Zur Hauptseite Zurück zum Heftarchiv INHALT HEFT 58 Kurznachrichten MEDJUGORJE ein mystisches Phänomen in der Kirche Stellt Gott auf den ersten Platz in eurem Leben! Friedensmarsch Gott ist hier auf besondere Weise gegenwärtig Die jährliche Erscheinung der Muttergottes von der Seherin Ivanka DIE BEGEGNUNGEN mit der Muttergottes erfüllen mein Leben Internationales Jugendtreffen in Medjugorje Übergeben wir alles der Muttergottes ! Die Konkordanz zu den Botschaften nun auch als Buch erschienen |
MEDJUGORJE ein mystisches Phänomen in der KircheInterview mit dem Alterzbischof von Split, Frane FraniçExzellenz, anläßlich der Feierlichkeiten zum 19. Jahrestag der ersten Erscheinung freuen wir uns sehr, Sie hier in Medjugorje anzutreffen. Warum sind Sie hierhergekommen und was empfinden Sie an diesem großen Festtag an diesem Gnadenort? Schon vergangenes Jahr verbrachte ich den Jahrestag hier in Medjugorje und es war mein Wunsch, auch heuer wieder zu kommen. Ich bin zwar schon 88 Jahre alt, aber Gott hat mir diesen Wunsch ermöglicht. Hier ist ein heiliger Ort und hier erscheint wahrlich die Muttergottes! Dies ist meine persönliche Überzeugung, doch ich möchte meine Meinung niemandem aufzwingen und war auch immer bereit, der Kirche zu folgen, vor allem was das endgültige Urteil über die Ereignisse in Medjugorje betrifft. Meine tiefe Überzeugung ist, daß hier Gott durch die Muttergottes anwesend ist und daran gab es für mich von Anfang an nicht den geringsten Zweifel. Ich hatte eine Eingebung, besonders was die Länge des Gebetes anbelangt. Ich halte mich täglich daran. Wie Sie sicher wissen, bin ich als einziger Vertreter aller Bischöfe aus Kroatien und Bosnien-Herzegowina zu diesen Feierlichkeiten nach Medjugorje gekommen. Von Anfang an habe ich erkannt, daß hier auf besondere Weise der Heilige Geist anwesend ist und daß Medjugorje nicht nur eine Bewegung für einen einzelnen Ort, in sich abgeschlossen, ist. Dies ist ein Ort von Weltrang, wo Gott uns Seine Mutter darbringt sowie durch sie Seine Botschaften mitteilt, die für die Erneuerung der ganzen Kirche von großer Bedeutung sind. Dies ist meine Überzeugung auf Grund der Früchte, die ich gesehen habe. Weiters habe ich schon im Jahre 1981 erkannt, daß hier gut gepredigt wird, daß viele Menschen zur Beichte gehen und kommunizieren. Das Volk bekehrt sich. Heute sieht man, daß sich dieses Heiligtum in die richtige Richtung entwickelt hat. Meiner Ansicht nach befindet sich die heutige Kirche in einer großen Gefahr, ihre Fundamente drohen zerstört zu werden. |
Wie haben Sie den heutigen Tag erlebt, an dem wir uns an die ersten Erscheinungen erinnern? Was wissen Sie aus den Anfangstagen zu berichten? Darüber möchte ich nicht allzu viel erzählen, denn gerade über die ersten Tage wurde sehr viel geschrieben und gesagt. An diesem Tag haben die Kinder zunächst noch gezweifelt, aber später haben sie alles angenommen. Heute sind sie gläubige Erwachsene und bezeugen das Kommen der Muttergottes. Einige Menschen sind auch dieser Tage noch voller Zweifel und Unglauben, wie am ersten Tag, am Tag des Zweifels und des Unglaubens. Leider befinden sich darunter auch unsere Bischöfe und nach den 19 Jahren bin ich der Meinung, daß sie an diesem ersten Tag stehengeblieben sind. Ich möchte allerdings betonen, daß diese Bischöfe sehr gute Menschen sind, heilige Menschen, aber leider einem Ordinarius untergeordnet, welcher ein erbitterter Gegner der Erscheinungen von Medjugorje ist. Auch ich wurde von diesem Bischof öfter über die Medien beschuldigt, ich sei ein Wundergläubiger". Was halten Sie nach 19 Jahren von der Medjugorjebewegung"?
Hier geht es um mystische Phänomene in der Kirche. Die meisten Theologen von heute mögen diese Mystik nicht. Mir scheint es, daß Medjugorje heute eine Art von Prophetie darstellt. Der heilige Paulus spricht im Brief an die Epheser (Eph 4,11) Und er gab den einen das Apostelamt, andere setzte er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer". Die heutigen Propheten sind die Seher von Medjugorje. Die Bischöfe sind die Nachfolger der Apostel und auf sie soll man hören. Aber trotzdem sollten auch sie selber etwas offener sein gegenüber diesen Propheten, den Sehern, die Gott nie aus den Reihen der Hierarchie, sondern aus dem einfachen Volk ausgewählt hat. Ich würde mir sehr wünschen, daß unsere Bischöfe aus Bosnien-Herzegowina und Kroatien einsehen, und daß sie ein klein wenig offener werden. Es sind doch schon mehr als 23 Millionen Pilger in dieses Heiligtum gekommen, das ist keine Kleinigkeit!
Ich hatte auch Gelegenheit, mit Papst Johannes Paul II über Medjugorje zu sprechen. Er hat mir gesagt, daß er jeden Tag für eine positive Lösung betreffend die Ereignisse in Medjugorje betet. Der Heilige Vater schätzt Medjugorje und sagt, wenn er nicht Papst wäre, wäre er schon längst in Medjugorje gewesen. (Das Gespräch für die Gebetsaktion-Wien führte vd.)
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