Gedanken zur Botschaft vom 25. Juni 2017

Am 36. Jahrestag der Erscheinungen stellte die Gottesmutter das Gebet ins Zentrum ihrer Botschaft. Das Gebet, der Atem unseres Glaubens und das Herz unseres Glaubens, wie es die Gottesmutter bezeichnet, führt uns in die tiefe Beziehung mit Gott. Unser Gebet richtet sich nicht an einen „unbekannten Gott“ sondern an einen Gott, der sich als Vater, Sohn und Heiliger Geist geoffenbart hat und den Menschen dazu beruft, mit Ihm in Beziehung zu treten. Diese Initiative geht von Gott aus. Er möchte, dass wir mit Ihm in Beziehung sind, weil Er uns liebt. Gott wartet auf unsere Antwort.

Die Gottesmutter spricht immer wieder vom Gebet und ruft die Menschen immer wieder dazu auf; sie weiß, dass durch das Gebet so vieles verändert werden kann. Das Gebet mit dem Herzen ist ein Verwandelt-Werden. Wir können mit all unseren Sorgen zu Ihm kommen, aber das Entscheidende ist, dass wir Gott nicht nur informieren sondern dass wir uns von Ihm transformieren, verwandeln lassen. Das bedeutet, vor Ihm still zu werden, einfach da zu sein, auf Ihn zu hören, Ihm Zeit zu schenken, Ihm unser Herz zu öffnen.

Peter Wurst, ein Philosoph des 20. Jahrhunderts, schrieb am Ende seines Lebens ein „Abschiedswort“. Darin beschrieb er den Zauberschlüssel, der einem das letzte Tor zur Weisheit des Lebens erschließen könne. Dieser Zauberschlüssel war für ihn das Gebet. „Das Gebet, als letzte Hingabe gefasst, macht still, macht kindlich, macht objektiv.“ Die Gottesmutter erinnert uns immer wieder an diesen Zauberschlüssel, der einer der wichtigsten Schlüssel unseres Lebens und zum ewigen Leben ist.

Von unserer Korrespondentin aus Medjugorje, Sr. Kerstin

Foto: (C) Gebetsaktion Medjugorje

“Damit eure Liebe stets wachse”

Von Donnerstag, dem 15. bis 18. Juni fand die sechste internationale Pilgerfahrt für Behinderte statt. Die Pilger versammelten sich zum täglichen liturgischen Abendprogramm beim Außenaltar: Rosenkranzgebet mit Pater Slavko Soldo sowie um 19 Uhr Heilige Messe mit Pater Ante Vuckovic und 41 Priestern.

Die Pilgerfahrt  wurde vom Verein „Susret“ aus Citluk in Zusammenarbeit mit der Pfarre Medjugorje organisiert und stand heuer unter dem Motto „Damit eure Liebe stets wachse“ – In der Schule der Gospa. In diesem Jahr war die Teilnehmerzahl mit etwa 2.000 Personen so hoch wie noch nie zuvor. Die meisten Pilger kamen  aus Kroatien (rund 100 Teilnehmer), weiters waren Bosnien und Herzegowina, Slowenien, der Slowakei, Russland, Lettland, der Ukraine, Litauen, Polen, Frankreich und aus Italien vertreten.

Paula Tomic, ein Mitglied der Organisation dieser Begegnung sagte folgendes: „Aus den Botschaften ist ersichtlich, wie die Menschen große Gnaden, ja Licht für ihr Leben erhalten. Das bedeutet für Behinderte sehr viel. Die Bedeutung dieser Wallfahrt liegt darin, dass die Bewohner der Pfarre Medjugorje die Verpflegung und die Unterkunft übernehmen. Wir schulden ihnen großen Dank, denn immer wieder beweisen sie bei diesen Begegnungen ein großes Herz und hinterlassen einen angenehmen Eindruck ihrer Großzügigkeit.“

 

„Medjugorje bietet, was für die Familie am notwendigsten ist“

Vom 16. bis 18. Juni 2017 fand in Medjugorje die siebente internationale Wallfahrt für Familien statt. Das Treffen wurde in Zusammenarbeit der Pfarre Medjugorje mit dem Verein „KUP KARMEL“ aus Zagreb organisiert.

An diesem Treffen nahm auch das Ehepaar Branko und Ivancica Glas aus Zagorje teil. Sie kommen so oft wie möglich nach Medjugorje – das ist schon ihre 21. Wallfahrt. In Radio „MIR“ Medjugorje sprach das Ehepaar über ihre Beziehung zum Marienwallfahrtsort und zur Muttergottes:

„Wir nützen, jede Gelegenheit nach Medjugorje zu fahren, um uns zu erholen und um alles zu empfangen, was die Gottesmutter zu geben hat. Ich nehme zum dritten Mal an dieser internationalen Wallfahrt für die Familien teil. Meine Gattin war bisher immer beruflich verhindert, aber ich war mit ganzem Herzen dabei. In der heutigen Zeit bietet Medjugorje alles, was die Familie braucht, und das sind Liebe, Eintracht, Friede und Zusammenhalt. Die Menschen kehren erleichtert und mit anderen Gefühlen wieder heim. Man merkt die Gnaden. Wir haben in Medjugorje schon sehr viel bekommen, und darum kommen wir immer wieder her. Wir haben Medjugorje immer im Herzen, wir freuen uns sehr und planen schon Monate im Voraus, wann wir wieder herkommen. Jede Wallfahrt ist anders, und keine kann mit der vorherigen verglichen werden – nicht vom Inhalt her, nicht von den Erlebnissen, und auch nicht von den empfangenen Gnaden.“ „Der Grund unserer ersten Wallfahrt war die Krankheit unseres ältesten Sohnes. Das hat uns geholfen, dieses Kreuz anzunehmen, wie alle Eltern, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Unsere Familie hat viel Segen erhalten, und das Dank der Krankheit unseres Kindes, aber auch sein Zustand hat sich gebessert. Medjugorje und der Glaube gaben uns die Kraft, diese schwere Zeit annehmen zu können und weiterzumachen. Nach jeder schweren Situation konnten wir uns wieder aufraffen und weitermachen. Man kann nie genug über Medjugorje sprechen. Uns gibt auch die Erfahrung anderer Menschen viel Hilfe“, sagt Ivancica. „Unsere Kinder waren schon sehr oft in Medjugorje. Ich spüre, täglich, wie ich Friede und Kraft bekomme, die ich von hier mitnehme. Leider sind die Kinder diesmal nicht dabei.“

Foto: (C) Gebetsaktion Medjugorje

Ivankas jährliche Erscheinung der Muttergottes am 25. Juni 2017

Die Seherin Ivana Ivankovic-Elez hatte ihre regelmäßige jährliche Erscheinung am 25. Juni 2017.
Bei der letzten täglichen Erscheinung am 7. Mai 1985 vertraute die Muttergottes Ivanka das zehnte und letzte Geheimnis an. Sie sagt, dass sie während ihres ganzen Lebens einmal im Jahr eine Erscheinung haben wird und dies zum Jahrestag der Erscheinungen. So war es auch dieses Jahr.
Die Erscheinung dauerte 4 Minuten. Ivanka hatte die Erscheinung in ihrem Familienhaus. Nur die Familie Ivankas war bei der Erscheinung anwesend. Nach der Erscheinung sagte Ivanka:

Die Muttergottes hat folgende Botschaft gegeben: “Meine lieben Kinder, betet, betet, betet.”

Die Muttergottes war froh und hat uns alle mit ihrem mütterlichen Segen gesegnet.

Foto: (C) Gebetsaktion Medjugorje (2010)

36. Jahrestag in Medjugorje

Zehntausende Pilger aus der ganzen Welt versammeln sich auch heuer  am Jahrestag in Medjugorje um ganz nahe bei der Muttergottes zu sein. Der Pfarrer Marinko Sakota betonte gestern  am Nachmittag   bei der Katechese, die er den Pilgern am Hauptaltar gehalten hat, dass uns die Muttergottes ständig aufruft mit offenem Herzen zu ihrem Sohn Jesus zu kommen. In Medjugorje ist eine Schule der Liebe und eine Schule des Gebetes. Beginnen wir täglich von neuem, mit der Hilfe der Muttergottes diesen Weg der  uns zum inneren Frieden führt, zu gehen.

In Medjugorje  spürt  man heute am 36. Jahrestag einen tiefen Frieden. Überall begegnen uns Pilgergruppen, singend, sehr oft den Rosenkranz in der Hand haltend und den unverkennbaren fröhlichen Ausdruck in den Gesichtern.

Wir empfehlen hier in Medjugorje alle Anliegen die Ihr auch an uns gerichtet habt, der Muttergottes an.

Bleiben wir im Gebet verbunden.

Eure Freunde von der Gebetsaktion Maria Königin des Friedens Wien

Fotos Gebetsaktion

 

Foto Gebetsaktion

Wir beten und singen für den Frieden in der Welt

Aus dem Archiv: Gespräch mit Ing. Hubert Liebherr am 24. Juni 2015 in Medjugorje

 

Heute war der 24. Friedensmarsch in Folge seit 1992. Sie haben mit Pater Slavko den ersten Friedensmarsch organisiert. Können sie uns mehr darüber erzählen?

Genau heute, an diesem Tag vor 24 Jahren war der erste Friedensmarsch. Aber der Gedanke war schon im April 1992 da. Wegen des Krieges in Bosnien und Herzegowina sind fast alle Bewohner von Medjugorje ans Meer gegangen, und hier in Medjugorje waren nur die Soldaten. Es herrschte Ausgangssperre, es gab keinen Strom, es gab kein Telefon. Ich bin mit meinem Freund Axel Weidinger im April 1992 mit dem Privatwagen hierhergekommen. Wir haben einen ganzen Kofferraum voll Schinken für die Einheimischen nach Medjugorje gebracht. Damals haben wir Dragan Kozina, den Kommandanten der Truppen von Medjugorje, getroffen. Er hat uns mit seinem Jeep zur Frontlinie bei der Neretva gebracht. Auf der anderen Seite der Neretva stand die voll ausgerüstete jugoslawische Armee, und auf unserer Seite hatten sie nur ein paar Jagdgewehre, ein paar Schrotflinten und 17 Handgranaten. Das war alles. Wir hatten den Eindruck, hier kämpft David gegen Goliath, und jetzt müssen wir David helfen. Dann haben wir gesagt: Wir haben die größere Kanone, eine, die viel größer ist, nämlich den Rosenkranz. Nun war nur die Frage, wie bringen wir diese Kanone in Stellung, dass sie auch gut schießt und wirkungsvoll ist? Ich habe mit Pater Slavko und Pater Leonard Orec viel diskutiert, wie man so etwas auf die Beine stellen könnte.

Mich interessiert, wie Sie zu diesem Datum 24. Juni gekommen sind?

Es wäre auch die Möglichkeit gewesen, ein anderes Datum zu nehmen. Es war dies der Anfang des Krieges, aber zum Jahrestag sind ja immer auch noch andere Pilger hier, und das passte zusammen. Wir haben uns mit den Sehern, mit Pater Slavko, Pater Leonard und Vertretern der Stadt getroffen. Sie haben uns gesagt: “Ihr seid das lebendige Zeugnis von Medjugorje, ihr kommt zu uns, jetzt zu der Zeit, wo alle anderen gegangen sind.” Diese Worte waren für uns eine große Unterstützung. Der erste Friedensmarsch wurde so organisiert, dass wir mit ein paar Bussen nach Humac gefahren und von dort zirka 13 Kilometer zu Fuß nach Medjugorje gegangen sind. Das Besondere war, dass die Bevölkerung am Meer war, nur die Männer sind in Medjugorje geblieben. Dieser Friedensmarsch wurde im Fernsehen übertragen. Als die Bevölkerung, die am Meer war, sah, dass Ausländer in einem Friedensmarsch von Humac bis Medjugorje gehen, kehrten sie gleich nach Medjugorje zurück. Und von dem Tag an waren sie wieder im Dorf, in Medjugorje.

Wenn sie vergleichen, wie es am Anfang war und jetzt, den Friedensmarsch heute und damals: Was hat sich verändert?

Es ist sehr viel mehr Ordnung hineingekommen. Wir waren damals viel weniger Teilnehmer. In all diesen Jahren ist der Friedensmarsch immer größer geworden. In den letzten Jahren haben wir sogar begonnen, Lautsprecher zu benutzen. So ist es fast durchgehend möglich, bis nach hinten zu übertragen. Jeder kann jetzt mitbeten und weiß, was gerade gebetet wird. Was aber unendlich schade ist und mir einfach auf dem Herzen liegt: Es sollte eine eucharistische Prozession sein.

Hatten sie damals den Friedensmarsch als Prozession geplant?

Der erste Friedensmarsch war von uns nicht als eucharistische Prozession geplant. Auf der Fähre von Ankona nach Split haben wir die Heilige Messe gefeiert, und da blieben einige konsekrierte Hostien übrig. Ein Priester hatte eine kleine Reisemonstranz bei sich. Dann wurden die Hostien dort hineingegeben. Auf einmal war es also eine eucharistische Prozession, die wir nicht geplant hatten. Der australische Priester – ich habe sein Gesicht noch deutlich vor mir – hatte nachts geträumt, dass es eine eucharistische Prozession wird.

So ist also die eucharistische Prozession entstanden?

Ja, aus eigenem Antrieb hätten wir uns nicht getraut, es so zu machen. Deshalb finde ich es so schade, wenn das Allerheiligste nicht mit uns ist. Das möchte ich auch laut und deutlich dem lieben Herrn Bischof von Mostar sagen. Wir haben doch nichts Unwürdiges gemacht, denn wir beten und singen für den Frieden in der Welt. Für mich ist es erst wieder der richtige Friedensmarsch, wenn das Allerheiligste mit dabei ist.

Können sie uns den heutigen Friedensmarsch beschreiben?

Wir haben uns heute Morgen um sechs Uhr vor dem Kloster Humac versammelt. Nach dem Segen vom Guardian sind wir Richtung Medjugorje losgegangen. Der größte Unterschied war, dass es heute so kühl war wie noch nie zuvor. Aber es war angenehm zu gehen. Wir haben das erste Mal seit 1992 ein paar Regentropfen abbekommen. Es herrschte eine wunderbare Gebetsatmosphäre. Bis zum Abschluss vor der Kirche in Medjugorje wurde gebetet und gesungen. Wir haben alle diese Friedensmärsche der Muttergottes, der Königin des Friedens von Medjugorje aufgeopfert für den Frieden in der Welt. Ich habe das auch meiner Gruppe gesagt. Seit 34 Jahren spricht die Muttergottes über den Frieden, und überall ist Unfriede und Krieg.

Wie können wir das verstehen?

Ich habe es selber noch nicht verstanden. Beim 10. Jahrestag – das war 1991 – sind wir durch drei Etappen zu Fuß von Deutschland nach Medjugorje gekommen: zuerst 1989 bis Salzburg, dann 1990 bis Ljubljana, und die letzte Etappe von Ljubljana bis Medjugorje. Heute dürfen wir dem Himmel so dankbar sein, besonders der Muttergottes. Sie kämpft und sie verteidigt uns wie eine Löwin, und beruft immer wieder neue Menschen, nach Medjugorje zu kommen. Bei jeder Wallfahrt haben wir viele neue Pilger dabei, die noch nie in Medjugorje waren. Die Gospa braucht viele Menschen, die durch Gebet und Opfer helfen, den Frieden zu bewahren. Wir können nur dankbar sein und den Herrn bitten, dass sie noch weitere 34 Jahre kommen darf.

Eine persönliche Frage: Sie haben zwei Leben gelebt. Eines vor ihrer Bekehrung und eines nach der Bekehrung durch Medjugorje. Würde es Ihnen persönlich wehtun, wenn Medjugorje nicht anerkannt wird?

Mein Leben vor der Bekehrung war sehr weltlich geprägt. Ich habe alles gehabt und alles für die Muttergottes aufgegeben. Es gibt so viele Menschen, die es so wie ich gemacht haben und ihr Leben in den Dienst der Muttergottes gestellt haben. Natürlich wäre es für mich persönlich und für viele andere auch erst einmal ein Schlag. Ich würde mich wahrscheinlich einmal ärgern. Aber irgendwann glaube ich, würde die Vernunft siegen. Die katholische Kirche hat das Recht, darüber zu urteilen. Ich hoffe, die Kirche wird die Früchte von Medjugorje erkennen und ein richtiges Urteil abgeben. Aber die Königin des Friedens gibt es überall. Wir haben so viele Marienkapellen in Österreich, Deutschland und auf der ganzen Welt, wo wir Medjugorje leben können.

Was meinen sie: Wird der Papst in nächster Zeit ein Urteil über Medjugorje abgeben?

Es geht um ein übernatürliches Phänomen, und die Erscheinungen dauern noch immer an. Deswegen erwarte ich nicht, dass der Papst jetzt ein endgültiges Urteil abgibt. Aber für uns als Pilgerbegleiter ist es wichtig, dass hier die Heilige Messe gefeiert und der Rosenkranz gebetet wird, und dass die Pastoral in Ordnung ist, sodass jeder Gläubige sich in Medjugorje herzlich willkommen fühlt.

 

Interview aus der Medjugorje-Zeitschrift Nr. 118. Bestellen Sie jetzt unser Abo!

Foto: (C) Gebetsaktion Medjugorje

Morgen beginnen die Feierlichkeiten zum 36. Jahrestag in Medjugorje

Morgen, am 24. Juni ist es endlich soweit! In Medjugorje beginnen die Feierlichkeiten zum 36. Jahrestag – und die Gebetsaktion ist mit dabei.

Am Tag des Johannes des Täufers, beginnt um 6.00 Uhr in der Früh vor dem Franziskanerkloster in Humac der traditionelle Friedensmarsch. Tausende Pilger nehmen jährlich an dieser Wallfahrt mit dem Kreuz, Rosenkranzgebet und Lobgesang teil. Um etwa 10.00 Uhr wird das Eintreffen der Pilger in Medjugorje erwartet, wo es dann ein abschließendes gemeinsames Gebet gibt, und die Pilger mit dem Allerheiligsten gesegnet werden.

Das Highlight am Jahrestag, am Sonntag, dem 25. Juni, ist der feierliche Abendgottesdienst mit anschließender Anbetung.

Nur noch 3 Tage bis zum Jahrestag!

Um das Warten auf die Feierlichkeiten des 36. Jahrestages etwas kurzweiliger zu gestalten, möchten wir hier auf die Fotos und Berichte des letzten Jahres verweisen.

©GAMdeckblatt

Viel Spaß beim Stöbern!

Kennen Sie schon… “Medjugorje Hoffnung der Welt”?

Heuer durften wir bereits den 36. Jahrestag der Erscheinungen in Medjugorje feiern. So lange erhalten wir über sechs Seher bereits regelmäßige Botschaften der Muttergottes. Es ist ein unvergleichliches Phänomen, das bis heute gespaltene Reaktionen hervorruft.

Die DVD “Medjugorje Hoffnung der Welt” erzählt die Geschichte von Medjugorje – von den Anfängen der Erscheinungen bis hin zu den 30 Jahren danach; über die Entwicklung des kleinen Orts zu einem der beliebtesten Ziele für Pilger, über das Leben der Seher damals und heute; über Frieden, Glauben und die wundersame Heilungen.

Hoffnung der Welt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bilder: (C) Gebetsaktion Medjugorje

Wir wollen Seine Gnade nicht vergebens empfangen

In der heutigen Lesung spricht auch Paulus in seinem an die Korinther (2 Kor 6, 1-10) von der Gnade Gottes und, dass wir uns als Gottes Diener erweisen sollen. Lassen wir uns von diesen Worten berühren:

 

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

Brüder uns Schwestern!

1Als Mitarbeiter Gottes ermahnen wir euch, dass ihr seine Gnade nicht vergebens empfangt.

2Denn es heißt: Zur Zeit der Gnade erhöre ich dich, am Tag der Rettung helfe ich dir. Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung.

3Niemand geben wir auch nur den geringsten Anstoß, damit unser Dienst nicht getadelt werden kann.

4In allem erweisen wir uns als Gottes Diener: durch große Standhaftigkeit, in Bedrängnis, in Not, in Angst,

5unter Schlägen, in Gefängnissen, in Zeiten der Unruhe, unter der Last der Arbeit, in durchwachten Nächten, durch Fasten,

6durch lautere Gesinnung, durch Erkenntnis, durch Langmut, durch Güte, durch den Heiligen Geist, durch ungeheuchelte Liebe,

7durch das Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes, mit den Waffen der Gerechtigkeit in der Rechten und in der Linken,

8bei Ehrung und Schmähung, bei übler Nachrede und bei Lob. Wir gelten als Betrüger und sind doch wahrhaftig;

9wir werden verkannt und doch anerkannt; wir sind wie Sterbende, und seht: wir leben; wir werden gezüchtigt und doch nicht getötet;

10uns wird Leid zugefügt, und doch sind wir jederzeit fröhlich; wir sind arm und machen doch viele reich; wir haben nichts und haben doch alles.

 

In der Botschaft vom 25. Mai ruft uns die Muttergottes erneut zur Umkehr auf. Sie möchte, dass wir unsere Herzen für die Gnade Gottes öffnen. Die Seher von Medjugorje sind wahre Diener Gottes. Ihre Herzen waren von Anfang an offen für die Gnade Gottes und die Worte der Gospa. Sie richten ihr Leben bis heute auf Ihn und die Muttergottes aus und folgen ihren Worten. Nehmen wir uns an ihnen ein Beispiel für unser eigenes Leben, für unseren eigenen Glauben.

Novene zur Königin des Friedens in Medjugorje

Die Pfarrangehörigen von Medjugorje bereiten sich gemeinsam mit den Pilgern auch in diesem Jahr auf den heuer bereits 36. Jahrestag der Erscheinungen mit einer Novene vor. Die Novene begann gestern zu Fronleichnam mit dem Rosenkranzgebet auf dem Erscheinungsberg und wird heute, am 16. Juni in der Kirche zu Medjugorje fortgesetzt. Jeden Tag bis zum 23. Juni wird um 16 Uhr der Rosenkranz auf dem Erscheinungsberg gebetet. Das tägliche liturgische Abendprogramm beginnt wie zu dieser Jahreszeit üblich mit dem Rosenkranzgebet um 18 Uhr, die Heilige Messe wird um 19 Uhr gefeiert. Auch heuer wird an diesen Tagen der Rosenkranz vor der Heiligen Messe von den  Pfarrangehörigen vorgebetet. Dazu sind auch die Gläubigen der Filialkirchen eingeteilt.

Fronleichnam – Leib Christi

“Wir essen das Brot:
Wir empfangen den Leib Christi.

So zeigen wir:
Wir sind mit Christus verbunden.
Wir gehören zu ihm.

Wer mit Jesus Mahl halten
und mit ihm eins werden will,
muss bereit sein, zu lieben.

Jeder, der denkt:
ich will nicht lieben;
ich will nicht verzeihen;
ich will nur an mich denken;
die anderen sind mir gleichgültig:
der sondert sich ab. Er sündigt.

Wenn er das heilige Brot isst,
wird er nicht eins mit Christus,
er wird auch nicht eins mit den andern.”

(G. Weber)

 

Foto: (C) Gebetsaktion Medjugorje

6. Internationale Pilgerfahrt für Menschen mit Behinderung

Vom 15. bis 18. Juni 2017 findet unter der Koordination von Pater Marinko Sakota die 6. internationale Pilgerfahrt für Personen mit Behinderungen unter dem Motto „In Mariens Schule“ statt. Die Hauptorganisatoren sind die Gemeinschaft „Susret“ (Begegnung) in Citluk in Zusammenarbeit mit dem Pfarramt Medjugorje und dem Mutterdorf. Auf dem Programm stehen auch in diesem Jahr zahlreiche Vorträge und Zeugnisse sowie Gebet. Am Freitagnachmittag ist eine Kreuzwegandacht auf den Kreuzberg vorgesehen. In den Morgenstunden am Samstag ist ein gemeinsames Gebet auf dem Erscheinungsberg geplant.

Begleiten wir die Pilger im Gebet!

Foto: (C) medjugorje.hr

“Geben ist seliger als nehmen”

Im heutigen Evangelium (Mk 12, 38-44) warnt Jesus vor der Falschheit und Scheinheiligkeit der Schriftgelehrten und hebt das Opfer einer armen Frau, die kaum das Nötigste zum Leben hat, und doch etwas spendet, hervor: “Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle andern.”

Blicken wir auf unser Leben – wie leben wir unseren Glauben? Wie drückt sich unsere Nächstenliebe aus? Unterstützen wir andere finanziell oder nehmen wir uns Zeit, um Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht wie uns selbst? Überlegen wir: Wo wird unsere Hilfe gebraucht und wie kann ich helfen?

Ob eine Spende an eine Organisation oder für einen Bettler auf der Straße, ob ehrenamtliche Unterstützung in einer Pfarre oder bei einem wohltätigen Projekt – es gibt unzählige Möglichkeiten!

Pilgerfahrten nach Medjugorje

In der letzten Maiwoche waren mehrere Pilgergruppen aus Spanien, Italien, Belgien, aus der Slowakei und der Ukraine, aus Polen, den USA, Deutschland, dem Libanon, Österreich, Irland, England, Kanada, Argentinien, Ungarn, Frankreich, aus den Philippinen, aus Holland und der Schweiz, Panama, Indien, Korea und aus Mexiko in Medjugorje.

Die Reporter von Radio MIR Medjugorje begegneten in den vergangenen Tagen interessanten Gesprächspartnern, wie zum Beispiel Don Josip Žagar aus der Pfarre der Gottesmutter von Fatima in Lukavac bei Zagreb. Mit ihm sprachen sie über seine Eindrücke von Medjugorje: „Zum ersten Mal war ich in den Achtzigerjahren als Neupriester gemeinsam mit einem Kollegen hier. Seither komme ich jedes Jahr einmal nach Medjugorje, sei es privat oder mit einer Pilgergruppe aus meiner Pfarre. Es ist wie an anderen Marienheiligtümern; hier findet der Mensch immer etwas, an das er anknüpfen kann, das ihn geistlich nährt und bereichert. Jede Pilgerfahrt bietet immer wieder eine neue pastorale Erfahrung und Bereicherung, was man später in die pastorale Arbeit der eigenen Pfarre einbauen kann. Auch kann man seine Erfahrungen anderen Gläubigen weitergeben, besonders jenen, die Schwierigkeiten haben.“

Foto: (C) Gebetsaktion Medjugorje

Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament des Altares in Medjugorje

Zahlreiche Pilger bekunden, dass sie von der  Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament des Altares in Medjugorje am meisten beeindruckt sind. Im liturgischen Abendprogramm während der Sommermonate ist ab 1. Juni bis 31. August 2017 an jedem Dienstag und jedem Samstag von 22 bis 23 Uhr sowie an jedem Donnerstag  nach der Heiligen Abendmesse von 20 bis 21 Uhr Eucharistische Anbetung.

Darüber hinaus besteht seit 2005, als das Jahr der Eucharistie ausgerufen wurde, an jedem 25. des Monats die ganze Nacht die Möglichkeit zur Anbetung. Wir beginnen mit angeleiteter Meditation und Musikbegleitung von 22 bis 23 Uhr, danach bleibt das Allerheiligste zur Stillen Anbetung bis 7 Uhr morgens in der Kirche ausgesetzt.

Rosenkranzgebet um den Heiligen Geist

Ein besonders schönes und wertvolles Gebet um den Heiligen Geist, ist der Heilig-Geist-Rosenkranz.
Man betet wie gewöhnlich die 5 Rosenkranzgesätzchen mit je 10 Ave Maria und fügt folgende Geheimnisse ein:

1. Der unser Herz für die Gnadenfülle des Heiligen Geistes empfänglich machen wolle.
2. Der uns den Heiligen Geist erbitten und in uns die drei göttlichen Tugenden vermehren und stärken wolle.
3. Der uns durch den Heiligen Geist stärken, erleuchten, leiten, regieren, führen und heiligen wolle.
4. Der unser Herz mit der Liebe des Heiligen Geistes entzünden und mit tiefster Demut, Sanftmut, Geduld, Ergebung, Hingabe, Kraft und Heiligkeit erfüllen wolle.
5. Der uns die sieben Gaben und die zwölf Früchte des Heiligen Geistes erflehen, alles Gute verleihen und alles Böse abhalten wolle.

Quelle: www.medjugorje.de

Foto: (C) Gebetsaktion Medjugorje

„Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“ (Apg 2,4)

Gemeinsam mit Maria beteten die Apostel um den Heiligen Geist. Der Heilige Geist der uns von Jesus als Beistand versprochen wurde, kam über sie herab und machte aus angstbesetzten Jüngern mutige Zeugen Christi. Dies geschieht auch heute noch. Wir feiern das Pfingstfest, das Herabkommen des Heiligen Geistes der unser Leben erhellt. Er kommt auf jeden einzelnen von uns und schenkt uns Seine Gaben und macht aus uns mutige Zeugen.

Wenn bei einem Fußballspiel jemand ausgetauscht wird, dann gibt ihm der Trainer oft noch Anweisungen bevor er ins Spiel geschickt wird. Der Trainer hat alles im Blick und er versucht uns bis auf die Fingerspitzen vorzubereiten. Der Heiligen Geist ist wie unser Lebenstrainer. Er gibt uns immer wieder Anweisungen, er schenkt uns Seine Gaben und Er lässt uns nie allein. Wir müssen nur unser Vertrauen auf Ihn setzen, und auf Ihn hören. Dann können wir das Spiel für Ihn entscheiden.

Maria ist uns darin ein großes Vorbild. Sie ermöglichte dem Heiligen Geist das Wunder aller Wunder: die Menschwerdung Gottes. Durch ihr “Fiat”, ihr “Ja”. Maria ließ sich von Gott überraschen und vom Heiligen Geist gestärkt, ging sie mit Jesus bis unter das Kreuz, sie ließ ihn nicht allein. Maria ist die Braut des Heiligen Geistes und sie zeigt uns den Weg.

Pfingsten ist auch die Geburtsstunde der Kirche. Das Sprachwunder zeigt uns, dass die Kirche von Anfang an für alle da ist, sie ist universal und missionarisch. Der Heilige Geist ist das Lebensexelier der Kirche.

„Er treibt uns an, den anderen zu begegnen, Er entzündet in uns das Feuer der Liebe, Er macht uns zu Missionaren der Liebe Gottes“, mit diesen Worten von Papst Benedkit XVI. beten wir gemeinsam um den Heiligen Geist, der uns antreibt, der uns tröstet, der in allen Situationen bei uns ist.

Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen, und entzünde sie mit deiner Liebe!

 

Schwester Kerstin

 

©Foto Gebetsaktion

“Der Geist der Wahrheit wird euch in die ganze Wahrheit führen”

“Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aussenden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen.” Dieses Zitat aus dem Tagesevangelium gibt auch uns Hoffnung in Bezug auf die Anerkennung von Medjugorje.

Noch gibt es unterschiedliche Meinungen zur Echtheit der Erscheinungen in Medjugorje. Doch wir dürfen uns von negativen Aussagen nicht entmutigen lassen. Oft ist auch nicht jedes negative Wort so schlimm wie es auf den ersten Augenblick scheint. Sr. Emmanuel hat sich intensiv mit Papst Franziskus’ Aussage zu Medjugorje befasst und einige positive Punkte gefunden. Lesen Sie ihren Bericht hier.

Wir müssen nur Geduld haben und an unserem Glauben festhalten. Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wird die Wahrheit allen verkündet werden.

Foto: (C) Gebetsaktion Medjugorje

 

“Der Friede sei mit euch!”

Zu Pfingsten steht der Heilige Geist im Mittelpunkt. Durch das Sakrament der Firmung wurden uns auch die sieben Gaben des Heiligen Geistes geschenkt, die uns – wenn wir unser Leben so gestalten, dass Gott einen zentralen Platz einnimmt – im Alltag, in unseren Aufgaben, in allem, was wir tun, stärken.
Heute sendet uns Jesus, ein Werkzeug des Friedens zu sein: “Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.” Der Friede lässt sich nur durch Vergebung erreichen. Folgen wir dem Heiligen Geist und lassen wir uns durch die sieben Gnadengaben leiten, den Frieden in unserem Leben weiterzugeben, den wir von Jesus erhalten haben.

Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.

In den Seligpreisungen der Bergpredigt Jesu hören wir, durch welche Lebensweisen uns Einlass ins Himmelreich gewährt wird. Wie in den Zehn Geboten wird auch das Unterlassen von Gewalt angesprochen. Um das Gebot “Du sollst nicht töten” ging es auch beim Seminar “Für das Leben”.

Zwei Teilnehmer sprechen über ihre Erfahrungen:

Vedran Vuksan aus Kroatien nahm zum ersten Mal am Seminar „Für das Leben“ teil, das vom 24. bis 27. Mai 2017 in Medjugorje stattfand. Herr Vuksan sprach in Radio MIR Medjugorje über seine Eindrücke: „Zu diesem Seminar kam ich hauptsächlich wegen des Vortragenden Ante Vuckovic. Ich hatte schon früher einmal Gelegenheit gehabt, ihn zu hören. Auch das Thema ‚Für das Leben‘ (Pro life), was ja auch für uns Lebende schon Bedeutung hat, besonders aber für jene, die zum Leben auf diese Welt kommen sollen, interessierte mich. Überhaupt ist die Achtung vor dem Leben selbst wichtig. Das Seminar soll als Leitlinie dienen, nicht nur für medizinisches Personal oder Ärzte.

Ich bin höchst zufrieden, denn ich bin ein Befürworter des Lebens; es ist zugleich auch eine Art geistige Erneuerung für mich. Wir streben ja alle nach einem erfüllten Leben, nach wahrer Freude. Ich komme jährlich zwei- bis dreimal nach Medjugorje, und ich erlebe es als Schule im geistigen Wachstum und im Glauben und als eine Vertiefung in meiner Beziehung zu Gott.“

Veselka Kusic, eine Krankenschwester aus Split, nimmt schon zum dritten Mal an diesen Seminaren teil: „Zu diesem Seminar zieht mich immer wieder die geistliche Dimension. Auch die Gegenwart der Gospa und unser Herr Jesus Christus liegen mir sehr am Herzen, denn sie haben in meinem Leben einen hohen Stellenwert. In diesem Seminar erfahre ich auch eine geistliche Erneuerung, was für meine Arbeit mit Patienten sehr wichtig ist. Nach Medjugorje komme ich schon seit vielen Jahren und das wenigstens fünf Mal im Jahr. Ich fühle, wie die Gottesmutter mich immer wieder einlädt. Ich war auch am Anfang der Erscheinungen hier. In Medjugorje habe ich schon sehr intensive geistliche Erfahrungen erlebt. Hier bin ich unserem Herrn Jesus begegnet, der mir in meinem Leben schon viele Schwierigkeiten zu überwinden geholfen hat. Ich möchte allen empfehlen, nach Medjugorje in diese Gebetsoase zu kommen.“

Foto: (C) Willy Schröder

Gedanken zur Botschaft vom 2. Juni 2017

Gedanken zur Botschaft von Mirjana von 2. Juni 2017

 

Dr. Maximilian Domej

„Betet für jene, die meinen Sohn nicht kennen,…“ sind die Anfangsworte der Botschaft vom 2. Juni 2017 an die Seherin Mirjana Dragicevic-Soldo. Und auch in dieser Botschaft klingt der himmlische Aufruf an uns, ihre Kinder für all jene zu beten die die Gnade Gottes noch nicht erfahren haben. Es scheint der Muttergottes ein ganz enormer Wunsch zu sein, dass wir als ihre Apostel der Liebe gerade in dieser Intention unsere Gebete ausrichten.

Was bedeutet dieser Aufruf für uns? Die Muttergottes gibt uns ständig Ansporn und Mut mit unseren Gebeten gemeinsam mit ihr den Weg der himmlischen Neuevangelisierung zu gehen. Offensichtlich ist es ein himmlisches Gesetz, dass Gott uns die Kraft durch das Gebet schenkt; anderen die Gabe der göttlichen Gnaden teilwerden zu lassen. Sie spricht von der Liebe Gottes, die die Menschen erfahren werden, wenn sie sich Ihm öffnen. Durch unsere tägliche Arbeit, werden wir zu oft vom wahren Gebet ferngehalten. Deshalb sollen wir gerade jetzt vor den Pfingstfeiertagen, die Gnade des Heiligen Geistes empfangen. Durch den Heiligen Geist haben die Apostel die Gabe des Redens, die Gabe der Unterscheidung der Geister und die Gabe der Weitergabe der Frohen Botschaft erhalten.

Jesus schickt uns Seine Mutter, die uns immer wieder von neuem einlädt diesen Weg, den auch die Apostel gegangen sind, zu gehen. Und daher auch für Seine Verkündigung unsere Herzen offen zu halten.IMG_2446

Es erfordert viel Demut und Reinheit des Herzens“… sagt uns die Muttergottes in der Botschaft vom Juni! Demut und Reinheit sind zwei B
egriffe die in der modernen Welt fast völlig verschwunden sind. Unsere persönliche Lebensweise
scheint eher geprägt von Verlangen und Habenwollen. Es sind dies die Imperative des erfolgreichen in unserer auf das gegenseitige Verdrängen aufgebauten
Gesellschaft. Demut wird als Schwäche interpretiert, Reinheit als etwas Uninteressantes, abgetan. Uns wird suggeriert, dass wir ja in der freien grenzenlosen Welt alles Leben und alles ausprobieren können und auch sollen. Und wie sind dann die Resultate? Wie glücklich, wie zufrieden ist man dann wirklich mit sich selbst?

Die Muttergottes versucht uns mit einer sanften und klaren Sprache wieder zu den Grundwerten unseres Lebens zurückzuführen. Wir werden dies durch das tägliche Gebet erfahren, und mit Freude in den Augen, den Mitmenschen weitergeben. Durch uns werden die Menschen die Frohe Botschaft des Evangeliums erfahren. So wie man die eigenen Kinder nicht erziehen kann, den sie kopieren die Art der Eltern, so können wir auch mit bloßem Reden Niemanden imponieren. Aber mit unserer erlebten und gelebten Erfahrung von der Liebe Gottes, können wir die göttliche Liebe weitergeben. Wir werden so zu Lichtern der Hoffnung, wir werden Licht, dort wo Finsternis ist.

Keiner von uns ist zu gering um auch nicht ein Licht der Hoffnung für die Welt zu sein. Seinen wir im Herzen demütig vor der Güte Gottes, erfahren wir die Reinheit, wie ein glasklares erfrischendes Gebirgswasser, welches uns Kraft Liebe und Zuversicht gibt. Stellen wir uns mit unserem erlebten Gebet mutig in die Mitte, als Aposteln der Liebe Gottes.

 

(© Foto Gebetsaktion  Hrvoje Bulat)

Das Gebet zum Heiligen Geist

Maria, ich danke dir, dass du mich aufgefordert hast, jeden Tag zum Heiligen Geist zu beten, zum Geist, durch den du Jesus Christus empfangen hast. Dieser Geist hat auch dich erleuchtet, dass du das Wort Gottes verstanden hast und ihm bis ans Ende treu geblieben bist. Ich höre auf dein Wort: „Liebe Kinder! Heute Abend möchte ich sagen, dass ihr während dieser Novene beten sollt, dass Gott seinen Geist über eure Familien und über eure Pfarrgemeinde ausgieße. Betet! Ihr werdet es nicht bereuen. Gott wird euch Gaben geben, die euch befähigen, ihn zu loben und zu preisen bis ans Ende eures irdischen Lebens“ (2. Juni 1984).

Geist Gottes, ich bitte dich jetzt mit Maria, die mich auffordert, zu dir zu beten: Komm in mein Herz mit deinen Gaben! Komm mit der Gabe der Liebe, dass ich von nun an in dir Gott über alles liebe und meinen Nächsten wie mich selbst! Komm mit der Gabe der Weisheit, dass ich in allen meinen Taten und Gedanken, Gefühlen und Entscheidungen von deinem Licht geführt werde! Geist des Rates, komm und erfülle meine Seele mit deiner Gnade! Gib mir die notwendige Einsicht und die richtigen Worte, dass ich in Liebe jenen helfen kann, die mich um einen Rat bitten. Alle meine Worte sollen den anderen Licht sein!

Geist Jesu, gib mir die Gabe deiner Stärke, dass ich jede Versuchung überwinde und den Willen des Vaters erfülle, besonders dann, wenn es schwer ist. Geist der Stärke, gib mir Kraft, ganz besonders in den Augenblicken der Schwäche!

Oh Geist des Lebens, lass in mir das göttliche Leben wachsen, das mir durch dich schon im Schoße meiner Mutter und bei meiner Taufe geschenkt wurde!

Göttliches Feuer, entflamme in meinem Herzen das Feuer der göttlichen Liebe, dass die Finsternis und das Eis der Sünde von mir weichen! Geist des Heiles, heile in mir alles, was verwundet ist, und lass wachsen, was verkümmert ist! Steig mit deiner Kraft in meine Seele herab, dass ich auch für die kleinen Dinge dankbar bin. Erleuchte mich, Heiliger Geist, dass ich auch für das Kreuz und die Schwierigkeiten Dank sagen kann!

Maria, du bist der Tempel des Heiligen Geistes, der in dir wohnt. Deswegen danke ich dir, dass du mich aufforderst, zum Geist der Wahrheit zu beten: „Liebe Kinder! (…) Ihr braucht den Geist der Wahrheit, damit ihr meine Botschaft so vermittelt, wie ihr sie empfängt, ohne etwas zu dem, was ich gesprochen habe, hinzuzufügen oder etwas wegzulassen. Betet, dass euch der Heilige Geist mit dem Geist des Gebetes erfüllt, damit ihr noch mehr betet. Ich, eure Mutter, sage euch, dass ihr nur wenig betet“ (9. Juni 1985).

Oh Geist der Wahrheit, erleuchte mich mit deinem Licht, dass ich die Wahrheit der Liebe, des Friedens und der Gerechtigkeit in meinem Leben verwirklichen kann. Hilf mir, dass ich jeden Tag mit Worten und Werken allen Menschen das Wort Gottes in seinem vollen Glanz verkünden kann. Heiliger Geist, führe und leite unseren Papst, die Bischöfe, die Priester und alle anderen, die das Wort Gottes verkünden! Komm mit deinen Gaben auch auf die Pfarrgemeinde in Medjugorje, dass sie nach den Weisungen der Gottesmutter leben und ihre Botschaft allen Menschen vermitteln kann. Gib deine Gaben allen Priestern, die in Medjugorje predigen! Erfülle mit deiner Gnade alle Beichtväter und alle, die hier das Sakrament der Buße empfangen!

Geist des Gebetes, lehre uns beten! Reinige unsere Herzen, dass wir würdig beten können und immer Zeit für das Gebet finden. Heiliger Geist, bete in mir und rufe: „Abba, Vater!“ Gib mir die Gnade des Herzensgebetes! Maria, auch ich möchte mein Herz vor dem Heiligen Geist öffnen, wie du deines vor ihm aufgetan hast. Du hast mich dazu aufgefordert: „Liebe Kinder! Diese Tage ermahne ich euch besonders, eure Herzen dem Heiligen Geist zu öffnen. Gerade in diesen Tagen wirkt der Heilige Geist durch euch. Öffnet die Herzen und übergebt euer Leben Jesus, dass er durch eure Herzen wirke und euch im Glauben festige“ (23. Mai 1985).

Heiliger Geist, nimm von mir jede Last weg! Gib, dass mein Herz wie eine Blume sei, die sich entfaltet und wächst und in Fülle Frucht trägt. Maria, der Heilige Geist möge auch in mir jenes Werk beginnen und zu Ende führen, das er in dir begonnen und vollendet hat. Das göttliche Wort möge durch ihn auch in mir wachsen und reifen!

Heiliger Geist, durch Maria erwähle ich dich heute zum Herrn meines ganzen Wesens. Durch den Glauben und durch die Hoffnung auf deine unendliche Liebe, die sich in Maria so wunderbar geoffenbart hat, entscheide ich mich für deine Gaben. Ich sage mich vom bösen Geist und seinen Werken los, ich klammere mich an dich. Geist des Lichtes, der Liebe, des Friedens und der Ordnung! Ich weihe dir alle meine Kräfte und Fähigkeiten, die ich habe. Ich möchte immer in deinem Lichte leben und wirken. Ich überlasse dir alle Rechte über mein Leben. Wache über mich und führe mich zum Vater! Darum bitte ich mit Maria durch Jesus Christus. Amen.

 

Aus: “Medjugorje und Pater Slavko Barbaric” (erhältlich im Online-Shop)

Foto: (C) Gebetsaktion Medjugorje

Ihr seid das Licht der Welt

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 5, 13-19)

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

13Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.

14Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.

15Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus.

16So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

17Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.

18Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.

19Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

 

Foto: (C) Gebetsaktion Medjugorje

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