Interview mit Marija Pavlovic-Lunetti

Interview mit Marija Pavlovic-Lunetti

26.09.2019

INTERVIEW MIT MIRIJA PAVLOVIC-LUNETTI

Das Interview führte Mag. Michael Ausserer (Chefredakteur im Medienhaus der Erzdiözese Wien) für “Der SONNTAG” beim Friedensgebet, am 19. September 2019.

 

Es hat eine herzliche Begrüßung zwischen Ihnen und Kardinal Christoph Schönborn gegeben? Kennen Sie einander?

„Ja. Es ist eine Freundschaft, die vor Jahren begonnen hat. Diese hat sich auch gefestigt, als der Kardinal zu uns nach Medjugorje gekommen ist. Ich empfinde große Herzenswärme für ihn. Ich danke Gott für diese Freundschaft.“

 

Was spüren Sie, wenn Sie mit Maria in Kontakt treten?

„Es ist eine Freude. Man spürt das Paradies, das sich mitten unter uns öffnet. Und diese Momente, die ich mit der heiligen Maria verbringen darf, diese Minuten, sind Momente der großen Gnade. Und nicht nur für mich, sondern für alle. Ich glaube fest daran, dass die Botschaften, die die Gottesmutter durch mich gibt, weil sie mich ausgewählt hat, ein Ruf Gottes sind, eine Geste seiner Liebe und Menschlichkeit.“

 

Wie sieht die Gottesmutter aus?

„Sie ist wunderschön! Denn wenn sie kommt, dann ist sie in ihrer gesamten Erscheinung, vom Gesicht und vom Verhalten her, eine wahre Königin. Sie hat ganz tiefgründige Augen, sodass man sich vor ihr vollkommen nackt fühlt. Gleichzeitig fühlt man sich durch und durch von der Liebe umarmt, wenn Maria da ist. Mit dieser immensen Liebe verstrahlt sie ein helles Licht, das so warm ist, dass man sich fühlt wie im Paradies, obwohl man mit beiden Beinen auf der Erde steht.“

 

Können Sie Maria tatsächlich sehen oder spüren?

„Ich kann sie sehen. Wir haben die Gnade, dass von uns sechs immer noch drei diese Erscheinungen haben. Und ich darf in dieser Gnade nach wie vor leben.“

 

Bleibt es für Sie jedes Mal ein Wunder? Oder gewöhnt man sich an diese Erscheinungen?

„Das wird nie alltäglich. Denn mit Maria fühlt man eine andere Dimension. Es ist so, dass wenn wir die Erscheinungen haben und auf die Uhr schauen, dann scheint es immer nur ein kurzer Moment zu sein. Aber tatsächlich fühlen sich diese Momente mit Maria in unserer persönlichen Wahrnehmung sehr lang an. Wir sind dabei mit allen Sinnen in einer anderen Dimension: spirituell und physikalisch. Und ihre Stimme ist jedes Mal so sanft, wie eine Melodie.“

 

Hätten Sie manchmal gerne Tage, an denen Sie lieber keine Erscheinungen hätten? An denen Sie vielleicht gerne mal Auszeit nehmen würden?

„Nein. Egal wo ich bin, ich bin da, um zu bezeugen. Ich wurde von Gott ausgesucht und ich fühle mich geehrt. Bei so vielen Milliarden Menschen hat er mich gewählt und gesagt, dass ich würdig bin. Ich denke mir so oft, dass ich mir das gar nicht verdiene, aber Gott hat es trotzdem gemacht. Deswegen bin ich dankbar, dass ich sein Werkzeug sein darf.“

 

Wie wichtig ist es für Sie, dass der Vatikan die Erscheinungen anerkennt?

„Für mich ist es wichtig, dass die Botschaft der heiligen Maria im Herzen der Menschen ankommt. Es ist nicht wichtig, dass es anerkannt wird, wenn wir es nicht leben. Wenn wir es hingegen leben und sehen, dass die Menschen mit ganzem Herzen beten – dann sehen wir auch viele Wunder, viele körperliche und spirituelle Heilungen. Und in diesen Momenten merkt man, dass wir als Menschen nicht nur eine körperliche, sondern auch eine spirituelle Dimension haben, die in der heutigen modernen Zeit oft verkümmert. Ich glaube, dass die Marienerscheinungen uns alle wachrütteln möchten; sie sollen uns helfen, dass wir verstehen, dass wir ohne Gott keine Zukunft und kein ewiges Leben haben werden.“

 

Welche Emotionen verbinden Sie mit Wien und dem Stephansdom?

„Es ist eine große Freude hier zu sein. Viele Menschen aus Wien kommen auch zu uns nach Medjugorje. Wir sind mittlerweile wie Brüder und Schwestern, die sich zwischenzeitlich aus den Augen verlieren und sich dann wieder finden. Und auch Kardinal Christoph Schönborn ist ein Geschenk und eine Gnade, mit seinem offenen Herzen und mit den offenen Türen seiner Kirchen. Und das ist nicht selbstverständlich, da viele andere Kardinäle und Diözesen oft verschlossen sind, oder vor allen neuen Sachen Angst haben. Und wir wissen, dass der Heilige Geist dort weht, wo er möchte und wann er möchte, und Kardinal Schönborn lässt sich von diesem Heiligen Geist leiten.“

 

Hat die Mutter Maria eine Botschaft für die Österreicher?

Die Heilige Maria gibt Botschaften, die für uns alle da sind. Und sie bittet uns darum, dass wir sie aufnehmen und im Leben umsetzen.

 

© Foto Gebetsaktion

Das Interview finden Sie unter: www.erzdioezese-wien.at

Sowie weitere Information zum “SONNTAG” unter: dersonntag.erzdioezese-wien.at

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