Eine Zeit des Gebetes – Gedanken zur Botschaft vom 25. März 2023

Eine Zeit des Gebetes – Gedanken zur Botschaft vom 25. März 2023

27.03.2023

„Liebe Kinder! Möge euch diese Zeit eine Zeit des Gebetes sein.“

Man kann kaum glauben, dass das alles ist, was die Gottesmutter uns am 25. März 2023 zu sagen hatte. Aber in diesem wenigen steckt so viel! Als ich die Botschaft las, stockte mir der Atem und ich war schockiert. Es erinnerte mich an meine Kindheit, wenn die Sätze und die Anweisungen meiner Mutter immer kürzen wurden, da wusste ich: jetzt wird es ernst. Ich weiß nicht, wie es Ihnen gegangen ist, liebe Leserinnen und Leser, welche Gedanken Ihnen durch den Kopf gingen, als Sie die Botschaft lasen. Betrachten wir die Worte der Gottesmutter etwas näher.

„Möge euch diese Zeit eine Zeit des Gebetes sein.“ Wir leben in einer sehr schwierigen und unsicheren Zeit. Von heute auf morgen kann sich alles ändern. Die Menschen aus der Ukraine haben dies schon erfahren. Trotz all dem ruft uns die Gottesmutter zum Gebet auf. Sie weiß, dass wir ohne Gott nichts tun können, dass ohne ihn der Mensch seine Menschlichkeit verliert und dass wir ohne Gott keinen Frieden haben werden. Denn „ohne das Gebet gibt es keinen Frieden“ (Botschaft 06.09.1984). Durch das Gebet treten wir in persönliche Beziehung mit ihm und es bedeutet aus der Beziehung mit Gott heraus zu leben.

Viele Menschen haben sich von Gott abgewendet und sie denken, dass sie alles aus sich selbst heraus tun können. Maria sieht unsere Not und möchte uns zu Gott zurückbringen, indem wir mit Gott sprechen und zu ihm beten. Das Gebet – vor allem das Gebet mit dem Herzen – verändert unsere Herzen. Dies geschieht oft durch kleine Schritte und wir bemerken es nicht immer sofort. Aber wir erkennen es oft anhand der Entscheidungen, die wir treffen, wie wir unseren Mitmenschen begegnen und unseren Alltag gestalten. Deshalb ist das Gebet so wichtig. Beim Gebet geht es in erster Linie um die Begegnung mit Gott. Es ist die Begegnung des himmlischen Vaters mit seinem Kind. Eine Begegnung von Herz zu Herz: vertrauend – Gott suchend – mit einem offenem Herzen. „Gott spricht zu mir – und ich spreche zu ihm. So einfach ist es. Das ist Gebet.“ Diese Worte der hl. Mutter Teresa können uns helfen, einfach ins Gespräch mit Gott zu kommen, uns von ihm verändern zu lassen und Apostel des Friedens in dieser Welt zu sein.

Die Botschaft der Muttergottes ist kurz, nehmen wir sie deshalb umso ernster und beginnen wir einfach zu beten, damit sich der Friede, den wir von Gott empfangen in unseren Herzen, in unseren Familien und in weiterer Folge in der ganzen Welt ausbreitet. Denn unsere heutige Zeit braucht SIE. Die Menschen, die eine persönliche Beziehung zu Gott haben, die erfüllt sind von seiner Liebe, auch wenn sie fallen wieder aufstehen und ihren Blick wieder zu Gott richten. Jeder Einzelne ist wichtig im Plan Gottes. Die Welt dürstet nach Gott. Die Gottesmutter weiß das. Helfen wir ihr und ich frage Sie: Wollen Sie ein Apostel der Liebe Gottes in dieser Welt sein?

Sr. Kerstin Oswald

Foto © Gemeinsames Gebet am Erscheinungsberg um den Frieden am 25. März 2023

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