„Friede, Friede, Friede“ – Medjugorje 145 ist da!

Die sage und schreibe 145. Ausgabe unserer Zeitschrift MEDJUGORJE ist da!

Die aktuelle Ausgabe ist eine kunstvolle Komposition aus InterviewsBerichtenBotschaftenZeugnissen und Bildern aus dem Gnadenort Medjugorje!

Es erwartet Sie:

  • ein Interview mit Bischof Walter Mixa
  • die Botschaft der Muttergottes am 18. März 2022 an die Seherin Mirjana Dragicevic-Soldo
  • ein Zeugnis von Seher Jakov Colo
  • die Botschaft der Muttergottes am Ostersonntag an den Seher Ivan Dragicevic
  • ein Interview mit einem Fotografen von Medjugorje, Mateo Ivankovic
  • ein Zeugnis einer Pilgerleiterin
  • und vieles mehr!

Die Muttergottes ist auch nach 40 Jahren ihrer geliebten Pfarre Medjugorje treu und erscheint täglich den drei Sehern Ivan, Marija und Vicka. Die Muttergottes ist da!

Vor kurzem erzählte ein junger Priester, dass er bisher einmal in Medjugorje gewesen sei. Er hörte einen Vortrag einer Ordensschwester und während des Vortrags hatte er den starken Eindruck, dass die Muttergottes neben ihm sitzt. Das ist Medjugorje! Es ist ein Ort, an dem die Pilger, die Nähe der Muttergottes erfahren dürfen. Jeder nimmt sie anders wahr, doch keinen vergisst die Muttergottes. Jeder Pilger, der kommt, ist ihr Kind, jeden hat sie gerufen.

Hören wir auf den Ruf der Muttergottes und verbreiten wir ihn in der Welt! Geben Sie unser Heft auch an andere weiter, damit viele Menschen mit der Botschaft der Königin des Friedens in Berührung kommen! Bestellen Sie unser Heft unter: https://www.gebetsaktion.at/shop/h145-medjugorje-145/

Das Gebet für den Frieden darf nicht aufhören – Gedanken zur Monatsbotschaft

Schon seit 25 Jahren, seit dem 25. Jänner 1987, erhalten wir jeweils am 25.des Monats eine Botschaft der Gospa, unserer vielgeliebten Himmelsmutter, über die Seherin Marija Pavlovic-Lunetti. Gerade jetzt in der angespannter Zeit von Pandemie, Krieg und zunehmender Umweltgefährdung warten wir immer, ob es eine aktuelle Stellungnahme gibt, einen Aufruf oder Trost. So schenkte uns die Gottesmutter am 25. Mai 2022 wieder eine bewegende Botschaft.

„Liebe Kinder! Ich betrachte euch…“

Ich betrachte euch – so beginnen die letzten beiden Botschaften. Die Gottesmutter sieht uns also, sie schaut auf uns. Sie ist an uns interessiert. Sie ist auf unserer Seite und will uns helfen. Dafür dankt sie Gott, dass Er ihr dazu immer noch die Möglichkeit gibt. Es ist schon außerordentlich lang, dass die Gottesmutter erscheint – seit über 40 Jahren täglich in Medjugorje; seit Jahrhunderten ist Maria auf Erden besonders anwesend als unsere Mutter und Schutzfrau. Gott erlaubt mir, sagt Maria, bei euch zu sein, um euch zur Heiligkeit anzuspornen.

In der Botschaft vom 25. April 2022 hat die Gottesmutter genau ausgeführt, wie der Ansporn zur Heiligkeit zu verstehen ist: zunächst Umkehr zu Gott, dann Rückkehr zum Gebet. Darauf hin erfüllt uns alle der Heilige Geist mit Seiner Liebe, die dem Herzen Freude schenkt. Wir bedürfen der Umkehr. Das war der Aufruf von Johannes dem Täufer. So hat er auf das Kommen Jesu vorbereitet. Wir können Gott nur näher kommen, wenn wir mehr Stille und Enthaltsamkeit üben und so Gott Raum geben.

Durch die Corona-Maßnahmen war uns viel nicht möglich. Feiern, Urlaube und Reisen konnten nicht stattfinden. Jetzt ist großer Nachholbedarf. Hektisches Treiben und Reisen macht sich breit, mehr denn je. Scheinbar haben wir nichts gelernt, wir wollen zurück zur alten Lebensform in Saus und Braus. Haben wir uns nicht zu einem vertieften Leben bekehrt? Haben wir durch die Not und die Pandemie nicht zurückgefunden zum Gebet, zum persönlichen Gebet sowie in Familie und Gemeinschaft? Hat uns der Krieg nicht dazu gebracht, dass wir erneut mehr beten, den Frieden vom Herrn erflehen? Beten ist Grundhaltung des Gottvertrauens. So ruft Papst Franziskus zum Ende des Marienmonats Mai aus Anlass des Krieges in der Ukraine weltweit zum Friedensgebet auf. Der Heilige Vater selbst wird vor der Marienstatue Regina pacis, Königin des Friedens, in der Basilika Santa Maria Maggiore am 31. Mai 2022, um 18 Uhr in Rom beten. Weltweit wird das Gebet in den Marienheiligtümern zeitgleich stattfinden. Alle Gläubigen sind eindringlich aufgerufen, sich zu beteiligen. Rückkehr zum Gebet nicht nur einmal, sondern von ganzen Herzen das Leben auf Gebet umstellen, so wird die Weihe an Jesus und Maria gelebt. So dürfen wir auf Hilfe zählen. Dann kann der Heilige Geist mit Seiner Liebe und Freude ins unserem Herzen Einzug halten. Das ist die Heiligkeit, zu der uns Maria führen will. Nur in der Heiligkeit finden wir auch in den schweren Problemen unserer Zeit Zuversicht, Schutz und Geborgenheit in Gott.

„Nur im Gebet verstummt jeder unreine Geist der Spaltung und des Krieges.“

Wie schrecklich sind Bombenalarm, jeder Zwiespalt und Streit. All das ist unreiner Geist, wie die Gottesmutter es nennt. Wir können diesen nur durch Gebet besiegen, überwältigen und vertreiben. Wir waren in Europa glücklich über Jahrzehnte des Friedens, aber nun hat sich wieder Krieg eingeschlichen. Wir haben den Frieden zu wenig geschützt.

„Seid Erbauer des Friedens und Träger der Freude des Auferstandenen zum Sieg des Guten in jedem Menschen.“

Wie können wir Frieden bauen? Die Gottesmutter will uns den Friedensweg führen und nennt uns die Waffen gegen den Angreifer, den Riesen Goliath, der alles zerstören will, was dem Menschen nützt und zum Heile dient:

  1. ) Rosenkranz – beten mit dem Herzen
  2. ) Eucharistie – Messfeier und Anbetung
  3. ) Bibel – Wort Gottes betrachten und leben
  4. ) Fasten – aus Liebe zu Gott verzichten und geben
  5. ) Beichte – monatlich sich Gottes Barmherzigkeit übergeben

Wenn wir diese fünf Waffen einsetzen, hat der Widersacher, der Verführer, Satan keine Chance und alle Spaltung wird überwunden. Kriegslärm und Streit verstummt, Friede und Freude des Auferstandenen breiten sich für immer aus und verhelfen dem Guten in allen Menschen zum Sieg. Es ist möglich, wie uns Paulus im Hohen Lied der Liebe zusagt:

„Nun aber bleiben Glaube Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ (1 Kor 13,1-13)

Dr. Ignaz Hochholzer

Foto © Gebetsaktion

Botschaft der Muttergottes vom 25. Mai 2022

„Liebe Kinder! Ich betrachte euch und danke Gott für jeden von euch, weil Er mir erlaubt, noch immer bei euch zu sein, um euch zur Heiligkeit anzuspornen. Meine lieben Kinder, der Friede ist gestört und Satan will Unfrieden. Deshalb sei euer Gebet noch stärker, damit jeder unreine Geist der Spaltung und des Krieges verstumme. Seid Erbauer des Friedens und Träger der Freude des Auferstandenen in euch und um euch herum, damit das Gute in jedem Menschen siege. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“

Video zur Botschaft der Muttergottes vom 25. Mai 2022

Foto © Gebetsaktion

Nimm an, o Mutter, unser Gebet – eine online Maiandacht

Eine Maiandacht mit einer eucharistischer Andacht zu verbinden, ist großartig und wird bestätigt durch eine Vision, die Don Bosco im Mai 1862 hatte. Er sah das Schiff der Kirche umkämpft von vielen kleineren Booten auf stürmischer See. Es kam zur großen Schlacht, welche die Kirche nur bestehen konnte, weil sie der Führung des Papstes folgte, der das Kirchenschiff siegreich steuerte. Er steuerte es zwischen einer kleineren Säule mit der Immaculata, der Unbefleckt Empfangenen Gottesmutter Maria, Hilfe der Christen, und einer größeren Säule gekrönt von der heiligsten Eucharistie, Heil der Gläubigen. Das ist der stets gültige Weg für uns Katholiken: Papst, Maria und Eucharistie.

Auch heute sind wir in Krise durch Pandemie, Krieg und Zwietracht in so vielen Beziehungen und Gemeinschaften. Maria ist unsere Helferin. Diesen Auftrag hat sie von ihrem Sohn Jesus bekommen, als er zu Johannes sagte: „Siehe Deine Mutter.“ Maria ist seither immer den Menschen nahe. All die Jahrhunderte hindurch gab es auch unzählige Erscheinungen. So ist Maria in der Rue de Bac, in Paris, Schwester Katharina Laboure am 27.November 1830 erschienen und hat ihr die Wundertätige Medaille geschenkt. Sie versprach, dass alle die sie gläubig tragen, Schutz und reiche Gnaden erfahren werden. Die Gottesmutter verlangt nicht viel. Sie will uns aus der Selbstbezogenheit und Gottvergessenheit in das Licht des Glaubens führen.

So kommen wir in das Osterlicht und haben niemals Grund zu Zweifel und Resignation. Die Erscheinungen der Gottesmutter gingen weiter, über Fatima und Lourdes bis heute an verschiedensten Orten. So hat Papst Franziskus nach dem Beginn des furchtbaren Krieges in der Ukraine am 24. Februar 2022 am Fest Mariä Verkündigung, am 25.März 2022, nach den Weisungen von Fatima, mit allen Bischöfen und Gläubigen erneut Russland und die Ukraine dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht. Im Weihegebet findet sich die flehentliche Bitte:

„Nimm an, o Mutter unser Gebet. Du Stern des Meeres, lass uns im Sturm des Krieges nicht untergehen.“

Wenn der Krieg noch immer tobt, so dürfen wir im Gebet nicht nachlassen und sollen uns und alle Welt immer neu Maria weihen. Wir gehen nicht verloren, wir gehen nicht unter, es sei denn wir beten und opfern nicht beständig und beharrlich. Wir brauchen ständig Bekehrung, Umkehr und Hinkehr zu Gott. Dabei helfen uns Beichte und Kommunion, Rosenkranz und Anbetung, Fasten, Bibel. Auch Katechese und Predigt dürfen nicht verstummen. Der Aufruf, Gott zu folgen, darf nicht verhallen! Damit wir diesen Weg nie verlieren, gibt es seit Urzeiten den Aufruf zum Fasten –  zumindest am Freitag, wenn es geht auch an mehreren Tagen der Woche. Fasten und Beten um Frieden – Frieden in der Welt, Frieden in den Familien und Gemeinschaften, Frieden in unserem Herzen. Wir haben einen klaren, hell erleuchteten Weg.

Dr. Ignaz Hochholzer

Foto © Gebetsaktion: Friedensmarsch im Juni 2021

Impulse zum Rosenkranzgebet

Der Marienmonat Mai ist eine Zeit, in der wir besonders das Rosenkranzgebet pflegen dürfen. Die Einzigartigkeit des Rosenkranzes besteht darin, dass er eine Kombination von gesprochenem und betrachtendem Gebet darstellt. Mögen uns diese kurzen Impulse zum Rosenkranzgebet ermutigen, ihn täglich zur Hand zu nehmen und zu beten:

  • „Es gibt kein einiges noch so schwerwiegendes Problem, das nicht durch das Rosenkranzgebet und unser Opfer gelöst werden kann.“ (Sr. Lucia von Fatima)
  • „Betet täglich den Rosenkranz, um den Frieden der Welt und das Ende des Krieges zu erlangen.“ (Maria am 13. Mai 1917 in Fatima)
  • „Den Rosenkranz zu beten bedeutet, mit Maria das Antlitz Christi zu betrachten.“ (Heiliger Johannes Paul II.)
  • „Alle Einwände gegen den Rosenkranz rühren daher, dass er nicht gebetet wird. Sie kommen von denen, die ihn nicht zu beten vermögen. Ein Gebet erschließt sich nur im Beten.“ (Reinhold Schneider)
  • „Glückselig war Bernadette, als sie vor der Grotte die Perlen ihres Rosenkranzes durch die Finger laufen ließ und an den Lippen und am Antlitz der heiligen Jungfrau sah, wie der Vater, der Sohn und der Heilige Geist zu verherrlichen seien.“ (Pius XII. über die heilige Bernadette Soubirous)
  • „Tut, was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben.“ (Maria zu Pater Petrus Pavlicek)
  • „Wenn nicht so viel gebetet worden wäre, so viele Hände in Österreich sich zum Gebet gefaltet hätten, so hätten wir es wohl nicht geschafft.“ (Bundeskanzler Raab nach der unerwarteten Zustimmung Russlands zum Staatsvertrag 1955)
  • „Besonders gern betete ich den Rosenkranz, zu dem meine Mutter eine große Andacht trug, die sich auch uns Kindern eingeflößt hatte.“ (Heilige Theresa von Avila)
  • „Und hier möchte ich die Schönheit eines einfachen betrachtenden Gebets hervorheben, das allen zugänglich ist, Großen und Kleine, Gebildeten und weniger Gebildeten: es ist das Rosenkranzgebet. Im Rosenkranz wenden wir uns an die Jungfrau Maria, damit sie uns zu einer immer innigeren Vereinigung mit ihrem Sohn Jesus führen möge, um Ihm ähnlich zu werden, Seine Empfindungen zu haben, wie Er zu handeln.“ (Papst Franziskus)
  • „Das gemeinsame Beten der Familie, besonders das gemeinsame Rosenkranzgebet, trägt reiche Frucht. Wenn die Familie gemeinsam den Rosenkranz betet, dann bleibt sie beisammen. Und wenn sie beisammenbleibt, dann werden sie einander lieben, wie Gott jeden von uns liebt. Daher ist es wichtig, dass wir den Rosenkranz ins Familienleben zurückbringen.“ (Heilige Mutter Teresa von Kalkutta)
  • „Liebe Kinder! Betet! Betet jeden Tag des Rosenkranz – diesen Blumenkranz, der mich als Mutter direkt mit euren Schmerzen, Leiden, Wünschen und Hoffnungen verbindet.“ (Maria am 2. September 2019 in Medjugorje)

Viel Segen beim Beten dieses schlichten und so mächtigen Gebetes! Ihre Freunde der Gebetsaktion Medjugorje Wien

Foto © Gebetsaktion

Ich bin der gute Hirte – Gedanken zum Sonntag

Nach Ostern und Pfingsten hat das Evangelium seinen Weg aufgenommen, die Welt zu erobern. Das ist der Übergang von der Urgemeinde in Jerusalem hinaus in die weite Welt – angefangen in Kleinasien über Griechenland bis nach Rom. Von diesem Übergang ist Paulus nicht wegzudenken. Paulus sprengt den engen Raum der Synagoge und führt hinaus in die Weite mit dem Wort: „Euch, den Juden, musste das Wort Gottes zuerst verkündet werden, da ihr euch aber des ewigen Lebens unwürdig zeigt, wenden wir uns den Heiden zu.“ (Apg 13,46)

Heute sind wir aufgerufen, fortzuführen, was Paulus begonnen hat: nämlich die Frohe Botschaft durch Wort und Leben zu den Menschen zu bringen. Zuerst den Nahen um uns, sie sollen Gottes Liebe durch uns direkt spüren, dann auch den Fernen. So will es Jesus im Evangelium vom Guten Hirten. So ruft uns auch Papst Franziskus zum Gebet um geistliche Berufe auf. Dieser Weltgebetstag findet heute zum 59-zigsten mal statt. Ganz außerordentlich schildert Papst Franziskus den Guten Hirten: Er muss den Stallgeruch annehmen. Das heißt, der Hirte muss den Schafen ganz nahe sein, das Leben mit ihnen teilen.

Dazu ist heute noch Muttertag. Hirtensorge leistet am meisten die Mutter – nachgehen und mitgehen in Geduld und Liebe. Wir brauchen zuerst die gute Mutter, damit der gute Hirt antreten kann.

Ist im heute so kurzen Evangelium von den Schafen und vom Hirten die Rede, so hören wir in der Lesung aus der Offenbarung vom Lamm. Dieses letzte Buch des Neuen Testamentes, ist das einzige prophetische Buch im Neuen Testament und will unterdrückte Christen während der Christenverfolgungen im Römischen Reich trösten, stärken und aufrichten. So wird dieses letzte Buch der Bibel auch Apokalypse, Geheime Offenbarung genannt. Im heutigen Abschnitt der Zweiten Lesung ist das Lamm im Mittelpunkt, das Lamm vor dem Thron Gottes, das sorgt, damit wir keinen Hunger und Durst mehr leiden, und weder Sonnenglut noch sengende Hitze uns schadet. Das Lamm in der Mitte wird uns weiden und zu den Quellen lebendigen Wassers führen und alle Tränen trocknen.

Das Lamm ist Jesus Christus. Jesus Christus, der uns nahe ist in der Eucharistie, im Tabernakel, im Sonntag. Der Sonntag ist Tag des Herrn, ist Er selbst. Wir können nicht Christ sein, wenn wir den Sonntag nicht recht begehen  – in der Heiligen Messe, im Gebet und der Anbetung, in der gemeinsamen Feier in Kirche, Gemeinschaft und Familie. Nur darin erfahren wir Berufung, bekommen Geist und Kraft, Sendung zur Evangelisation und Mission. Wir alle sind gesandt an Christi statt. Jetzt ist die rechte Zeit: kommt, lasset uns anbeten und aufbrechen!

Dr. Ignaz Hochholzer

Foto © Gebetsaktion

Gebet und Umkehr im Marienmonat Mai

„Liebe Kinder! Ich betrachte euch und sehe, dass ihr verloren seid. Deshalb lade ich euch alle ein: Kehrt zu Gott, kehrt zum Gebet zurück, und der Heilige Geist wird euch alle mit Seiner Liebe erfüllen, die dem Herzen Freude schenkt.“ (aus der Botschaft der Muttergottes vom 25. April 2022)

Kurz vor Beginn des schönen Marienmonats Mai schenkte uns die Muttergottes über die Seherin Marija diese ernste und zugleich mütterlich warme Botschaft. Sie lädt uns ein, zu Gott und zum Gebet zurückzukehren und uns vom Heiligen Geist erfüllen zu lassen.

Was für ein schöner Wegweiser für den vor uns liegenden Marienmonat Mai: Umkehr, Gebet und Heiliger Geist.

Wir erleben derzeit eine sich wandelnde Welt, in der Spaltungen, Spannungen, Auseinandersetzungen und Unfrieden immer mehr Leid und Qual verursachen. So viele Menschen leiden derzeit! Oft glauben wir mit all dem nichts zu tun zu haben und zeigen verurteilend auf die sogenannten Schuldigen, die wir als Ursache von allem Schlechten ausfindig gemacht haben. Vergessen wir nicht, dass wir alle Mitschuld an der Situation der Welt tragen! Alles Leid kommt letztlich aus der Abwendung des Menschen von Gott und Seinen Geboten. „Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren“, sagt Paulus im Brief an die Römer (Röm 3,23) Die Betonung liegt dabei auf „alle“. Keiner kann sich ausnehmen! Wir alle bedürfen der Rückkehr und Umkehr zu Gott und der ernsthaften Befolgung Seiner Gebote. Jeder von uns hat mit seiner Abwendung von Gott und der Missachtung der Gebote Gottes dazu beigetragen, dass sich die Welt als Ganzes so weit von Gott entfernt hat. Ich möchte mich selbst in diesem Monat fragen: „Welche Gebote Gottes missachte ich in meinem Leben immer wieder? Wodurch füge ich meinen Mitmenschen Leid zu? In welchen Bereichen lebe ich nicht so, wie es Gott gefällt? In welchen Situationen fehlt es mir an Liebe und Geduld? Wo bin ich Gott fern? Wo ist mein Glaube ein toter Glaube, also ein Glaube ohne Werke?“ Es ist dringend an der Zeit, mit der Hilfe und Gnade Gottes an uns zu arbeiten und umzukehren, damit sich auch in der Welt etwas verbessern und verändern kann! Dazu ist die vor uns liegende Zeit da!

Da viele unserer Unvollkommenheit und Sünden aus Verletzungen kommen, brauchen wir das Gebet! Im Gebet stellen wir uns ganz bewusst in die Gegenwart Gottes und lassen Gott wirken. Im Gebet geschehen Wunder, Heilungen und Befreiungen. Im Gebet schenkt uns Gott Trost, Mut, Stärke, neue Ausrichtung und Seine göttliche Liebe. Gebet ist die Zeit mit Gott und die Muttergottes lädt uns ein, das Gebet wieder neu zu einer Priorität in unserem Leben zu machen.

Im Gebet öffnen wir uns auch für das Wirken des Heiligen Geistes. Gott sendet uns den Heiligen Geist, damit er uns durchdringt, erleuchtet und heiligt. Der Heilige Geist möchte uns mit Seiner Liebe erfüllen, damit wir – gerade in dieser schwierigen Zeit – die Freude im Herzen nicht verlieren. Seine Liebe möchte uns schützen, damit uns die Ereignisse nicht mutlos und ängstlich werden lassen, sondern damit wir diese Schwierigkeiten für uns nutzen, um im Vertrauen und der persönlichen Heiligkeit zu wachsen!

Im Frühlingsmonat Mai zeigt die Natur ihre ganze Schönheit und Pracht, wie zu keinem anderen Zeitpunkt im Jahr. Alles blüht, sprießt und strahlt! Einst braune, kahle Bäume blühen nun in den schönsten Farben! In üppigem Rosa, strahlendem Weiß oder leuchtenden Gelb – die Blütenpracht überbietet sich von Baum zu Baum. Man hat den Eindruck, die Schöpfung trägt ihr Brautkleid! Genau so soll es auch in unseren Seelen sein: unsere Herzen sollen in der Nächstenliebe, der Geduld, der Versöhungsbereitschaft, der Milde und der Ehrfurcht aufblühen. Auch in unserem Leben soll es blühen: gute Werke sollen sprießen wie das frische Gras, das jetzt überall in Fülle wächst.

Um den Frühling des Herzens erleben zu können, bedürfen wir der Umkehr, der inneren Heilung, der Arbeit an uns selbst. All dies bekommen wir durch das Gebet und den Heiligen Geist geschenkt, der uns erfüllen und durchdringen will. Dann können wir Christus, dem himmlischen Bräutigam – der kommen wird – mutigen Schrittes und mit bereitem Herzen entgegengehen!

Katharina Ebner MA

Foto © Gebetsaktion

Gerne können Sie diesen Beitrag in folgenden sozialen Netzwerken teilen: