werden können, auf sich wirken lassen.
Die Kontakte zu den Patres und Gemeinschaften wurden großteils von den Mitarbeitern des "Medjugorje-Deutschland e.V." vermittelt, wobei die Bereitschaft, bei dem Film mitzumachen, ohnehin groß war. Einige, wie Pater Slavko oder Jozo Zovko kannte ich ja ohnehin schon vom ersten Film her. Die Begegnung mit den Sehern im Jahr 1990 waren beeindruckend für mich gewesen. Damals wurden sie ja alle naselang von irgend jemandem untersucht oder befragt, ohne jedoch ihren Glauben oder ihre Fröhlichkeit und gute Laune zu verlieren. Besonders herzlich empfand ich damals Vicka, die diesmal leider nicht in Medjugorje war.

JugendBei den Filmaufnahmen im Jahr 1999 war die Situation verändert: Die Erscheinungen werden jetzt nicht mehr großartig angezweifelt, was mich nach langen Überlegungen auch zu dem Titel "Jenseits des Zweifels" geführt hat. Niemand denkt hier noch allen Ernstes an eine Konstruktion. Prophezeiungen sind zugetroffen, Medjugorje hat das System politisch überdauert und ist jetzt auf dem Weg, einer der ganz großen internationalen Wallfahrtsorte - vielleicht ein Weltheiligtum - zu werden.
Diesmal haben wir uns auf die Seherin Marija Pavlovic-Lunetti konzentriert, die uns freundlicherweise zu Hause empfing und uns mit der Kamera eine ihrer Erscheinungen miterleben ließ.
Ich denke, wenn dieser neue Film eine Botschaft hat, dann vielleicht die, daß man sich selbst vom Geschehen in Medjugorje an Ort und Stelle ein Bild machen soll. Der Film soll schlicht zu einer Pilgerfahrt anregen - gerade junge Menschen, die zu Hause ihre Sehnsucht nach Gott lieber verbergen, weil sie vielleicht Angst haben, belächelt zu werden. In Medjugorje stellen sie dann fest: "Ich bin ja nicht alleine!" Jeder kann die eine oder andere Erfahrung mit nach Hause nehmen und sie dort umsetzen.
Abschließend möchte ich der Hoffnung Ausdruck verleihen, daß sich die Grundforderung der Botschaften von Medjugorje erfüllen möge und wir dem Frieden - auch dem Weltfrieden - ein wenig näherkommen.

Die Video - Kassette kann bei uns bestellt werden.

Zum Versand