Den Glauben in Frühlingsfarben bezeugen – Betrachtung zur Botschaft

Am 25. April 2021 gab uns die Muttergottes über die Seherin Marija Pavlović-Lunetti erneut eine Botschaft und schenkte uns ihre Worte aus dem Himmel. Nachfolgend einige Gedanken zu diesen kostbaren Worten der Muttergottes:

Den Glauben in Frühlingsfarben bezeugen

Trotz düsterer Coronazeit ruft uns die Gottesmutter auf, den Glauben farbenfroh zu bezeugen! Wie uns die Gottesmutter als Schmerzensmutter bekannt ist – vor allem durch die verschiedenen Lebenssituationen ihres Sohnes – so trift auch uns so manches Leid. Wir können Zuflucht nehmen unter ihren Schutzmantel in Gebet und Vertrauen, in Geduld und Ausdauer.

Ein Glaube der Hoffnung und des Mut

Wir Christen gehen mutig unseren Weg, weil wir viele Vorbilder haben, die vor uns Not und Leid bewältigt haben und die die Hoffnung nie aufgegeben haben. In Seinen Abschiedsreden sagt Jesus: “In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.” (Joh 16,33) Alles Leid der Welt überwinden wir in dem, der die Welt vor uns besiegt hat – Jesus Christus!

Ein fester Glaube in der Zeit der Prüfung

Paulus sagt uns im Hebräerbrief 11,1 „Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugt-sein von Dingen, die man nicht sieht.“ Die Botschaften der Gottesmutter verweisen uns auf Gottes Wort in der Bibel. Die Gottesmutter ist der große Fingerzeig auf Gott. Ihr Wort bei der Hochzeit zu Kana zu den Jüngern gilt für alle Zeiten: „Was er (Jesus) euch sagt, das tut.“ (Joh 2,5) Die Gottesmutter begleitet uns und führt uns durch die Zeiten hin zur Vollendung – unaufgeregt, ohne billigen Trost und noch weniger mit irgendeiner Drohung.

Mit Christus, dem Auferstandenen, mutig in Richtung himmlisches Ziel, geborgen im Unbefleckten Herzen Mariens

Mit Maria dürfen wir in ihrem Unbefleckten Herzen schon jetzt etwas vom Himmel erfahren. Dort sind wir nicht Sturm und Wind ausgeliefert, sondern sicher – auch wenn die Wogen türmen. Wie das Volk Israel sicher durch die Fluten des Roten Meeres gezogen ist, dürfen wir heute mit froher Gewissheit in der Freude eines neuen Frühling mit der Gottesmutter leben, von ihr geführt und geleitet.

WEIHEGEBET AN DAS UNBEFLECKTE HERZ MARIENS

O reinstes Herz Mariens,

übervoll von Güte,

zeig uns deine Liebe.

Deines Herzens Flamme, o Maria,

komme herab auf alle Menschen.

Präge deine Liebe in unsere Herzen ein,

so dass wir uns nach dir sehnen.

Wir lieben dich unendlich.

O Maria, milden und demütigen Herzens,

steh uns bei, wenn wir sündigen.

Du weißt, dass alle Menschen sündigen.

O gib, dass wir durch dein reinstes

und mütterliches Herz

von allem, was unsere Seele krank macht,

geheilt werden.

Gib, dass wir immer die Güte

deines mütterlichen Herzens schauen können

und dass wir uns durch die Flamme

deines Herzens bekehren. Amen.

gegeben an Jelena am 28.11.1983

 

Dr. Ignaz Hochholzer

Foto © Gebetsaktion

 

 

Botschaft der Muttergottes vom 25. April 2021

„Liebe Kinder! Heute rufe ich euch auf, euren Glauben in den Farben des Frühlings zu bezeugen. Möge dies der Glaube der Hoffnung und des Mutes sein. Meine lieben Kinder, möge euer Glaube in keiner Situation wanken, auch nicht in dieser Zeit der Prüfung. Geht mutig mit Christus, dem Auferstandenen, in Richtung Himmel, der euer Ziel ist. Ich begleite euch auf diesem Weg der Heiligkeit und lege euch alle in mein Unbeflecktes Herz. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“

Foto © Gebetsaktion

Video zur Botschaft der Muttergottes vom 25. April 2021

„How it all began“ – unser erstes englisches Sonderheft

Unser beliebtes Sonderheft „Wie alles begann“ ist ab sofort auch in englischer Sprache erhältlich!

In „How it all began“ werden die ersten zehn Tage der Erscheinungen der Muttergottes in Medjugorje nacherzählt und jeder der sechs Seher mit einer kurzen Lebensbeschreibung vorgestellt. All dies ist ergänzt von wunderschönen Bildern aus der Anfangszeit der Erscheinungen.

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Der Friede sei mit euch – Predigt am Barmherzigkeitssonntag

„Der Friede sei mit euch!“, so grüßt Jesus die Jünger, als er ihnen im Abendmahlsaal erscheint, wo sie sich eingesperrt haben aus Furcht, dass auch ihnen zustößt, was Jesus zu erleiden hatte. Dies war nicht die erste Erscheinung des Auferstandenen, doch noch immer konnten sie nicht recht glauben, im besonderen Thomas, der darauf bestand, Jesu Seitenwunde zu berühren.

Der wiederholte jüdische Friedensgruß (Schalom) vom Auferstandenen hat tiefen Inhalt. Neben Friede bedeutet Shalom auch Heil, Vergebung der Schuld und Leben in Fülle. Das will jedes Mal auch der Gruß des Priesters zu Beginn der Heiligen Messe, aber im Evangelium bei Jesus geht es noch viel weiter. Er haucht Seine Jünger an und schenkt ihnen Seinen eigenen Sendungsgeist, die Vollmacht Sünden zu vergeben, in dem er die Zusage macht: „Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben.“

Es ist Jesus, der all unsere Sünden und Schuld auf sich geladen hat, auf Golgota hinaufgetragen hat und am Kreuz gesühnt, stellvertretend Abbitte geleistet bei Seinem himmlischen Vater. Beichte ist nicht eine Zauberformel, sondern Erlösungswerk Jesu Christi, Befreiung von Sünde und Schuld, Gnadengeschenk Gottes um den Liebespreis des Kreuzes.

Darum begehen wir heute das Fest der Barmherzigkeit, darum feiern wir Barmherzigkeitsstunden und Barmherzigkeitsabende, darum dürfen wir auf ein Wort Jesu hin beten: Herr Jesus Christus, ich vertraue auf Dich! Mit der Einführung des Sonntags der Barmherzigkeit am 2.Ostersonntag, auch Weißer Sonntag genannt oder auch Sonntag des ungläubigen Thomas nach dem Evangelium, wollte Johannes Paul II. die ganze Menschheit auf Gottes Barmherzigkeit, Seine Güte, Liebe und Sündenvergebung hinweisen. Inzwischen ist das Zentrum der Barmherzigkeit bei Krakau in Lagiewniki weltweit bekannt, dort hat die heilige Schwester Faustyna gelebt, die besondere Botin der Barmherzigkeit.

Durch sie sagt uns Jesus von drei besonderen Wegen, den Menschen Barmherzigkeit zu erweisen: erstens die Tat, zweitens das Wort, drittens das Gebet. Ohne die gute Tat wäre alles unglaubwürdig und kommt das gute Wort kaum an. So soll auch unser Beten begleitet sein von dem, was wir im Leben an Nächstenliebe Zustande bringen. So nur kann auch für unsere Zeit gelten, was wir in der Ersten Lesung von der Apostelgeschichte gehört haben: „Sie waren ein Herz und eine Seele“. Dazu gehört auch die Sorge, dass jeder erhält, was er zum Leben braucht. So erfüllen wir auch die Gebote Gottes, indem wir seine Liebe üben, wie uns Johannes in der Zweiten Lesung mahnt: Nur darin sind wir als Kinder Gottes zu erkennen, wenn wir einander lieben, Gott lieben und seine Gebote halten.

Dr. Ignaz Hochholzer

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