45 Jahre Erscheinungen der Muttergottes in Medjugorje
30.06.2026
Am 24. Juni 1981 begann in dem kleinen Dorf Bijakovići in der Pfarre Medjugorje ein großes Projekt, dessen Ausmaße uns erst heute langsam bewusst werden. Damals sahen einige Jugendliche in den frühen Abendstunden eine weiße „Frau“. Am folgenden Tag, dem 25. Juni 1981, erschien die weiße, wunderschöne Frau zur gleichen Zeit erneut und stellte sich den Kindern als Königin des Friedens vor.
Die Botschaft, dass in diesem kleinen Dorf sechs Jugendlichen die Muttergottes – ähnlich wie in Lourdes oder Fatima – erscheint, verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Seit diesem Tag sind 45 Jahre vergangen!
Aus Medjugorje tönt seither unaufhörlich der Aufruf zum Gebet, zur Umkehr und zum Frieden. Millionen von Pilgern aus der ganzen Welt haben Medjugorje besucht und sich in der Nähe der Muttergottes an der Hand führen lassen. Medjugorje ist zu einem modernen Wallfahrtsort geworden, an dem man ganz individuell sein Herz Gott öffnen kann.
Durch die Struktur des Wallfahrtsortes ist diese Weite gegeben. Beim Beten beim Blauen Kreuz, beim Aufstieg auf den Erscheinungsberg „Podbrdo“ oder beim Beten des Kreuzwegs auf den Kreuzberg „Križevac“ berührt der liebe Gott jeden einzelnen Pilger auf seine eigene Weise.
Man kann es nicht in Worte fassen, aber bei fast jedem geschieht eine innere, ganz tiefe Wandlung. Viele berichten, es sei so, als ob sie durch das Gebet zum ersten Mal wirklich die Nähe Gottes erfahren hätten. Die Muttergottes ist überall gegenwärtig. Der Segen und die Gnaden sind an diesem Ort auf ganz besondere Weise spürbar.
Heuer hat uns die Seherin Marija Pavlović-Lunetti gesagt, dass die Muttergottes eine ganz besondere Novene wünscht. Von 16. bis 24. Juni soll man sich jeweils um 22 Uhr abends am Erscheinungsberg versammeln, um gemeinsam zu beten und zu singen. Um 23 Uhr wird sie dann die Erscheinung der Gospa für alle Menschen haben. Mary-Tv hat das gesamte Programm live übertragen, sodass Hunderttausende, vielleicht Millionen Menschen weltweit, am Gebetsprogramm teilnehmen konnten.
Die Atmosphäre auf dem Erscheinungsberg während der Erscheinung der Muttergottes war unbeschreiblich berührend. Trotz der tausenden Menschen, die am Erscheinungsberg versammelt waren, hätte man während der Augenblicke der Erscheinung eine Stecknadel fallen hören können. Eine dichte und gebetserfüllte Stille breitete sich aus, während die Seher Marija und Ivan die Muttergottes sahen und hörten. Die knienden Pilger brachten der Muttergottes während der Erscheinungszeit ihre Anliegen dar und beteten in ihren Herzen. Nach jeder Erscheinung berichtete die Seherin Marija, was sie während der Erscheinung erlebt hatte.
Interessant war, dass die Muttergottes diesmal an mehreren Tagen eine „Hausübung“ gab. Die Hausübung für die letzten drei Tage der Novene bestand darin, diese Tage im Gebet und im Fasten zu verbringen – ein Fasten aus Dankbarkeit, dass Gott es erlaubt, dass die Muttergottes schon so lange bei uns ist.
Am letzten Tag der Novene, am 24. Juni, gab die Muttergottes folgende Botschaft: „Liebe Kinder! Ich danke euch für jedes eurer Opfer und Gebete, die ihr in meinen Anliegen dargebracht habt, und ihr werdet es nicht bereuen – weder ihr noch eure Kinder noch die Kinder eurer Kinder.“ In diesem Moment streckte die Muttergottes zum dritten Mal die Hände aus und machte mit Freude das Zeichen des Kreuzes. Dann sagte sie: „Geht in Frieden, meine lieben Kinder“, und anschließend ging die Muttergottes in den Himmel.
Nach diesem zutiefst berührenden Abend wurde am nächsten Tag, dem 25. Juni 2026, der 45. Jahrestag der Erscheinungen gefeiert. Die Festmesse am Abend hielt Pater Jozo Grbeš, der Provinzial der Herzegowinischen Franziskanerprovinz. In seiner Predigt sprach er über die große Gnade des Kommens der Muttergottes nach Medjugorje. Die Festmesse wurde von 400 Priestern aus aller Welt konzelebriert, während zehntausende Pilger vor Ort mitfeierten.
Ein besonderer Dank gilt den Sehern von Medjugorje, die sich seit 45 Jahren täglich in den Dienst der Muttergottes stellen und ihre Botschaften übermitteln. Besonders die Seherin Marija, die Überbringerin der Monatsbotschaften, und der Seher Ivan, der täglich der Muttergottes und den Pilgern großzügig zur Verfügung steht, sind hervorzuheben.
Am Abend des 25. Juni gab die Muttergottes eine wunderschöne Botschaft, die mit folgenden Worten begann: „Liebe Kinder! Freut euch mit mir, denn der Allerhöchste hat mir erlaubt, bei euch zu sein, um euch zu Ihm zu führen, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Freut euch, meine lieben Kinder, und seid froh.“
Die Muttergottes freut sich, und auch wir sollen uns freuen! Gott erlaubt ihr, bei uns zu sein und uns zu Ihm zu führen. Etwas Größeres und Schöneres als die Nähe Gottes gibt es nicht, denn Gott ist das Leben, unser ewiges Leben.
Mögen wir alle im Schutzmantel der Muttergottes geborgen sein: die Seher, die Franziskaner, die gesamte Pfarre Medjugorje, alle Pilger und alle Kinder Mariens auf der ganzen Welt.
Ihre Freunde von der Gebetsaktion
45 Jahre Erscheinungen der Muttergottes in Medjugorje, letzte Aktualisierung: .