Pressekonferenz Erzbischof Henryk Hoser zum Jugenfestivals

Pressekonferenz Erzbischof Henryk Hoser zum Jugenfestivals

01.08.2019

Erzbischof Henryk Hoser gab gemeinsam mit Pfarrer Marinko Šakota zu Beginn des 30. Jugendfestivals in Medjugorje eine Pressekonferenz und berichtete über die Wichtigkeit des Festivals und von Medjugorje für die ganze Welt. Vor 30 Jahren begann Pater Slavko Barbarić mit einigen Jugendlichen aber wer hätte gedacht, dass nach so vielen Jahren Tausende junge Menschen nach Medjugorje kommen, um Gott zu suchen und zu finden.

Apostolischer Visitator Henryk Hoser berichtete am Beginn der Pressekonferenz, dass das Jugendfestival eines der stärksten Bedeutungen für Medjugorje hat, da zu dieser Zeit die meisten Pilger nach Medjugorje kommen. Es sind die jungen Pilger, die das Zeichen für unsere Zukunft, für eine bessere Welt sind. In diesem Jahr wird das 30. Jugendfestival gefeiert. Er betonte, dass einen besonderen Dienst alle Laien und freiwilligen Mitarbeiter Leisten die zum Gelingen dieses Festivals beitragen. Dies sind vor allem die Mitglieder der Pfarrei. Aber auch die Arbeit der Medien ist wichtig, da sie die Botschaft von Medjugorje in die ganze Welt hinaus tragen.

Medjugorje ist eine einfache Pfarrei und sie hat keinen anderen, es ist kein Heiligtum, es gibt keine Basilika. Es ist eine Pfarrei die versucht diese Wirklichkeit zu leben. Menschen aus über 80 Kontinente kommen in diese Pfarrei in der sie die Einheit und den Frieden finden. Die Menschen entdecken hier, dass sie Söhne und Töchter eines Vaters und einer Mutter sind und wir alle stehen unter dem Wirken des Heiligen Geistes. Vor allem die jungen Menschen die durch das Phänomen von Medjugorje berührt werden erkennen, dass es noch eine Dimension des Lebens gibt. Diese ist oft verborgen oder sogar vergessen, aber im Laufe des Festivals kommt sie zum Vorschein, nämlich die geistige Dimension unseres Lebens die die vertikale Dimension ist.

In Medjugorje bedarf es vor allem an Zeit und Raum. Diese Räume der Begegnung mit Gott sind die Kirche, der Erscheinungsberg der der Gottesmutter gewidmet ist und der Kreuzberg. Im Jahr 1892 wurde die Pfarrei Medjugorje gegründet und der Schutzpatron der Pfarrei ist der heilige Jakobus, der auch der Patron der Pilger ist. 1969 wurde die Pfarrkirche eingeweiht, eine viel zu große Kirche, aber heute ist sie eine Weltkriche geworden die viel zu klein ist. Eine weitere Vorbereitung auf das Phänomen von Medjugorje war die Errichtung des Kreuzes am Kreuzberg. Im heiligen Jubiläumsjahr unserer Erlösung 1933 wurde das Kreuz errichtet. In den letzten 38 Jahren wurde vieles geschaffen und daran gearbeitet den Pilgern das wertvollste weiterzugeben.

Medjugorje hat ein wöchentliches Programm, deshalb muss man wirklich eine Woche in Medjugorje sein. Es gibt ein unterschiedliches Angebot an Katechesen, Heiligen Messen in den verschiedenen Sprachen, Geistliche Exerzitien und verschieden Seminare. Besonders bedeutend sind die Fastenseminare. Die Teilnehmer nähren sich vom Wort Gottes, der Anbetung, Katechesen und Brot und Wasser. Dies ist ein Angebot, dass uns hilft einfach zu leben, denn wir verbrauchen viel und produzieren Berge an Müll. Die Erfahrung des Fastens schenkt uns eine körperliche Befreiung und öffnet uns für das Geistige. Eine wichtige Bedeutung gibt Erzbischof Hoser auch dem Abendprogramm. Es werden alle Geheimnisse des Rosenkranzes meditiert, die Heilige Messe gefeiert und der Herr im Allerheiligsten Altarsakrament angebetet.

Ein weiteres Phänomen ist, dass Medjugorje der Beichtstuhl der Welt ist. Die Pilger entdecken das Sakrament das ihnen den Frieden in das Herz zurückbringt. Es geschehen sehr viele Bekehrungen durch das Sakrament der Versöhnung. Henryk Hoser betont, dass all das die Massen nach Medjugorje zieht. Vor allem während des Jugendfestivals sieht man die Wunder die geschehen.

Im Anschluss an Erzbischof Henryk Hoser stellte P. Marinko Šakota das Programm des Festivals vor. Das Thema des Festivals ist „Folge mir nach“ (Mk 10,21). In diesem Jahr ist besonders, dass 14 Kardinäle, Erzbischöfe und Bischöfe an dem Fesitval teilnehmen und die Heilige Messe mit den Jugendlichen feiern werden. Darunter sind der Generalvikal von Rom Angelo Kardinal de Donatis, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung Erzbischof Rino Fisischella, Erzbischof José Rodríguez Carballo Sekretär der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und Gesellschaften des apostolischen Lebens, Erzbischof von Vrhbosna Bosnien und Herzegowina Vinko Kardinal Puljić und viele mehr. Sie werden in diesen Tagen die Heilige Messe feiern und auch die Katechesen halten. P. Marinko betonte, dass es in jedem jungen Menschen die Sehnsucht nach der Wahrheit, der Freude und des Friedens gibt.

Auf die Frage warum so viele Kardinäle und Bischöfe nach Medjugorje kommen erwiderte Erzbischof Hoser, dass durch die Entscheidung des Heiligen Vaters sich eine große Tür geöffnet hat. Außerdem ist Hoser persönlich davon überzeugt, dass Medjugorje ein neues Modell der Neuevangelisierung anbietet.

Am Ende der Konferenz wurde noch die Briefmarke vorgestellt, die für das Jugendfestival gestaltet worden ist.

 

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