Gedanken von Dr. Maximilian Domej zur Botschaft vom 25. März 2026

Gedanken von Dr. Maximilian Domej zur Botschaft vom 25. März 2026

16.04.2026

Am 25. März 2026 überbrachte uns die Seherin Marija wieder die Monatsbotschaft, die von so vielen sehnsüchtig erwartet wurde.
Die Muttergottes hat in dieser Botschaft als Königin des Friedens ganz konkret auf die Ursachen des Unfriedens hingewiesen. Sie hat diesmal ganz klar und konkret ausgesprochen, woran es scheitert, dass wir in unseren Herzen keinen wahren Frieden erlangen können. „Das Gift des Egoismus und des Hasses beherrscht die menschlichen Herzen und deshalb habt ihr keinen Frieden“, sagt sie uns unmissverständlich.

Seien wir uns ehrlich, dass sich viele von uns nicht angesprochen gefühlt haben. Ja, die Botschaft ist sicher für die anderen, für die hohe Politik, wenn wir in die Welt blicken sehen wir viel Leid und Zerstörung aus Gründen der falsch verstandenen Machtausübung, die aber sehr oft wirklich nach dem Instinkt des Egoismus und Hasses geleitet wird. Aber in dieser Botschaft wendet sich die Muttergottes auch an uns mit diesen klaren Worten.

Als ich längere Zeit über diesen Satz auch im Gebet nachgedacht habe, da wurde mir ganz klar, dass die Muttergottes in erster Linie auch uns meint. Seien wir ehrlich: Schauen wir in unsere engen Familien, blicken wir auf unsere Arbeitswelt, blicken wir auf unseren Partner, unsere Freunde und Kollegen. Ist es doch nicht immer wieder das Problem des eigenen Egoismus, welcher uns besser, größer und wichtiger erscheinen lassen möchte? Ist es nicht immer wieder in uns diese leise Missgunst über den Erfolg unserer Nächsten, auch unserer Freunde, die uns aber dann doch den wahren Frieden rauben?

Es heißt ja so oft, dass wir eine Schadenfreude über kleine Misserfolge unserer Mitmenschen genießen. Und diese Freude ist keine richtige Freude. Es sind unedle Gefühle, die einen schalen Beigeschmack hinterlassen. Daraus entsteht kein Frieden, von dem die Muttergottes spricht. Das einzige wahre Rezept gegen all dieses Gift, von dem die Muttergottes in ihrer Botschaft spricht, ist die LIEBE – die wahre Liebe, die im Gebet geboren wird und langsam zu reifen beginnt.

Wenn wir diese Liebe verwirklichen, dann werden wir automatisch zu ausgestreckten Händen der Muttergottes. Sie ist unsere liebende Mutter, und bei ihrem Anblick erfahren wir ihre so starke gnadenvolle Präsenz der allumfassenden Liebe Gottes. Ganz von allein verändert sich auch unser Umgang mit unseren Mitmenschen. Wenn sich das Herz im Lichte der Liebe öffnet, vergehen alle dunklen Mächte der Habgier, der Missgunst und des Egoismus. Ich (das Ego) wird zu Wir.

Und in dieser gemeinsamen Schule der Liebe, in der uns die Muttergottes so wunderbar führt, erleben wir dann die Freude, Kraft und den Mut, auch dafür Zeugnis abzulegen. Seien wir immer demütig. Die Demut ist unser größter Schutz vor dem Hochmut. Und der Hochmut erzeugt oft negative Assoziationen.

Die Menschen brauchen keine Informationen, um zu wissen, ob jemand glücklich ist. Das glückliche und friedliche Herz strahlt von alleine. So werden wir auch, ohne es zu wissen, zu einem Werkzeug der Liebe Gottes in der Versöhnung unter den Menschen.

Wir wissen, dass Hass und Egoismus die Menschen entzweit und spaltet. Dies erzeugt häufig auch Misserfolge und persönliche Rückschläge. Nicht umsonst sagt uns die Muttergottes am Ende dieser Monatsbotschaft, dass ihr sich wünscht, dass jedem Menschen auf Erden gut ergehe.

Ich glaube, diese Botschaft ist für uns wieder eine neue Stufe, eine neue Lektion – und für uns alle eine sehr wichtige, damit wir nicht aufhören, im täglichen Gebet gemeinsam in der Schule der Muttergottes zu wachsen und langsam als ihre Absolventen ganz in ihren Dienst einzutreten.

Muttergottes, wir danken Dir für deine so wundersame Führung, Muttergottes, wir danken Dir für die so sichtbar-unsichtbare Präsenz.

Dr. Maximilian Domej

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