DURCH DIE TAUFE SEID IHR AUF BESONDERE WEISE BERUFEN UND GELIEBT
"Liebe Kinder! Auch heute bringe ich euch in meinem Arm meinen Sohn Jesus, damit er euch seinen Frieden gibt. Meine lieben Kinder, betet und gebt Zeugnis, so dass in jedem Herzen nicht der menschliche, sondern der göttliche Friede vorherrscht, den niemand zerstören kann. Das ist der Friede im Herzen, den Gott jenen gibt, die er liebt. Durch die Taufe seid ihr alle auf besondere Weise berufen und geliebt, darum gebt Zeugnis und betet, damit ihr meine ausgestreckten Hände für diese Welt seid, die nach Gott und dem Frieden lechzt. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"
O Maria, unsere himmlische Mutter, wie freuen wir uns, dass du uns in dieser Weihnachtszeit in deinem Arm deinen Sohn zu uns bringst! Das ist eine ganz große Gnade für uns! Dafür möchten wir dir von ganzem Herzen danken. Jesus schenkt uns seine Freude und seinen Frieden. Wir bitten dich heute um den Frieden, der von Gott kommt. Denn Jesus liebt uns. Er gibt uns jenen Frieden, den niemand zerstören kann. Durch die Taufe sind wir zu Kindern Gottes berufen worden und daher von Gott unendlich geliebt. Mit deiner Hilfe, o unsere Mutter, wollen wir gerne deine ausgestreckten Hände für die Welt sein, die sich nach Gott und seiner Hilfe sehnt.
HEUTE BRINGE ICH EUCH IN MEINEM ARM MEINEN SOHN JESUS
"Liebe Kinder! Auch heute bringe ich euch in meinem Arm meinen Sohn Jesus, damit er euch seinen Frieden gibt."
Auf ihrem Arm bringt uns die Gottesmutter heute ihren Sohn Jesus Christus, damit er uns den Frieden, die Freude und seine unermessliche Liebe schenken kann. Welch ein Glück ist dies für uns! Wir können es gar nicht fassen, was du, o unsere himmlische Mutter, für uns tust! Wie freuen wir uns auf dieses Kind! Bei Gott gibt es keine Zeit. So kann Jesus als Kind, als junger Mann, als der Gekreuzigte und Auferstandene bei uns sein! Kinder haben (fast) alle Menschen sehr gerne. Wenn Kinder in einen Warteraum kommen, gibt es fast immer ein freundliches Klima. So freuen wir uns alle am Heiligen Abend ganz besonders über das neugeborene Jesuskind! Darum kommen auch zur Mette ganz besonders viele Menschen. Ähnliches geschieht auch in der "seligen Nacht", da Jesus den Tod für sich, aber auch für uns alle, für immer besiegt hat! Auch hier sind die Kirchen voll! Danke, o unsere himmlische Mutter, dass du uns am Heiligen Abend Jesus gebracht hast!
Die heilige Schwester Faustina von Krakau hörte eines Abends das Wort Jesu in ihrer Seele: "Meditiere über das Geheimnis der Menschwerdung!" Und plötzlich erschien vor ihr das Jesuskind strahlend vor Schönheit. Dann sah sie die Gottesmutter mit dem Jesuskind und dem heiligen Josef, der hinter ihnen stand. Die Allerseligste Mutter sagte zur Schwester Faustina: "Nimm meinen wertvollsten Schatz!" Und sie gab ihr das Jesuskind. Als sie das Jesuskind in ihren Armen hielt, verschwanden die Gottesmutter und der heilige Josef. Sie blieb mit dem Jesuskind allein. Sie sagte zu ihm: "Ich weiß, dass du mein Herr und mein Schöpfer bist!" Jesus streckte seine kleinen Hände nach ihr aus und schaute sie lächelnd an. Ihr Herz wurde von einer unvergleichlichen Freude erfüllt. Dann verschwand Jesus. Bei der heiligen Messe ging sie zur heiligen Kommunion. Da hörte sie die Worte: "Ich bin in deinem Herzen, ich, den du in deinen Armen hieltest!" – Wie wunderbar ist das Leben mit Jesus schon in dieser Welt für Menschen, denen sich Jesus offenbart.
GEBT ZEUGNIS FÜR DEN GÖTTLICHEN FRIEDEN IN EUREN HERZEN
"Meine lieben Kinder, betet und gebt Zeugnis, so dass in jedem Herzen nicht der menschliche, sondern der göttliche Friede vorherrscht, den niemand zerstören kann. Das ist der Friede im Herzen, den Gott jenen gibt, die er liebt."
Am dritten Tag der Erscheinungen der Gottesmutter in Medjugorje kam die Gopsa beim Abstieg vom Berg nochmals zur Maria Pavlovic und sagte. "Friede, Friede, Friede – und nur Friede!" Dabei wiederholte sie zweimal unter Tränen: "Zwischen Gott und den Menschen soll wieder Friede herrschen. Der Friede soll unter den Menschen sein!" Dieser Friede, von dem die Gottesmutter hier spricht, ist wohl der göttliche Friede, der in den Herzen der Menschen herrschen soll. Es ist der Friede zwischen Gott und den Menschen, den niemand zerstören kann. Denn dieser Friede ist eine Frucht des Heiligen Geistes. Gott kann diesen Frieden nur jenen Menschen geben, die seine Liebe annehmen. Denn nur in der Liebe zwischen Gott und den Menschen wird wahrer Friede herrschen.
Wie sehr hat die Gottesmutter den Frieden Gottes in Guadelupe (1531) dem Seher Juan Diego versprochen, der sehr bekümmert war, als sie zu ihm sagte: "Höre und nimm es dir zu Herzen, kleinster meiner Söhne! Da ist nichts, das dich erschrecken soll! Nichts soll dich betrüben und verzagen lassen. Dein Gesicht soll nicht bekümmert sein, auch nicht dein Herz!.. Bin ich denn nicht hier – ich, deine Mutter?.. Bin ich nicht die Quelle deiner Freude?.. Nichts soll dich mehr ängstigen und verwirren!.." Und während Juan Diego den Worten der Königin des Himmels noch lauschte, war er schon über alle Maßen getröstet. Frieden und große Ruhe umfingen augenblicklich sein Herz. Und dies ist der göttliche Friede, den Maria dem Seher gebracht hat!
DURCH DIE TAUFE SEID IHR ALLE AUF BESONDERE WEISE BERUFEN UND GELIEBT
"Durch die Taufe seid ihr alle auf besondere Weise berufen und geliebt, darum gebt Zeugnis und betet, damit ihr meine ausgestreckten Hände für diese Welt seid, die nach Gott und dem Frieden lechzt. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"
Nach der Erscheinung der Gottesmutter in Guadelupe haben sich innerhalb einiger Jahre neun Millionen Menschen bekehrt und sich taufen lassen. Was ist doch die Taufe für ein großartiges Sakrament! Jesus hat die Apostel berufen, die Taufe zu spenden. Er sagte ihnen. "Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt "(Mt 28,18-20). Durch die Taufe werden wir zu Kindern Gottes und damit auch zu Brüdern und Schwestern Jesu Christi. Wir werden aufgenommen in den mystischen Leib Christi. Die Taufe prägt ein unauslöschliches Merkmal ein. Wer einmal getauft ist, bleibt dies in alle Ewigkeit. Gott hat Ja gesagt zu dem getauften Menschen. Er nimmt sein Ja nie mehr zurück! "Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat. Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es" (1 Joh 3,1). Gott befreit uns durch das Sakrament der Taufe von der Erbschuld. Christsein heißt, das Leben Christi auf uns nehmen. Mit Christus leben, mit Christus sterben, mit Christus auferstehen: Das ist das Ziel unseres Lebens. Wir wollen Zeugnis geben für Christus! Seien wir ausgestreckte Hände für die Gottesmutter in dieser Welt! Die Welt braucht Gott dringend, um gerettet zu werden. Danke, Muttergottes, für deine Botschaft, danke für deine Liebe zu uns!
Dr. Johannes Gamperl








