„Das Gute, das ihr gebt, wird zu euch zurückkehren“ – Gedanken zur Botschaft von Dr. Maximilian Domej
15.12.2025
Über die Seherin Maria Pavlović-Lunetti hat uns die Muttergottes wieder eine wunderschöne Botschaft gegeben. Jede Botschaft ist wie ein Gruß vom Himmel, der in unseren Herzen das Gefühl der Geborgenheit, des Friedens und der Freude hervorbringt. So war es auch diesmal, als wir die Botschaften bekommen haben und sie jeder von uns in Stille durchgelesen hat. Die Worte der Mutter Gottes sind wie wunderschöne Engelsklänge aus dem für uns verborgenen, „fernen“ Himmel.
Die Muttergottes ruft uns in ihrer letzten Botschaft auf, dass wir für jene beten sollen, die nicht beten, und für jene, die den Frieden und die Freude nicht wollen, die nur der Allerhöchste geben kann. Wir leben in einer Zeit, in der die Leute verlernt haben zu beten. Wir haben verlernt, uns zu bekreuzigen.
Wir sehen überall Menschen – in den Straßenbahnen, zu Hause und bei Freunden, von denen jeder sein Handy in der Hand hält und mit irgendeiner fiktiven Person kommuniziert oder sich irgendwelche Reels anschaut. In früheren Zeiten haben die Menschen statt dem Handy vielleicht den Rosenkranz in der Tasche gehabt, den sie immer wieder berührt und auch immer wieder in die Hand genommen haben, um ein Gesätzchen zu beten. Sie haben sich mit dem Allerhöchsten verbunden. Sie haben, egal in welcher Situation sie sich befunden haben, auch gleich eine Antwort bekommen, die wir in unserer Seele, als unserem Gewissen, als unserer inneren Stimme wahrgenommen haben.
Das innere Gebet gibt uns Kraft, es macht uns mutig und zeichnet uns auch für unsere Freunde und Bekannten als Personen aus, bei denen sie dieses Positive spüren können. Jetzt wächst eine Generation heran, die verlernt hat zu beten, sich täglich mit Gott zu verbinden. Dadurch wird es um uns etwas kälter. Auch die Probleme, die jeder von uns mit sich trägt, werden nicht kleiner, sondern größer. Deshalb passiert es immer wieder, dass Menschen mit Schwierigkeiten ohne Hilfe von oben oft verzweifeln, depressiv und ängstlich werden und sich zurückziehen.
Weiters sagt uns die Muttergottes in ihrer so wunderschönen Botschaft:
„Meine lieben Kinder, ihr werdet überzeugt sein, dass alles gut wird und Gott alles segnen wird; denn das Gute, das ihr gebt, wird zu euch zurückkehren. Euer Herz wird von Freude erfasst, weil ihr mit Gott und in Gott seid.“
Was könnte noch schöner formuliert sein als die Zusage der Muttergottes, dass wir das, was wir geben, auch zurückbekommen. Eines Tages hat mir jemand gesagt: Das Einzige, was wir in den Himmel mitnehmen werden, ist das, was wir verschenken. Alles andere bleibt auf dieser Erde zurück. Und wenn die Menschen, wenn sie aus dieser Welt scheiden, das Materielle, alles, was sie im Leben angehäuft haben, mitnehmen könnten, wäre nichts mehr auf dieser Welt.
In dieser Botschaft sagt uns die Muttergottes in ihrer liebevollen und zarten Weise, dass wir lernen sollen, unsere Herzen zu öffnen. Wir sollen jeder auf seine Art großzügig sein. Wir brauchen keine Angst zu haben, dass wir deshalb in unserem Leben weniger haben werden. Wir werden es auf irgendeine Weise auch als Gnade, Schutz und Liebe zurückbekommen. Die Muttergottes verspricht uns dies. Das soll nicht heißen, dass wir mathematisch kalkulieren sollen, was wir jemandem geben, damit wir es dann vielleicht doppelt zurückbekommen. Das Wichtige ist, dass in uns eine Grundstimmung eines milden, offenen Herzens gebildet wird. Wir sollen hellhörig sein, um die Nöte unserer Nächsten zu spüren und aus diesem Geist heraus auch zu helfen.
Wir kennen so viele Heilige, und wenn wir nur an die hl. Mutter Teresa denken, wie viel sie im Leben gegeben hat, besonders im Dienst an den Ärmsten der Armen in den letzten Stunden ihres Lebens. Man sieht, welche Früchte daraus entstanden sind, wie viele junge Frauen sich weltweit dazu entschieden haben, diesen aufopfernden Weg der Nächstenliebe zu gehen. Wenn man den Schwestern der Mutter Teresa begegnet und sieht, dass sie von der Arbeit körperlich müde sind, strahlt in ihren Augen immer die Freude und die Liebe zu den Ärmsten.
Beten wir besonders in dieser Adventzeit, dass uns die Muttergottes hilft, unsere Herzen durch das Gebet zu öffnen, um unsere guten Werke auch in unserem Alltag umzusetzen.
Muttergottes, danke für deine Liebe und Fürsorge für uns alle. Verlasse uns nie!
Dr. Maximilian Domej
„Das Gute, das ihr gebt, wird zu euch zurückkehren“ – Gedanken zur Botschaft von Dr. Maximilian Domej, letzte Aktualisierung: .