Es freut uns sehr, o unsere liebe himmlische Mutter, dass du uns deinem Unbefleckten Herzen wieder näher bringen willst. Du hast Jesus unter deinem Herzen und auf deinen Armen getragen. Nimm auch uns in deine Arme, dass wir darin Zuflucht und Frieden finden. Hilf uns mit stets größerer Freude zu beten! Allmächtiger Vater, schenke uns durch das Gebet die Fülle deiner Gnade und lass uns immer mehr die ausgestreckten Hände unserer himmlischen Mutter für diese unruhige Welt werden! O, Gottesmutter, durch deine liebevolle Anwesenheit schenke uns die Gnade eines immer mehr wachsenden Glaubens in unseren Herzen! Bleibe immer bei uns!
ÖFFNET EURE HERZEN UND HÖRT MEINEN RUF
"Liebe Kinder! Mit Freude rufe ich euch auch heute auf, öffnet eure Herzen und hört meinen Ruf! Ich möchte euch von neuem meinem Unbefleckten Herzen näher bringen, wo ihr Zuflucht und Frieden finden werdet."
Die Gottesmutter ruft uns mit Freude zu, ihr unsere Herzen zu öffnen und auf sie zu hören. Tun wir das und werfen wir uns in ihre Hände, die uns doch über alles liebt! In ihren Armen und an ihrem Herzen sind wir in sicherem Schutz. Bei ihr werden wir sichere Zuflucht finden. Helfen wir unserer himmlischen Mutter durch unser Gebet, möglichst viele Menschen ihrem Unbefleckten Herzen näher zu bringen. Am 25. Mai 1995 ruft sie uns zu: "Satan ist stark und will mit allen Kräften immer mehr Personen sich selber und der Sünde nähern. Deshalb lauert er unentwegt, um in jedem Augenblick immer mehr zu ergreifen. Ich bitte euch meine lieben Kinder, betet und helft mir, euch zu helfen." Und am 25.10.96 sagt sie: "Ich möchte euch erneuern und euch mit meinem Herzen zum Herzen Jesu führen, das noch heute für euch leidet und euch zur Bekehrung und Erneuerung aufruft." Beten wir das wunderbare Gebet: "Christus, göttlicher Herr, dich liebt, wer nur Kraft hat zu lieben: unbewusst, wer dich nicht kennt; sehnsuchtsvoll, wer um dich weiß. Christus, du bist meine Hoffnung, mein Friede, mein Glück, all mein Leben: Christus, dir neigt sich mein Geist; Christus, dich bete ich an. Christus an dir halt' ich fest mit der ganzen Kraft meiner Seele: dich, Herr, lieb' ich allein – suche dich, folge dir nach." Mit dem Herzen der Gottesmutter finden wir Christus, unseren Erlöser, finden wir unseren Vater im Himmel.
ÖFFNET EUCH DEM GEBET – WERDET MEINE AUSGESTRECKTEN HÄNDE
"Öffnet euch dem Gebet, bis es euch zur Freude wird. Durch das Gebet wird euch der Allmächtige die Fülle der Gnade geben, und ihr werdet meine ausgestreckten Hände in dieser unruhigen Welt, die sich nach Frieden sehnt, werden."
Ein junger Mann hatte sich in Amerika entschlossen, Gott den Rücken zu kehren. Er kam immer später nach Hause. Er betete nicht mehr und schließlich landete er in der Drogenszene. Der Vater war schon total verzweifelt. Er sagte zu Tom, so hieß der Bursch: "Ich werde dich jetzt Gott zur Erziehung übergeben. Ich bin machtlos." Er betete immer inständiger. Tom erzählte seinen Freunden, sein Vater habe den Verstand verloren. Später setzte er sich in sein Auto, um Freunde zu irgendeinem Abenteuer abzuholen.
Der junge Mann erzählte: "Ich fuhr gerade mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn, als eine unsichtbare Macht meine Hände vom Steuerrad wegzog. Vor Schreck war ich gebannt und hatte Angst, einen Unfall zu verursachen. Plötzlich hörte ich eine Stimme, die sagte: 'Fahre an die Seite und halte an!' Ich konnte nicht sagen, von wo die Stimme kam, aber ich versuchte, nach dem Steuer zu greifen, um von der Straße abzubiegen. Diesmal konnte ich mit Leichtigkeit das Lenkrad fassen. Sofort bog ich ab und hielt an. Wieder hörte ich diese Stimme, deutlich vernahm ich: 'Dein Vater hat dich mir übergeben.' Ich konnte es nicht fassen, ich dachte: 'Das kann doch nicht Gott sein. Er existiert doch gar nicht.' Dann sagte die Stimme: 'Willst du jetzt Buße tun und mich um Vergebung bitten?' In diesem Augenblick erkannte ich meine Sünden. Ich spürte, was für ein elender Mensch aus mir geworden war. Plötzlich fing ich an zu weinen und bat Gott immer wieder, mir alles zu vergeben. Als ich für alles, was mir einfiel, um Vergebung gebeten hatte, wurde ich innerlich mit Freude erfüllt. Ich weinte und lachte zur gleichen Zeit." – Seit diesem unglaublichen Geschehen hat Tom sein Leben Gott übergeben. Das treue und beharrliche Gebet der Eltern führte zum Eingreifen Gottes und bewahrte Tom vor einem gefährlichen Abgrund. Das Gebet schenkte große Freude, da der allmäch-tige Vater die Fülle der Gnade ausgoss. O Maria, unsere liebe Mutter, lass auch uns durch das Gebet zu deinen ausgestreckten Händen werden!
LASS UNSEREN GLAUBEN DURCH DAS GEBET WACHSEN
"Meine lieben Kinder, bezeugt mit eurem Leben den Glauben und betet, dass der Glaube von Tag zu Tag in euren Herzen wächst. Ich bin mit euch."
Schwester Lucia aus Fatima (+2005) schrieb einmal an ihren Priesterneffen, der über die Orientierungslosigkeit unserer Zeit sehr beunruhigt war, Folgendes: "Die schwerste Verirrung ist die, dass sie das Gebet aufgegeben haben. Sie haben sich von Gott abgewandt und ohne Gott fehlt es an allem. ('Denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen' Joh 15,5). Herr Pater, ich empfehle ihnen, dass Sie die Nähe des Tabernakels aufsuchen und dort beten... Sie werden bald merken, dass Sie im Gebet mehr Weisheit, mehr Licht, mehr Kraft, mehr Gnade und Tugend empfangen als durch das Lesen von Büchern..."
Nur durch das Gebet wächst der Glaube. So schrieb Ignatius von Antiochien (+ nach 107) an die Epheser: "Bemüht euch, möglichst oft zusammenzukommen, um vor Gott die Eucharistie zu feiern. Wenn ihr euch nämlich in großer Zahl versammelt, überwindet ihr die Mächte des Widersachers, und sein verderbliches Wirken wird durch eure Einheit im Glauben gebrochen. Nichts ist besser als der Friede, der jeden Krieg irdischer und überirdischer Mächte niederhält..."
Die Gottesmutter wird uns helfen, wenn wir sie immer wieder anrufen, den Glauben zu bewahren. Ja, wir werden erleben, dass der Glaube in unseren Herzen wachsen wird. Denn Maria, unsere himmlische Mutter, die Königin des Friedens, ist ja stets mit uns.
Dr. Johannes Gamperl










