Zur Hauptseite Zurück zum Heftarchiv INHALT HEFT 59 Das, was ich sehe, erscheint mir sehr gut Ich bemühe mich, so gut ich kann, Gottes Werkzeug zu sein MEDJUGORJE ist ein Ort des Gebetes, wo der Mensch persönlich Gott begegnet MEDJUGORJE ist eine einzigartige Erfahrung Das Evangelium ist der Ruf zur Freiheit und Hingabe PREDIGT ZUM FEST DES HEILIGEN FRANZISKUS AM 4. OKTOBER 2000 IN MEDJUGORJE Ich bin Zeugin, daß es ein Leben nach dem Tod gibt |
Ich bin Zeugin, daß es ein Leben nach dem Tod gibtIvanka Ivankovic
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FRAGEN DER PILGER: Ihre Sendung ist ganz speziell für Familien? Wir sollen das Gebet so weit vertiefen, daß es uns in unserer Familie trägt. Schauen Sie sich die Ehen an! Wir leben in einer Welt, in der das Sakrament der Ehe nicht mehr geehrt und geachtet wird. Ein halbes Jahr, ein Jahr, dann trennt man sich wieder. Es ist sehr wichtig, daß wir unser Gebet soweit vertiefen, daß wir die Familien damit tragen können, weil die Muttergottes gesagt hat, daß Satan stark ist und unsere Familien zerstören möchte. Unter Gebet versteht man nicht nur, den gesamten Rosenkranz zu beten, Gebet ist auch, eine gute Tat zu vollbringen, ein Gespräch, jemandem die Hand zu reichen und aufzurichten. All das ist Gebet.Beten Ihre Kinder gern? Es ist wichtig, den Kindern die Liebe Gottes von Anfang an in ihre Herzen einzupflanzen. Ich habe drei Kinder, 12, 10 und 6 Jahre alt und alle drei sind verschieden. Die große Tochter betet gern den Rosenkranz, der Sohn sagt zu mir, Mama, sprich mit mir, erklär mir, wie Gott ist, lies mit mir in der Bibel, die jüngere Tochter bittet mich, mit ihr zu zeichnen.... all das ist doch Gebet! Wir Eltern brauchen viel Geduld, wir müssen mit unserem Leben Zeugen sein. Wenn wir nur reden und nicht danach handeln, dann können die Kindern nichts begreifen und das hat keinen Sinn. Druck auszuüben, hat sicher höchstens den gegenteiligen Effekt. Ich versuche an erster Stelle, meinen Kindern Freund zu sein, dann erst Mutter und alles weitere.Sprechen Sie mit der Muttergottes auch über Ihre persönlichen Probleme? Seit ich nur mehr einmal im Jahr eine Erscheinung habe, spreche ich nicht mehr über private Dinge, ich empfehle ihr aber zuallererst alle Personen, die sich mir anvertraut haben und die das Gebet brauchen. Außerdem möchte ich soviel wie möglich von der Muttergottes hören und die Zeit mit ihr ausnützen. Gott kennt alle unsere Kreuze. Jeder hat einmal ein größeres oder kleineres zu tragen. Gott ist sich dessen bewußt. Das einzige, was wir dafür tun können, ist zu beten, damit Er uns hilft, dieses Kreuz zu tragen und Er wird uns dann die Antwort geben.Was denken Sie über das Sterben? Wir brauchen keine Angst vor dem Tod zu haben. Ich bin Zeugin, daß es ein Leben nach dem Tod gibt. Wenn Gott uns zu sich ruft, dann sollten wir bereit sein, zu Ihm zu gehen, aber wir sollten auch begreifen, daß das Leben hier auf Erden ein Kreuzweg ist. Vor dem Sterben brauchen wir keine Angst zu haben.Es war schön, wie Sie gesagt haben, daß sie Zeugnis für das Leben nach dem Tod geben. Sie haben Ihre Mutter gesehen. Haben Sie auch mit ihr gesprochen? Ich habe meine Mutter genauso gesehen, wie ich Sie hier vor mir sehe. Fünfmal durfte ich sie sehen. Dazu ist folgendes zu bemerken: Als sie gestorben ist, war sie sehr krank, sie war erst 39 Jahre alt und ausgelaugt, abgemagert und blaß. Man sieht ja ganz anders aus, wenn man schwerkrank ist. Als ich sie gesehen habe, hat sie eine Seligkeit ausgestrahlt es gibt einfach kein Wort dafür, zu beschreiben, wie schön sie ausgesehen hat. Am 7. Mai 1985, bei der letzten regelmäßigen Erscheinung, hat meine Mutter auch mit mir gesprochen. Sie hat nur einen Satz gesagt: Mein liebes Kind, ich bin sehr stolz auf dich! Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken, daß Sie die Botschaften hören und Zeugen für die Botschaften werden wollen. Ich bete für Sie alle, daß Sie, wenn Sie nach Hause zurückkehren, Ihr Zeugnis weitertragen können und stark bleiben. Nehmen Sie die Botschaften mit und versuchen Sie diese in Ihrem Leben umzusetzen. Ich empfehle aber auch mich und meine Familie Ihren Gebeten und möchte nicht vergessen, Ihnen zu sagen, daß ich auch Sie alle in meine Gebete einschließen werde. |