Auszüge aus dem Interview mit der Seherin Vicka Ivankovic aus dem Jahr 1994

Auszüge aus dem Interview mit der Seherin Vicka Ivankovic aus dem Jahr 1994

16.09.2019

Auszüge aus dem Interview mit der Seherin Vicka Ivankovic am 19.1.1994, im Heft 32 (zum ganzen Interview)

Vicka, hast Du noch Erscheinungen?

Ich habe noch jeden Tag die Erscheinung.

Worüber spricht die Muttergottes zur Zeit mit Dir?

In der letzten Zeit sagt sie besonders, dass wir für die Jugend, die Familien und für den Frieden beten sollen. Sie sagt, dass sich die Jugendlichen in einer sehr, sehr schwierigen Situation befinden. Und dass wir ihnen nur durch unsere Liebe und durch unser Gebet mit dem Herzen helfen können. Die Muttergottes sagt, dass das, was uns die heutige Welt bietet, vergänglich ist. Daran können wir sehen, dass der Satan jeden Augenblick für sich ausnutzen möchte. Sie sagt auch, dass diese Zeit jetzt eine Zeit der großen Gnade ist. Sie wünscht, dass wir ihre Botschaften erneuern, und dass wir beginnen, sie mit dem Herzen zu leben. Und sie wünscht, dass wir Träger ihres Friedens sind und dass wir für den Frieden in der Welt beten. Aber zuerst bittet sie uns, dass wir für den Frieden in unseren Herzen beten, für den Frieden in unseren Familien, für den Frieden in unseren Gemeinschaften. Und dann sollen wir gemeinsam mit diesem Frieden im Herzen beten für den Frieden in der Welt. Und sie sagt, dass, wenn wir für den Frieden in der Welt beten, aber selbst den Frieden nicht in unseren Herzen haben, dass dann dieses Gebet nicht viel wert ist.

Du hast jetzt schon lange Erscheinungen, wie erlebst Du diese Zeit?

Das kann man mit Worten nicht beschreiben. Ich kann sagen, dass die Muttergottes kommt bei der Erscheinung, aber das sind nur Worte. Ich kann eine Erscheinung, eine Begegnung mit der Muttergottes nie beschreiben. Man kann es mit nichts vergleichen. Das ist eine besondere Freude. Es fehlen mir die Worte, es zu beschreiben.

Jeden Tag bist Du mit der Muttergottes zusammen und jeden Tag lernst Du sie ein Stückchen mehr kennen. Wie hast Du sie früher gesehen und wie siehst Du sie jetzt?

Der Anfang ist immer ein langsames Kennenlernen. Die Begegnung selbst, wenn die Muttergottes kommt, hat sich nicht verändert, sie ist die gleiche, die sie am Anfang war. Aber man kann sie nicht vergleichen mit einer Begegnung mit der Mutter oder einer Freundin. Ich spüre es im Inneren meines Herzens, dass ich gewachsen bin und dass mir die Muttergottes näher gekommen ist. Ich sehe sie nicht nur jeden Tag um 20 Minuten vor sechs, sondern immer wenn ich bete, spüre ich, dass sie anwesend ist. Ich spüre sie im Herzen und das ist das Wichtigste. Denn sie hat einmal gesagt, es ist nicht wichtig, dass wir sie mit unseren eigenen Augen sehen, sondern dass wir ihr mit unserem Herzen begegnen.

Was glaubst Du, ist das Ziel der Erscheinungen?

Ich glaube, die Umkehr, das Gebet, das Fasten und die Buße und der Frieden. Die Muttergottes sagt, ich bin gekommen als Königin des Friedens und ich möchte dieser Welt den Frieden bringen. Das ist sicher das Ziel.

Was sagst Du den Menschen, die kommen und viele Leiden haben?

Die Muttergottes sagt, wenn euch Gott ein Kreuz schickt, dann müsst ihr es mit Liebe annehmen, als ein großes Geschenk Gottes. Denn Gott weiß, warum Er es uns gegeben hat und wann Er es von uns nehmen wird. Er verlangt nur unsere Geduld. Wir sollen nie fragen, Gott, warum hast Du es mir geschenkt, warum nicht jemand anderem? Wir sollen Gott dankbar für dieses Geschenk sein und bereit sein, es anzunehmen. Aber wir sollen um die Kraft bitten, dass wir mit dem Herzen und mit Liebe vorwärts gehen können. Denn die Muttergottes sagt, dass wir uns dessen nicht bewusst sind, welche Bedeutung das Leid in den Augen Gottes hat.

Es gibt viele Jugendliche, die in sich eine totale Sinnlosigkeit verspüren!

Diese Sinnlosigkeit kommt daher, weil sie es in ihrem Leben zugelassen haben, dass alles das, was einen Sinn hat, auf den zweiten Platz gesetzt wird. Diese Jugendlichen müssen ihr Leben ändern, müssen Jesus den ersten Platz in ihrem Leben geben. Dann wird ihnen die Sinnlosigkeit gar nicht einfallen. Wie viel Zeit wird heute in Kaffeehäusern vergeudet! Wenn wir uns nur erinnern würden, eine halbe Stunde auf den Knien zu beten, es gäbe keine Sinnlosigkeit mehr! Der ganze Tag würde dann einen tiefen Sinn bekommen.

Möchtest Du noch etwas sagen, allen jenen, die nicht nach Medjugorje kommen können?

Ich möchte alle Menschen grüßen, alle Pilger, die momentan nicht nach Medjugorje kommen können. Auf eine besondere Weise möchte ich alle Kranken grüßen, die nicht kommen können und ihnen sagen, dass ich für sie alle beten werde und der Muttergottes anempfehlen werde.

Euch alle grüße ich von Herzen. Die Königin des Friedens möge Euch segnen mit ihrer Liebe!

Eure Vicka!

Danke für das Gespräch!

Das Gespräch für die Gebetsaktion führte Ignaz Domej. 

© Fotoarchiv Gebetsaktion

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