Zur Hauptseite Zurück zum Heftarchiv INHALT HEFT 57 Ich habe keine Schwierigkeiten, an Medjugorje zu glauben Maria als Weggeleiterin unseres Glaubens Im Herzen bleibt die Schönheit und der Friede der Muttergottes Die jährliche Erscheinung der Muttergottes am 18. März 2000 Gedanken über den Sinn der Geheimnisse Eucharistie und die Botschaften von Mejugorje Mein Weg zurück zu Gott Medjugorje prophetischer Aufbruch für das 21. Jahrhundert" |
Eucharistie und die Botschaften von MedjugorjePapst Johannes Paul II. wünscht, daß das heurige Jubeljahr 2000 "ein intensiv eucharistisches Jahr" sei (Tertio millennio adveniente 55). Alle Gläubigen sind aufgerufen, dieses Geschenk Gottes an uns tiefer zu verstehen. Wie wäre dies besser möglich als durch die Gottesmutter! In der Enzyklika "Redemptoris Mater" (Nr. 44) schreibt der Heilige Vater, daß "das christliche Volk in seiner Frömmigkeit immer eine tiefe Verbindung zwischen der Verehrung der heiligen Jungfrau und dem Kult der Eucharistie gesehen hat" und stellt fest, daß "Maria die Gläubigen zur Eucharistie führt". Überall in der Welt, wo die Botschaft von Medjugorje angenommen wird, erlebt die Eucharistiefeier und die Eucharistische Anbetung eine Blüte. Deshalb wollen wir die Botschaften von Medjugorje im Blick auf die Eucharistie betrachten und neu lesen. Fr. Ignaz Domej Die Gottesmutter spricht zur Gemeinde, die zur Eucharistiefeier und zur Anbetung versammelt ist Am Anfang des Jahres 1984 rief die Gottesmutter über Jelena Vasilj die ganze Pfarrgemeinde Medjugorje auf, einmal wöchentlich zusammenzukommen. Am Donnerstag, den 1. März 1984 war das erste Treffen, um nach der Eucharistiefeier gemeinsam das Allerheiligste Altarsakrament anzubeten. An diesem Abend gab die Gottesmutter die erste Donnerstagsbotschaft über die Seherin Marija Pavloviç:"Liebe Kinder! Ich habe diese Pfarre auf besondere Weise auserwählt und möchte sie führen. Ich behüte sie in Liebe und wünsche, daß ihr alle mein werdet. Ich danke euch, daß ihr heute abend meinem Ruf gefolgt seid. Ich wünsche, daß ihr immer, in immer größerer Anzahl, hier mit mir und meinem Sohn seid. Ich werde jeden Donnerstag eine besondere Botschaft für euch geben." In dieser Botschaft bedankt sich die Gottesmutter: "Ich danke euch, daß ihr heute abend meinem Ruf gefolgt seid!" Dieser Dank der Gottesmutter bezog sich auf die gemeinsame Eucharistiefeier und die an schließende Verehrung des Allerheiligsten Altarsakramentes. Maria führt die Gläubigen zur Eucharistie und sie bedankt sich, wenn sie ihrem Ruf folgen. Bekehrung durch Eucharistie und Anbetung Als sich die Pfarrgemeinde am darauffolgenden Donnerstag wieder zur Eucharistiefeier und zur Anbetung versammelte, wies die Gottesmutter in der Botschaft nach ihrem Dank auf einen weiteren sehr wichtigen Aspekt hin: "Bekehrt euch ihr in der Pfarre! So werden sich all jene bekehren können, die hierher kommen." (8. März 1984)Maria lehrt uns, daß die Verehrung Jesu in der Eucharistie nicht nur im Hinblick auf unser eigenes Heil gesehen werden darf. Alle Menschen, die an unserem Leben teilhaben - alle, die uns begegnen; im Fall der Pfarre von Medjugorje alle, "die hierher kommen" -, sollen teilhaben an den Früchten, die uns durch die Eucharistie geschenkt werden. Durch das Zeugnis der Pfarrmitglieder werden auch die Pilger, die Medjugorje besuchen, bekehrt werden. Geistige Mutterschaft Mariens Am 15. März 1984 bedankte sich die "Mutter" bei ihren "lieben Kindern" auf besondere Weise für deren Anwesenheit vor dem Allerheiligsten Sakrament des Altares, weil auch sie immer anwesend ist, wenn die Gläubigen das Allerheiligste anbeten.Johannes Paul II. betont in der Enzyklika "Redemtoris Mater", daß die "geistige Mutterschaft" Mariens "vom christlichen Volk in besonderer Weise wahrgenommen und erlebt wird bei der heiligen Eucharistie, in der Christus in seinem wahren, aus der Jungfrau Maria geborenen Leib gegenwärtig wird" (Nr. 44). |
Anleitung zur Anbetung: Sorgt euch nicht Parallel zur ersten Donnerstagsbotschaft, die durch Maria Pavloviç gegeben wurde, bekam am diesen Tag auch Jelena Vasilj eine Botschaft für die Pfarre als Anleitung zur Eucharistischen Anbetung. Jeden Donnerstag sollte das Evangelium betrachtet werden, in welchem es heißt: "Sorgt euch nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen" (vgl. Mt 6,24-34). Jesus sieht in der ganzen Schöpfung unmittelbar den Vater. "Euer himmlischer Vater ernährt sie ... Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet ..."
Wir sollen sensibel werden, um Jesus zu erkennen, der unsichtbar und verborgen im eucharistischen Brot gegenwärtig ist. Er ist es, dem ich in diesem Brot begegne. Er ist es, der mich anspricht und verwandelt. Eucharistisches Fasten Weiters wünschte die Gottesmutter von den Pfarrangehörigen, daß sie jeden Donnerstag auf eine besondere Weise fasten: "Diejenigen, die rauchen, sollen an diesem Tag nicht rauchen. Diejenigen, die Alkohol trinken, sollen an diesem Tag keinen Alkohol trinken. Wenn sich jemand noch mehr weihen möchte, soll er an diesem Tag fasten." (15. März 1984, über Jelena Vasilj). Zu diesem "Eucharistischen Fasten" lädt uns Maria ein, damit wir für die persönliche Begegnung mit Jesus in der Eucharistie offen und frei werden.Die Gottesmutter wünscht eine Nachtanbetung Drei Jahre später, am 16. März 1987, bat die Gottesmutter durch Maria Pavloviç die Gebetsgruppen von Medjugorje um eine Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes von Samstag abend (23 Uhr) bis Sonntag früh (6 Uhr): "Ich wünsche daß ihr in meinem Dienst seid und ganz mein Widerschein werdet."Nach der ersten Nachtanbetung bedankte sich die Gottesmutter mit überaus herzlichen Worten und sagte: "Liebe Kinder, wenn ihr wüßtet, wie viele Gnaden Gott euch schenkt, würdet ihr Tag und Nacht beten. Deshalb bitte ich euch als eure Mutter: Betet und regt andere zum Gebet an..." Die Jugendlichen entschlossen sich daraufhin, jeden Samstag eine dreistündige Anbetung zu halten und jeden ersten Samstag im Monat die ganze Nacht vor dem Allerheiligsten zu beten. Betrachten wir alle Medjugorje- Botschaften im Licht der Eucharistie! In diesen wenigen Botschaften haben wir gesehen, wie Maria auf die Eucharistie hinweist. Wenn wir versuchen, auch alle anderen Medjugorje-Botschaften im Licht der Eucharistie zu betrachten und zu meditieren, dann werden wir erkennen, was der Papst in der Verkündigungsbulle des Großen Jubiläums 2000 "Incarnationis mysterium" sagt: daß "seit zweitausend Jahren die Kirche die Wiege ist, in die Maria Jesus legt und in der sie Ihn allen Völkern zur Anbetung und Betrachtung anvertraut." |