Betrachtung zur Botschaft der Muttergottes vom 2. Juli 2019

Mit Liebe und Opfer hat Jesus das Licht des Glaubens auf die Welt gebracht und uns den Weg des Glaubens gezeigt. So sagt uns die Gospa über Mirjana am 2. Juli 2019 und fügt hinzu: Der Glaube erhöht den Schmerz und das Leid.

Diese Erfahrung können wir immer wieder machen, dass im Licht des Glaubens Schmerz und Leid ganz anders erlebt und erfahren werden. Oft überrascht uns eine Person wie sie die größten Trübsale gelassen, ja bisweilen sogar heiter erträgt! Dann müssen wir auch wieder erfahren, wie manche mit dem Leben so gar nicht zurechtkommen. Jede Kleinigkeit wirft sie aus der Bahn. Sie belasten ihre Mitmenschen und sind so ganz verzagt. Diese Menschen sind zu bedauern. Sie können Schwierigkeiten keinen Sinn abringen. Dann wird es tatsächlich sehr schwer. Der Ausweg liegt immer in der Sinnfindung nach dem Motto: Wer ein Warum hat, ein Wozu, der erträgt jedes Wie.

Leid und Schwierigkeiten lassen reifen und bringen im Mit- und Füreinander große Fortschritte für jede Persönlichkeit!

So gewinnt der Schmerz höhere und tiefere Dimension. Er treibt uns tatsächlich voran, läutert uns und lässt unsere Persönlichkeit hinauswachsen über uns selbst auf immer Größeres zu. In der Botschaft wird dies am schönsten ausgedrückt: Es ist der Anfang des himmlischen Glücks!

Pater OA Dr. Ignaz Hochholzer

Foto: (C) Gebetsaktion Medjugorje (2019)

11. Juli Hl. Benedikt von Nursia

Donnerstag 11. Juli 2019 – Heiliger Benedikt von Nursia

Einsiedler, Ordensgründer, Patron Europas

Geboren wird Benedikt um 480 in der umbrischen Stadt Nursia (heute Norcia) in Italien. Er ist 15-18 Jahre alt, als er sein wohlhabendes Elternhaus verlässt und nach Rom geht,  um zu studieren. Schon bald schließt er sich einer Asketengemeinschaft an und verbringt 3 Jahre als Eremit in einer Höhle „um Gott zu gefallen“.

Einige Mönche ernennen ihn zum Abt Ihrer Gemeinschaft, sind aber mit seinen strengen Regeln nicht einverstanden und wollen ihn vergiften. Durch ein Wunder entkommt er dem Tod.

Mit einigen getreuen Mönchen zieht er auf den Berg Monte Cassino und beginnt dort ein Kloster zu errichten. Hier verfasst er 540 Regeln mit dem Wahlspruch „ora et labora“ – „bete und arbeite“. Diese Regeln gelten bis heute als Grundlage für alle Klöster des Benediktinerordens.

Der Heilige stirbt am 21.3.547, der 11. Juli ist sein Gedenktag.

Papst Paul VI. ernannte  Benedikt zum PATRON EUROPAS.

Auch Titel wie „der letzte Römer“, „Vater des Abendlandes“ oder „Vater Europas“ werden dem Heiligen zugeordnet. Er gilt als Patron der Schulkinder und Lehrer, der Bergleute, der Kupferschmiede, der Sterbenden, gegen die Pest, Fieber, Entzündungen und Vergiftungen.

Der Namen Benedikt bedeutet „der Gesegnete“.

Botschaft der Muttergottes vom 2. Juli 2019

„Liebe Kinder! Nach dem Willen des barmherzigen Vaters habe ich euch offensichtliche Zeichen meiner mütterlichen Gegenwart gegeben und ich werde euch noch weitere geben. Meine Kinder, das ist der mütterliche Wunsch nach der Heilung der Seelen. Es ist der Wunsch, dass jedes meiner Kinder den wahren Glauben hat, dass es wundersame Erfahrungen erlebt, von der Quelle der Worte meines Sohnes trinkend – dem Wort des Lebens. Meine Kinder, das Licht des Glaubens hat mein Sohn mit Seiner Liebe und Seinem Opfer auf die Welt gebracht und euch den Weg des Glaubens gezeigt. Denn, meine Kinder, der Glaube erhöht den Schmerz und das Leid. Der wahre Glaube macht das Gebet gefühlvoller, macht Werke der Barmherzigkeit – ein Gespräch, eine Opfergabe. Jene meiner Kinder, die den Glauben haben – den wahren Glauben – sind trotz allem glücklich, weil sie den Anfang des himmlischen Glücks auf Erden leben. Deshalb, meine Kinder, Apostel meiner Liebe, ich rufe euch auf, dass ihr ein Beispiel des wahren Glaubens abgebt, dass ihr Licht dorthin bringt, wo Dunkelheit ist, dass ihr meinen Sohn lebt. Meine Kinder, als Mutter sage ich euch, ihr könnt nicht auf dem Weg des Glaubens gehen und meinem Sohn folgen ohne eure Hirten. Betet, dass sie die Kraft und die Liebe haben, euch zu führen. Eure Gebete mögen immer bei ihnen sein. Ich danke euch.”

 

Foto: (C) Gebetsaktion Medjugorje (2019)

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