Mit der Muttergottes durch das neue Jahr 2021!

Liebe Freunde und Leser von Medjugorje!

Am Ende des Jahres 2020 möchten wir mit Ihnen kurz zurückschauen auf alles, was uns dieses Jahr gebracht hat. Während überall auf der Welt Lockdowns und Ausgangsbeschränkungen ausgerufen wurden, haben wir von der Gebetsaktion uns dazu entschieden gemeinsam eine Novene zur Muttergottes, der Königin des Friedens zu beten. So beteten wir gemeinsam im März 2020 sowie im November 2020 eine 9-tägige Rosenkranznovene angesichts der weltweiten Corona-Krise. Wir dürfen die momentanen Ereignisse als einen Aufruf verstehen, die Botschaften der Muttergottes wirklich ernst zu nehmen, uns zu bekehren und viel zu beten. Denn die Hauptbotschaft von Medjugorje ist seit bald 40 Jahren “Betet, betet, betet!”

Ein weiterer wichtiger Moment für uns als Gebetsaktion war im Jahr 2020 die Veröffentlichung unseres ersten Sonderheftes „Wie alles begann“. Wir berichteten darin in Form einer Erzählung und mit vielen Bildern, vom Beginn der Erscheinungen der Muttergottes im Jahr 1981.

Außerdem haben wir in diesem Jahr 4mal im Jahr unser Heft MEDJUGORJE für Sie herausgebracht, um von Medjugorje zu berichten und Ihnen die Botschaften der Muttergottes nahe zu bringen.

Am Ende des Jahres möchten wir uns bei all unseren Lesern für Ihre Treue, Ihre vielen Rückmeldungen und Ihre Gebete bedanken. Es ist ein Geschenk, dass wir durch die Liebe zur Muttergottes und zu Medjugorje alle miteinander verbunden sind. Auch wenn wir uns nicht alle persönlich kennen, so sind wir doch im Herzen der Muttergottes miteinander verbunden.

Wir freuen uns schon darauf, Sie mit den Botschaften der Muttergottes durchs neue Jahr zu begleiten. Möge Sie die Muttergottes mit Ihrem mütterlichen Segen segnen und Sie unter Ihrem Schutzmantel beschützen. 

Ihre Freunde der Gebetsaktion Medjugorje Wien

Foto © Djani

Der neugeborene Jesus bringt uns Hoffnung – Betrachtung zur Botschaft vom 25. Dezember 2020

“Liebe Kinder! Ich bringe euch den kleinen Jesus, der euch den Frieden bringt, Er, der die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft eures Daseins ist. Meine lieben Kinder, erlaubt nicht, dass euer Glaube erlischt und die Hoffnung in eine bessere Zukunft, denn ihr seid auserwählt, bei jeder Gelegenheit Zeugen der Hoffnung zu sein. Deshalb bin ich mit Jesus hier, damit Er euch mit Seinem Frieden segnet. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!” (Botschaft der Muttergottes vom 25. Dezember 2020)

Am Weihnachtstag, an dem wir die Geburt Jesu unseres Herrn feiern, spricht auch die Gospa in ihrer Botschaft vom kleinen Jesus. In der Heiligen Nacht hören wir, wie Maria im Stall von Bethlehem den Sohn Gottes zur Welt brachte und wie dieses Ereignis von den Engeln den Hirten verkündet wurde. Wenn sie uns heute Jesus bringen möchte, dann erinnert sie uns daran, dass wir Menschen immer wieder Hilfe brauchen um zu Ihm zu kommen. Die Geburt Jesu wäre unbeachtet geblieben, wenn nicht die Engel die Hirten zur Krippe geführt hätten. Auch wir brauchen Boten, die uns erinnern: „Gott ist dir nahe – Eile ihm entgegen!“ In ihren Worten stellt sich die Gottesmutter selbst als eine solche Botin vor, die uns Jesus soweit entgegen trägt, dass wir fast nicht anders können als ihm entgegen zu gehen. Wer bereit ist diesen entscheidenden Schritt zu tun, wird in den Armen Mariens – im neugeborenen Kind – den starken Gott, den Friedensfürsten entdecken (Vgl. Jes 9,5).

Viel bedeutender sind aber die Worte „Er, der die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft eures Daseins ist.“ In ihnen wird unser Glaube zusammengefasst. Jesus ist der Sohn Gottes. In seiner Hand ruht unser Leben und das Leben der ganzen Welt. Er ist unsere Vergangenheit – von ihm haben wir das Leben empfangen. Von Ihm haben wir Erlösung empfangen, die unserem Leben erst Sinn gibt. Er ist unsere Gegenwart – Er gibt uns jeden Augenblick. Jeder Moment meines Lebens ist sein Geschenk. Der Mensch, der das versteht, nimmt diese Gnade wahr und wird wahre Freude finden. Er ist unsere Zukunft – das heißt wir gehen auf ihn zu. Wir brauchen keine Angst vor dem zu haben, was auf uns zukommt, sondern dürfen vertrauen, dass wir jemandem entgegen gehen den wir kennen und der uns liebt.

Dort wo die Beziehung zum Herrn abstirbt, dort stirbt auch die Hoffnung. Wie bewusst wird uns das in dieser Zeit! Die Zukunft und die Pläne, die wir nach unseren Vorstellungen gestalten wollten, sind ins Wanken geraten. Dort wo ein Mensch seine eigenen Wünsche nicht verwirklichen kann, breitet sich schnell Hoffnungslosigkeit aus. Maria erinnert uns, dass wir als Christen glauben, dass unsere Zukunft in der Hand Gottes ruht und dass seine Pläne unzerstörbar sind. Von uns wird nur erwartet, dass wir uns darauf einlassen, dass wir bereit werden uns führen zu lassen. Gott hat für uns „Pläne des Heils und nicht des Unheils“ denn er will uns „eine Zukunft und eine Hoffnung geben“ (Jer 29,11). Diese Worte aus dem Alten Testament, die der Prophet Jeremia im Auftrag Gottes gesprochen hat, können uns helfen zu verstehen, was die Gottesmutter uns sagt. Wenn ich fest glaube, dass Gott für mich eine gute Zukunft geplant hat – eine Zukunft voll Heil – werde ich trotz aller Widrigkeiten Hoffnung haben. Ich werde aus einer nie versiegenden Quelle Kraft für mein Leben schöpfen und so auch selbst anderen zu rufen: „Habt Mut! Habt Vertrauen, denn Gott ist mit uns! Er ist Immanuel!“ Ich werde erkennen, dass ich ein auserwähltes Kind Gottes bin und so selbst zu einem Zeugen der Hoffnung werden.

Die Gegenwart Jesu und seiner Mutter will uns helfen Frieden zu finden. Er will uns Frieden schenken, auch mit uns selbst – mit unserer Vergangenheit, mit unserer Gegenwart und mit unserer Zukunft. Danke Herr, dass wir deinem Ruf und dem Ruf deiner Mutter zu diesem Frieden folgen dürfen.

Bruder Niklas Müller, Priester der Gemeinschaft “Maria, Königin des Friedens”

Foto © Gebetsaktion

Jährliche Erscheinung an Jakov Čolo am 25. Dezember 2020

„Liebe Kinder, auch heute ist Jesus hier neben euch, selbst wenn ihr denkt, dass ihr alleine seid und es kein Licht in eurem Leben gibt. Er ist da und Er hat euch nie verlassen und sich nie von euch entfernt. Das Licht Seiner Geburt erleuchtet diese Welt und euer Leben. Sein Herz ist immer offen für euch, um jedes eurer Leiden, jede Versuchung, Angst und Bedürfnis zu empfangen. Seine Hände sind zu euch ausgestreckt, um euch als Vater zu umarmen und euch zu sagen, wie wichtig ihr für Ihn seid, wie sehr Er euch liebt und sich um Seine Kinder sorgt. Kinder, ist denn euer Herz offen für Jesus? Habt ihr euer Leben gänzlich in Seine Hände übergeben? Habt ihr Jesus als euren Vater angenommen, an den ihr euch immer wenden und in Ihm Trost und alles finden könnt, was ihr braucht, um den wahren Glauben zu leben? Deshalb, meine Kinder, übergebt euer Herz Jesus und erlaubt, dass Er über euer Leben herrscht, denn nur so werdet ihr die Gegenwart annehmen und euch der Welt, in der ihr heute lebt, entgegenstellen können. Mit Jesus verschwindet jede Angst, Leid und Schmerz, weil euer Herz Seinen Willen und all das, was in euer Leben kommt, annimmt.
Jesus wird euch den Glauben geben, dass ihr alles annehmt, und nichts wird euch von Ihm entfernen, weil Er euch fest an der Hand hält und euch nicht erlaubt, euch zu entfernen und in schwierigen Zeiten verloren zu gehen, weil Er der Herr eures Lebens geworden ist. Ich segne euch mit meinem mütterlichen Segen!“

Foto © Gebetsaktion

Botschaft der Muttergottes vom 25. Dezember 2020

“Liebe Kinder! Ich bringe euch den kleinen Jesus, der euch den Frieden bringt, Er, der die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft eures Daseins ist. Meine lieben Kinder, erlaubt nicht, dass euer Glaube erlischt und die Hoffnung in eine bessere Zukunft, denn ihr seid auserwählt, bei jeder Gelegenheit Zeugen der Hoffnung zu sein. Deshalb bin ich mit Jesus hier, damit Er euch mit Seinem Frieden segnet. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!”

Foto © Gebetsaktion

Video zur Botschaft der Muttergottes vom 25. Dezember 2020

Ein gesegnetes Weihnachtsfest!

“Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens.” (Jes 9,5)

Liebe Freunde der Gebetsaktion!

Wir wünschen euch von Herzen ein gesegnetes und gnadenreiches Geburtsfest unseres Herrn Jesus Christus!

Weihnachten bedeutet, dass der Schöpfer des Universum selbst ein Geschöpf geworden ist und in die Welt, die Er geschaffen hat, gekommen ist. Das kleine Jesuskind ist wahrer Gott und wahrer Mensch, ganz Gott und ganz Mensch. Dieses Wunder der Weihnacht konnte geschehen, weil ein jungen Mädchen mutig “Ja” gesagt hat; weil die junge Maria so voller Liebe zu Gott war, dass Gott in ihrem Leib und in ihrem Herzen eine Wohnung gefunden hat.

Was für eine unbegreifliche Gnade ist es, dass diese Frau – die Muttergottes – immer noch in dieser Welt wirkt und sich zeigt! Was für ein großes Geschenk des Himmels ist es, dass die Muttergottes seit fast 40 Jahren täglich in Medjugorje erscheint und durch die Seher Worte an die ganze Welt richtet! Was für eine Gnade ist das für all jene, die kindlichen Herzens daran glauben können und den Worten der Muttergottes zu folgen versuchen.

Am Weihnachtstag haben die Seher von Medjugorje jeweils die Gnade, dass sie auch das Jesuskind auf den Armen der Muttergottes sehen dürfen. An diesem Tag ist die Muttergottes immer ganz festlich gekleidet. Am 25. Dezember 2001 sagte sie dem Seher Jakov:

“Liebe Kinder! Heute, wo Jesus von neuem geboren wurde, möchte ich euch auf besondere Weise zur Bekehrung aufrufen. Betet, betet, betet für die Bekehrung eures Herzens, damit Jesus in euch allen geboren wird, in euch wohnt und euer ganzes Wesen beherrscht. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.”

Der Sinn von Weihnachten ist, dass Jesus in uns geboren werden kann. Dass sich sein Wohnung-nehmen auch in uns vollzieht. Dazu dürfen wir für die Bekehrung unseres eigenen Herzens beten.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen und euren Familien ein gnadenreiches Weihnachtsfest! Möge das kleine Jesuskind tatsächlich in uns geboren werden und in uns Wohnung und Ruhe finden. Das wünschen Ihnen von Herzen

Eure Freunde der Gebetsaktion Medjugorje Wien

Weihnachtsgruß von Seher Ivan Dragičević

“Meine lieben Freunde in Christus,

unsere Leben haben sich verändert, seitdem die vorübergehende Dunkelheit dieses Sturmes in die Kirche und in die Welt eingedrungen ist. Das Leben scheint kompliziert und unsicher; unsere Herzen sind unruhig. Viele sind ängstlich erschrocken. Wir suchen Klarheit; wir suchen Licht; wir suchen den wahren Frieden. Jetzt, wie nie zuvor, ist die Stimme unserer Mutter zu hören. Unsere liebe Frau ist die neue Stimme die in der Wüste ruft:

„Fürchte dich nicht vor dem Sturm! Es ist wichtiger eure Herzen für den Herrn vorzubereiten! Lebe in der Hoffnung!”

Die Gospa gibt uns das Arzneimittel für die Hoffnung: Umkehr, Gebet mit dem Herzen (besonders der Rosenkranz), lebendiges Lesen der Heiligen Schrift, häufige Beichte, Fasten und die Heilige Messe. Seit fast 40 Jahren bittet uns die Mutter Gottes für die Erfüllung ihrer Pläne zu beten.

Liebe Freunde, diese Pläne kommen vom Vater unser: “Dein Wille geschehe.” Es ist der Wille der Muttergottes, dass wir jeden Tag in “freudiger Hoffnung “leben, in dem Glauben den uns Jesus im Evangelium gegeben hat. Der heilige Paulus sagt uns , dass die “Hoffnung nicht enttäuscht “. Die Hoffnung ist der “Anker der Seele”.

Weihnachten ist die Zeit der großen “freudigen Hoffnung “. Es geht hier nicht um ein Gefühl des Optimismus. Es geht um die Wahrheit. Diese Wahrheit ist Jesus Christus. Jesus, unser Retter, ist durch die Jungfrau Maria als Mensch in die Welt gekommen, um mit uns zu teilen und uns zu verstehen, zu heilen und aufzurichten, zu befreien und uns in neue schöne Geschöpfe zu verwandeln. Nur Jesus ist unser Friede. Jesus ist unsere wahre Hoffnung. An Weihnachten geht es nicht um teure Geschenke, die unseren Geldbeutel und unsere Zeit hervorheben. Freude ist das wahre weihnachtliche Geschenk. Die Gospa sagt: “Liebe Kinder, ich möchte dass ihr Träger des Friedens und der Freude Gottes in dieser Welt werdet”.

Tragt es auf einfache Weise: lächelt viel, lacht oft, macht freundliche Gesten, bietet Vergebung an. Ich bete, dass ihr euch darum bemüht, die tiefste aller Freuden zu finden: die Erkenntnis der Freude Christi. Ich bete auf besonders Weise, dass Jesus aufs Neue in euren Herzen geboren werde. Das Evangelium sagt uns, dass Gott sich den Kleinen offenbart. Die Geburt Jesu zu erleben, bedeutet genau das – klein werden und sich dem tiefen Geheimnis der weihnachtlichen Krippe nähern. Die Feier der Weihnacht lädt uns daher ein, das Wesentliche vom Unwesentlichen im Leben zu unterscheiden. Bitten wir daher den Herrn um Ausdauer auf diesem Weg, sowie um Vollkommenheit im Glauben und in der Liebe. Bitten wir darum, ehrliche und authentische Christen zu sein.

In diesem Geist wünsche ich euch frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr 2021!

Pax et bonum!

Ivan, Laureen, Kristina, Mikayla, Daniel und Matthew

Bischof Petar Palic besuchte Medjugorje am 8. Dezember 2020

“Medjugorje als Pfarrgemeinde mit ihrem pastoralen und karitativen Wirken, mit all ihren Priestern, Ordensfrauen und Ordensmännern, sowie dem treuen Volk, ist ein Teil der Diözese. Wir können sagen, dass Medjugorje die berühmteste Pfarrgemeinde der Welt ist, die eine Vielzahl von Pilgern aus allen Kontinenten anzieht, sowohl von nah als auch von fern. Ein Bischof symbolisiert Gemeinschaft, Einheit und Glauben, Einheit nicht nur mit der gesamten Diözese, sondern mit der universellen Kirche. Deshalb freue ich mich, Sie in unser aller Namen heute hier begrüßen zu dürfen und gemeinsam in all Ihren Anliegen zu beten. Herzlich willkommen!“ mit diesen Worten begrüßte Erzbischof Henryk Hoser, der Apostolische Visitator und Sonderbeauftragte für die Pfarrei Medjugorje den neuen Bischof von Mostar-Duvanj, Petar Palić, den Apostolischen Administrator von Trebinje-Mrkanj und Hvar, bei seinem ersten Besuch in Medjugorje.

Msgr. Palić feierte am Fest der Unbefleckten Empfängnis der Heiligen Jungfrau Maria die feierliche Abendmesse in Medjugorje, in Konzelebration mit Erzbischof Hoser und Pater Marinko Šakota, dem Pfarrer von Medjugorje, sowie weiteren Priestern.

“Am Anfang möchte ich Msgr. Henryk Hoser, dem Apostolischen Visitator und Sonderbeauftragten für die Pfarrei Medjugorje, für die Einladung danken, diese Eucharistie heute zu feiern. Ich bin gekommen, um diese Messe zu feiern, um dem Herrn zu danken, dass er zu uns gekommen ist und auch dafür, dass er eine der Töchter der Menschheit, die Selige Jungfrau Maria, auserwählt hat. Meine Ankunft in Medjugorje ist die Ankunft eines Bischofs, eines Hirten in eine Pfarrei, die im Bereich der Diözese liegt, die mir anvertraut wurde, unabhängig davon, dass diese Pfarrgemeinde derzeit der Jurisdiktion des Apostolischen Visitators unterliegt. Dieser Besuch, aber auch jeder andere, muss gemäß den Bestimmungen von Papst Franziskus, wie hier am 12. Mai 2019 veröffentlicht wurde, verstanden werden, das heißt, darauf zu achten, dass er nicht als Anerkennung der bekannten Ereignisse interpretiert wird, die noch der Prüfung von Seiten der Kirche bedürfen, um Missverständnisse oder Zweideutigkeiten im doktrinären Sinne zu vermeiden. Bis jetzt, soweit der Öffentlichkeit bekannt ist, hat die offizielle Kirche diese Ereignisse nicht als authentisch anerkannt“, sagte Msgr. Petar Palić zu Beginn seiner Predigt in Medjugorje.

Er betonte, dass es ein sehr authentisches Ereignis und eine Wahrheit gibt. “Gott ist in Jesus Christus Mensch geworden”, Er, der von der Jungfrau Maria geboren wurde und in Herrlichkeit kommen wird, die Lebenden und die Toten zu richten.’ So beten wir im Glaubensbekenntnis.

Die Adventszeit ist eine Zeit der Vorbereitung auf das Kommen des Herrn. Es ruft uns zur Wachsamkeit auf, damit wir den Besuch Jesu, in der Sorge sich um alles andere zu kümmern, nicht übersehen, so wie viele ihn bei seinem ersten Kommen übersehen haben. Heute sollten die Gedanken der Gläubigen auf Gott gerichtet sein, der in seinem Heilsvorhaben beschloss, eine von uns zu erwählen, damit sie die Mutter seines Sohnes Jesus Christus, unseres Heilands und Erlösers wird”, sagte Msgr. Petar Palić, er erwähnte, wie die Worte des Propheten Jesaja, die wir letzten Sonntag in der Liturgie gehört haben, in unseren Ohren erklingen: „Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott.“(Jes 40, 1)

“In dieser Erwartung erschien als Zeichen des Trostes ein Hoffnungsschimmer, durch sie, die wir seit kurzem in den Litaneien als „Mutter der Hoffnung“ anrufen. Gott erwählt Maria um sie vom Makel der Erbsünde zu befreien, damit sie der Welt den Retter, Jesus Christus, den Sohn Gottes, gebärt. Die Wahl ist nicht Marias Verdienst, gewonnen in diesem Tal der Tränen, sondern das Projekt der Liebe Gottes. Wir feiern das Fest der Unbefleckten Empfängnis der Heiligen Jungfrau Maria und wir bekennen den Glauben der Kirche, dass die Mutter des Erretters vom ersten Moment ihres Daseins eine besondere Rolle im Plan Gottes hatte, durch das einzigartige Privileg, dass ihr Leben nicht dem Wirken der Erbsünde unterlag, das das Zeichen der unerlösten Menschheit ist. In Maria feiert die Kirche die Morgenröte der Erlösung und den Beginn einer besseren Welt. Heute feiern wir mit Maria die Liebe unseres Gottes, der immer den ersten Schritt macht und sich uns ohne unsere Verdienste hingibt.

”Wenn wir die Unbefleckte betrachten, betrachten wir ihre Stärke, Radikalität, Festigkeit, ihren Mut und wir hören in uns die Frage: Wer zieht mich mehr an? Adam mit seiner Angst und seinem Verstecken oder Maria mit ihrer heiligen Unruhe und ihrer Antwort: Hier bin ich? Adam, der damit spielt, die Verantwortung an Eva zu übertragen oder Maria, die die Verantwortung für die Mutterschaft übernimmt? Adam, der in Eva nicht mehr das Geschenk erkennt oder Maria, die es annimmt, ihr Leben auf die Verletzlichkeit des Wortes Gottes aufzubauen?

Aus der Jungfrau wird derjenige geboren, den Johannes der Täufer als “stärker als ich” bezeichnet. (vgl. Mt 3,11) Stärker, weil er sein irdisches Leben auf Demut, Verletzlichkeit, Mitwirkung, Offenheit gründen wird: Alle Werte, die wir in Maria leicht finden können. Aus dieser Geschichte der Sünde, bzw. Entfernung von Gott, wird keine Verurteilung, sondern die Heilsgeschichte geboren, die Geschichte des Mitgefühls und der Barmherzigkeit Gottes mit den Menschen: die Geschichte der Nähe Gottes, die ihre Erfüllung in Jesus Christus findet?“, sagte Msgr. Petar Palić, der die Verpflichtung als Bischof von Mostar-Duvanj und ständiger Administrator von Trebinje-Mrkanj, am 14. September dieses Jahres, am Festtag Kreuzerhöhung übernahm. Seine Predigt endete mit den Worten: „Liebe Brüder und Schwestern! Die Geschichte Mariens ist eure und meine Geschichte. Erneut wird ein Engel zu euch nach Hause gesandt und er sagt euch: „Freut euch, ihr seid voll der Gnade! Gott ist in euch und erfüllt euer Leben mit dem Leben!“ Amen!

Am Ende der Heiligen Messe hat der Pfarrer von Medjugorje, Pater Marinko, Bischof Petar Palić für sein Kommen gedankt. Er übergab dem Bischof ein künstlerisches Bild der himmlischen Mutter mit Jesus im Arm.

“Es ist für mich eine große Freude, dass ich Sie heute Abend, zum Hochfest der Unbefleckten Empfängnis der Seligen Jungfrau Maria, im Namen der Pfarrgemeindemitglieder der Pfarrei Medjugorje, im Namen der Pilger, sowie im Namen unserer Franziskanergemeinschaft hier in der Pfarrkirche von Medjugorje begrüßen kann. Seien Sie Willkommen, Hirte unserer Diözese, Vater Bischof Petar! Danke, dass Sie die Eucharistie gefeiert haben, das größte Zeichen der Gemeinschaft mit Gott und den Menschen. Medjugorje empfängt Sie mit einem offenen und fröhlichen Herzen, und so, davon bin ich überzeugt, wird es auch in Zukunft sein”, sagte Pater Marinko Šakota.

Quelle: www.medjugorje.hr

Foto © Gebetsaktion

Jahrbuch: 39 Jahre Erscheinungen!

Die Gebetsaktion Medjugorje Wien veröffentlicht seit 1997 im Jahrbuch einen Art Dokumentation über die Geschehnisse in Medjugorje während eines Jahres. Wir versuchen allen, die sich mit diesem Wallfahrtsort verbunden fühlen, einen Jahresrückblick zu geben, in welchem Sie die wichtigsten Ereignisse des Jahres nachlesen können.

Im Jahrbuch “39 Jahre Erscheinungen” finden Sie alle wichtigen Ereignisse im Hinblick auf das 39. Jahr der Erscheinungen. Neben Interviews mit den Sehern bringen wir Zeugnisse von Pilgern, Interviews mit Bischöfen und Priestern sowie Ereignisberichte.

Viel Freude beim Jahresrückblick auf 39 Jahre Erscheinungen!

Bestellen Sie das aktuelle Jahrbuch in unserem Shop unter: https://www.gebetsaktion.at/shop/j39-jahrbuch-39/

8. Dezember – Maria, leuchtend in heiliger Reinheit

Genau neun Monate vor dem Geburtstag Mariens (am 8. September) feiern wir am 8. Dezember die Empfängnis Mariens im Schoß ihrer Mutter Anna. Diese Empfängnis ist ein Wunder Gottes, denn Maria wurde vom ersten Augenblick ihrer Existenz an von jeder Sündenlast und Neigung zur Sünde bewahrt. Gott tat dieses große Wunder an der kleinen Maria, weil Er bereits wusste, dass sie einmal die Mutter Seines Sohnes werden würde. Gott wollte für Seinen Sohn die schönste Wohnung bereiten, die es auf dieser Welt gilt: das Herz und den Leib einer Jungfrau, die sich in reiner und keuscher Liebe Gott ganz und gar hingibt. Maria ist dieser Kelch der Hingabe, diese geheimnisvolle Rose, dieses zarte und vor Liebe glühende Herz.

Medjugorje ist ein unglaublich großes Geschenk für die Welt. Denn auf diesen kleinen, weltpolitisch unbedeutenden Ort setzt die Muttergottes seit fast 40 Jahren täglich ihren Fuß. Sie erschien im Juni 1981 zum ersten Mal sechs Jugendlichen einer tiefgläubigen Pfarre und lud die ganze Pfarre ein, einen Weg mit ihr zu gehen. Diese Einladung an die Pfarre Medjugorje ist zu einer Einladung an die ganze Welt geworden. Wir alle – auch du und ich – sind eingeladen die Worte der Muttergottes in Medjugorje zu hören und ins Herz aufzunehmen. So gab uns die Muttergottes am 2. Februar 2020 durch die Seherin Mirjana Dragičević-Soldo folgende Botschaft:

„Liebe Kinder! Durch das Werk der Entscheidung und der Liebe Gottes bin ich auserwählt worden, die Mutter Gottes und eure Mutter zu sein. Aber auch durch meinen Willen und meine unermessliche Liebe zum himmlischen Vater und mein vollkommenes Vertrauen in Ihn, war mein Leib der Kelch des Gottmenschen. Ich war im Dienst der Wahrheit, der Liebe und der Erlösung.“

Was für eine Gnade, dass die Muttergottes selbst über die Berufung spricht, die Gott ihr anvertraut hat! Maria wurde von Gott auserwählt, Seine und unsere Mutter zu sein. Durch ihr „Ja“, also durch ihre Entscheidung, sowie durch ihre Liebe und ihr Vertrauen wurde ihr Mutterschoß und ihr Herz zur Schale, in die Gott Seinen Sohn legte.

Mögen auch wir uns darum bemühen so zu sein, dass Gott Seinen Sohn in uns legen kann. Dazu müssen wir uns um innere Reinheit und Lauterkeit bemühen und unsere Sünden, das heißt alles was uns von Gott trennt, in der Beichte vor Gott hinbringen. In einem reinen Herzen, das frei und fähig ist zu lieben, nimmt Gott Wohnung – zuallererst und in ganz besonderer Weise aber in Maria, in ihrer völligen Unbeflecktheit.

KE

Foto © Gebetsaktion

Die stillste Zeit des Jahres beginnt

“Schöne Bescherung – so schwierig wird die Adventzeit”, schrieb eine Tageszeitung am 25. November 2020. An diesem Tag überbrachte uns die Gottesmutter eine Botschaft, in der sie zu uns von einer Zeit der Liebe, der Wärme, des Gebetes und der Freude spricht. Da ist keine Sorge um den Ski-Urlaub oder das Shopping, Partys und Feste zu Advent, Weihnacht und Silvester.

Wir finden alle Freuden zur Heiligen Zeit, unsere Erwartungen werden erfüllt, wenn wir unser Herz Jesus öffnen, der sich jedem von uns hingibt. Lock down/Shut down – sich verschließen jedem Lärm und aller Betriebsamkeit, das ist unser Herz Jesus öffnen. Wir sollen es also nicht nur negativ sehen, dass wir uns jetzt zurückziehen müssen, zu Hause bleiben sollen und keine Menschenansammlungen bilden dürfen. Wenn wir das beachten, schützen wir Leib und Seele, uns selbst und auch Familie und Gemeinschaft. Immer gab es die Klage, dass die Weihnachtsfeiern auch Zwist, Streit und Eifersucht bringen. Übertriebene Erwartungen hinterlassen oft enttäuschte Menschen und gerade zu der Zeit Streit, wo uns die schönsten Melodien Frieden und Harmonie vermitteln wollen. Dieses Jahr sind wird gleichsam zu Stille und Einkehr gezwungen. Wir machen uns strafbar, wenn wir gewisse Regeln nicht einhalten.

Von der Muttergottes haben wir nichts zu befürchten, da kommt niemals eine Drohung oder sonst etwas Beunruhigendes, immer ist es liebevolle Einladung – unermüdlich, immer wieder führt sie uns hin zu ihrem geliebten Sohn, den Friedensfürst, Retter und Erlöser der Welt. Dieses Jahr haben wir besondere Gelegenheit zu Stille, Einkehr und Umkehr. Jammern wir den Punschstanderln und vielen Weihnachtsfeiern nicht nach, der Weihnachtsstress soll uns nicht abgehen. Halten wir es einmal ruhiger und besinnlicher. Vergessen wir nicht, Advent soll auch Fastenzeit sein. Unsere orthodoxen Christen halten das ganz streng. Von daher kommt, Fleisch eher meiden, dafür Bratkartoffel, Bratäpfel, Kletzenbrot und Tee! Besinnen wir uns neu auf stille Zeit und sehen wir uns auch durch die aktuellen Bestimmungen nicht nur eingeengt und bestraft, sondern auch hingeführt zu Einfachheit und Stille.

War doch auch für Maria und Josef die Herbergsuche keine Vergnügungsreise und die Geburt Jesu im Stall zu Betlehem im Hirtenfeld in armseliger Umgebung Ankunft in eine harte Welt. Maria ist uns in dieser Zeit Freude und Hoffnung und schenkt uns mit dem kleinen Jesus Zärtlichkeit und Himmelsgefühl.

Wir sollen verstehen lernen und annehmen können, dass Glücksgefühl nicht an Superwohlstand und Luxus gebunden ist. Der neugeborene, kleine Jesus im Stall und auf der Flucht bringt uns wahren Frieden und ein Glücksgefühl, das diese Welt nicht geben kann. Wir können diese Freude im Lesen der Heiligen Schrift verkosten. Was tun wir, wenn uns so vieles, was uns sonst ganz in Anspruch nimmt, untersagt ist? Genießen wir doch die Ruhe! Greifen wir doch auch zu einem guten Buch, im besonderen zur Bibel. So viele haben dadurch ihr Leben total geändert, so viele haben dadurch herausgefunden aus der Banalität des Alltags hinein in ein von Liebe und Freude erfülltes Leben.

“Erbaut den Frieden durch das Sakrament der Beichte”

Ohne Vergebung können wir kein frohes Fest feiern. Vergeben wir uns selbst alles, was wir versäumt und unterlassen haben oder auch schlecht gemacht haben. Und erst recht sollen wir den anderen vergeben, nicht nachtragen, sondern zu Ruhe und Frieden finden in umfassender Vergebung und Hinwendung an den kleinen Jesus, in dem uns der große Gott am nächsten kommt.

“Versöhnt euch und ihr werdet Wunder um euch herumsehen.”

So sehr wird nun wieder das Wunder der Weihnacht besungen. Es ist an das Wunder der Vergebung gekoppelt. Lassen wir uns durch die vielen schönen Weisen verzaubern und werden wir selbst ein Kind der Freude mit strahlenden Augen geborgen im Herrn.

Wunder der Weihnacht

1) Wunder der Weihnacht, wer kann erfassen,
wer kann ermessen, was Liebe vermag?
Christ hat die Herrlichkeiten verlassen,
Jesus Sein Leben, Sein Alles uns gab.

Ref.: Wunder der Weihnacht, Wunder der Liebe:
Gott kam als Mensch auf die Erde herab.
Wunder der Weihnacht, himmlischer Friede
ward uns zuteil durch die göttliche Gab.

2) Wunder der Weihnacht, du bist das Größte,
das jemals auf dieser Erde geschah.
O, welche Gnade, Christus der Höchste,
kommt Menschenkindern aus Liebe so nah.

3) Wunder der Weihnacht, Kind in der Krippe,
anbetend neigen wir vor Dir uns heut:
Heiland, o salbe Du unsre Lippen,
Dich recht zu loben in ewiger Freud.

Dr. Ignaz Hochholzer 

Foto © Gebetsaktion

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