MEDJUGORJE 141 ist da!

Mit großer Freude stellen wir die 141. Ausgabe unserer Zeitschrift MEDJUGORJE vor!

Im 40. Jahr der Erscheinungen der Muttergottes in Medjugorje finden Sie in unserer Ausgabe:

  • Gedanken zur biblischen Zahl 40 in Zusammenhang mit 40 Jahre Medjugorje
  • die Hauptbotschaften der Muttergottes an die sechs Seher, sowie die aktuellen Botschaften der Muttergottes
  • ein Interview mit dem bekannten Künstler und Exerzitien-Leiter Pater Rupnik
  • ein detaillierter Rückblick auf den Medjugorje Online Kongress, der am 30. und 31. Jänner 2021 stattfand
  • ein Interview mit der Seherin Marija Pavlovic-Lunetti
  • ein bewegendes Lebenszeugnis vom Ehemann der Seherin Vicka: Mario Mijatovic
  • ein berührendes Zeugnis von Pater Elias Unegg, dessen priesterliches Leben aufs Engste mit Medjugorje verbunden ist
  • und vieles mehr!

Sie bekommen unser Heft noch nicht zugeschickt? Dann bestellen Sie es noch heute unter: https://www.gebetsaktion.at/heft/abo-bestellen/

Erzbischof Hoser auf dem Weg der Besserung

Erzbischof  Henry Hoser hat vor ein paar Tagen das Krankenhaus in Warschau verlassen, nachdem er an einer schweren Corona-Erkrankung behandelt wurde.

In einem Interview an die KAI betonte er, dass er sich von den Folgen der Corona Infektion noch erholen muss und danach wieder nach Medjugorje reisen wird, um seine Aufgabe als päpstlicher Visitator wieder aufzunehmen.

Beten wir gemeinsam für Erzbischof Hoser, dass er bald mit neuer Kraft wieder in Medjugorje tätig sein kann.

Foto © Gebetsaktion

Gebetsmarathon für das Ende der Pandemie

Papst Franziskus hat zu einem 31-tägigen Gebetsmarathon von 1. bis 31. Mai 2021 unter dem Motto „Die Gemeinde aber betete inständig für ihn zu Gott“ (Apg 12,5)  aufgerufen. Täglich soll ein Rosenkranz für das baldige Ende der Pandemie gebetet werden.

An jedem Tag des Marienmonats Mai wird abends um 18.00 Uhr (MESZ) das Rosenkranzgebet aus einem Marienwallfahrtsort übertragen. Begonnen hat dieser Gebetsmarathon im Petersdom und wird in den vatikanischen Gärten auch wieder enden. Für jeden Tag des Gebetsmarathons ist ein eigenes Gebetsanliegen formuliert, für das in besonderer Weise gebetet werden soll. Vor allem wird an jene Menschen gedacht, die von der Pandemie besonders hart getroffen sind. Unter den Marienwallfahrtsorten, aus denen übertragen wird, befindet sich neben Fatima, Loreto, Lourdes und Pompeii auch Medjugorje.

Am 15. Mai wird das Rosenkranzgebet, bei dem Menschen aus der ganzen Welt über die Vatikan-Medien digital dabei sein können, aus Medjugorje übertragen! An diesem Tag wird das Gebetsprogramm in Medjugorje vom Außenaltar der Kirche des hl. Jakobus um eine Stunde verschoben. Das Rosenkranzgebet findet um 18 Uhr statt. Die Eucharistiefeier wird um 19 Uhr sein.

Zusätzlich beten ab dem 1. Mai die österreichischen Bischöfe abwechselnd täglich um 18.20 Uhr den Rosenkranz auf Radio Maria vor. Nähere Informationen dazu auf www.radiomaria.at

Schließen wir uns als Freunde von Medjugorje und Verehrer der Königin des Friedens diesen wunderbaren Gebetsinitiativen an! Gott möchte uns durch Maria viele Gnaden schenken, doch das kann Er nur wenn wir darum bitten, wie die Muttergottes am 12. Juni 1986 sagte: „Heute lade ich euch ein, dass ihr mit lebendigem Glauben den Rosenkranz zu beten beginnt. So werde ich euch helfen können.“

In Jesus bleiben – Predigt am 5. Sonntag der Osterzeit

Predigt am 5.Sonntag der Osterzeit, 2. Mai 2021 

„Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch!“ Diese Zusage macht uns heute Jesus im Evangelium.

Das gehört zu den Abschiedsreden Jesu, nächste Woche begehen wir das Fest Christi Himmelfahrt. Wie mit Jesus in Verbindung bleiben? Das ist die entscheidende Frage, sagt Er doch selbst: „Ohne mich könnt ihr nichts vollbringen.“ Das ist der Jammer unserer Welt heute, der Verlust der innigen Verbindung mit Jesus, die Gottvergessenheit. Dabei hätte sich Jesus so sehr angeboten, mit uns zu sein, jeden Pulsschlag und Atemzug.

„Ich bin der gute Hirt“, sagt Jesus“, ihr seid von mir behütet. Und heute sagt Jesus von sich: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben, die Zweige, Äste und Früchte.“ (Joh 15,5) Zu oft versuchen wir es ohne Jesus! Selbstüberhöhung und Gottvergessenheit sind Versuchung und Untergang unserer Zeit. Ohne Wurzeln können wir uns aber nicht entfalten. Ohne Wurzel keine Pflanze, kein Baum. Wir brauchen starke Wurzeln, ein offenes Herz und weite Horizonte. Was unsere Vorfahren eingepflanzt haben, kann sich nur weiter entwickeln, wenn wir uns nicht absondern, Ehrfurcht und Achtung haben.

Warum ist das Thema Bewahrung der Schöpfung so dringlich und für das Überleben entscheidend geworden? Weil wir unsere Wurzeln vergessen haben, abgetrennt vom Weinstock ist nur Untergang, Vernichtung und Höllenfeuer. Jesus ruft uns so liebevoll: „Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch.“ (Joh 15,4)

In der Zweiten Lesung haben wir die Zusage, auch wenn das eigene Herz uns anklagt, Gott ist größer, er verlässt uns nicht. Wenn wir uns unwürdig, sündig fühlen, Gott ist größer, er verlässt uns nicht. Wir dürfen vertrauen, so hat es auch Petrus erfahren nach seinem dreimaligen Verrat. Demütig ruft er: „Herr, du weißt alles, du weißt, dass ich dich liebe.“

Foto © Gebetsaktion

Dr. Ignaz Hochholzer

Maria – die Königin des Monats Mai

Der Monat Mai ist in besonderer Weise der Muttergottes gewidmet. Die 31 Tage dieses schönen Monats sind ihr besonderer Weise anvertraut.

Der Monat Mai gilt als der Inbegriff des Frühlings. Nach den kalten Wintermonaten wärmt die milde Maisonne die Erde und lässt es allerorts grünen. Überall beginnt es zu sprießen, zu knospen und zu blühen. Blumen und Blüten in allen Farben und Formen blühen in voller Pracht und erfreuen Mensch und Tier. Nie ist die Welt so schön und so fruchtbar wie in dieser Zeit. Man hat den Eindruck die Schöpfung trägt ihr schönstes Brautkleid.

Seit langer Zeit wird Maria als „Maienkönigin“ verehrt. Denn sie ist die erste und schönste Blüte der Erlösung. Gott hat Maria in einzigartiger Weise erlöst – schon zu Beginn ihres Lebens und bis in die tiefsten Tiefen ihres Wesens hinein. Erlöst zu sein, bedeutet in Folge auch in einzigartiger Weise schön zu sein. Maria ist wunderschön, sie ist die herrlichste Blüte, die man sich vorstellen kann, sie ist der lieblichste Frühlingsduft, der einen erfüllen kann.

In Medjugorje geht die Muttergottes eine besonders enge Beziehung mit einer Pfarre ein. Sie führt die Pfarre und ihre gläubigen Bewohner mit Worten und konkreten Anweisungen. Diese Botschaften gelten aber weit über die Pfarre Medjugorje hinaus für alle, die sich der Liebe der Muttergottes öffnen. Am 25. Mai 1996 sagte Maria:

„Liebe Kinder! Heute möchte ich euch danken für all eure Gebete und Opfer, die ihr mir in diesem Monat, der mir geweiht ist, dargebracht habt. Meine lieben Kinder, ich wünsche, dass ihr alle in dieser Zeit aktiv werdet, die durch mich auf besondere Weise mit dem Himmel verbunden ist. Betet, um verstehen zu können, dass ihr alle durch euer Leben und Beispiel an der Verbreitung der Erlösung mitwirken sollt. Meine lieben Kinder, ich möchte, dass die Menschen umkehren und in euch mich und meinen Sohn Jesus erkennen. Helft anderen, denn indem ihr den anderen helft, findet auch eure Seele Heil. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“

Wie schön, dass Maria selbst sagt, dass dieser Monat ihr geweiht und deshalb in besonderer Weise mit dem Himmel verbunden ist. Ganz liebevoll bedankt sich die Muttergottes für alle Gebete und Opfer, die wir ihr innerhalb ihres Monats darbringen. Diese Worte der Muttergottes gelten nicht nur für den Mai des Jahres 1996, sondern auch für den jetzigen Monat Mai des Jahres 2021.

Der Mai ist eine Zeit, in der wir uns Zeit nehmen dürfen, die Nähe der Muttergottes neu zu fühlen und ihre Liebe ganz neu zu spüren. Dazu können uns Maiandachten helfen, das Gebet des Rosenkranzes oder das Betrachten der Natur in all ihrer Schönheit und Fülle. Maria schenkt uns ihre Nähe auch durch das Lächeln der anderen Menschen und die Wärme der Freundschaft. Und auch wir sollen mit unserem Lächeln und unserer Liebe, die Liebe der Muttergottes und die Liebe Jesu für die Menschen um uns herum erfahrbar machen.

Der Mai ist der Muttergottes geweiht. Uns sind 31 Tage geschenkt, um die Muttergottes neu zu suchen und zu entdecken. Nutzen wir diese Zeit der Gnade!

KE

Foto © Gebetsaktion

Gerne können Sie diesen Beitrag in folgenden sozialen Netzwerken teilen: